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So, 26. April 2026, 20:38 Uhr

Der Bärenmarkt ist tot


25.01.01 00:00
Changewave

Nach Meinung von Tobin Smith, dem Chefanalysten von Changewave.com, einem Anlageberatungsdienst für zukunftsträchtige Technologien, sei die derzeit am meisten gestellte Frage, ob es sich bei dem Aufschwung an der NASDAQ der letzten Tage um einen neuen Bullenmarkt oder nur um eine Bärenmarktralley handle, nach der das Kursniveau noch weiter auf etwa 2250 abstürzen werde. Smith nennt 10 Gründe, warum er glaube, dass der Bär tot sei:

1. Die Investorenstimmung sei nach wie vor überwiegend pessimistisch, ein ausgezeichnetes Zeichen, dass der Boden des Marktes erreicht worden sei.

2. Sogenannte Sicherheitsaktien, die während des Bärenmarktes im Aufwind waren, würden jetzt, trotz guter Gewinnmeldungen, an Boden verlieren.

3. Die Empfehlungen für Brokeraktien würden jetzt gesenkt, weil sie überbewertet seien.

4. Der Aktienmarkt öffne oft auf niedrigerem Niveau und steige dann an, genau im Gegensatz zu letztem Jahr.

5. Aktienkurse stiegen trotz schlechter Nachrichten und stiegen extrem stark bei guten Nachrichten. Wenn sie doch einmal fielen erholte sie sich bei größerem Handelsvolumen.

6. Die hochgerechnete Wahrscheinlichkeit, dass nach einer zweiten Zinssatzsenkung der S&P Index um 20% und der NASDAQ Index um 30% ansteige, liege laut Ned Davis Research bei 99,9%, in Jahren, in denen es zusätzlich noch Steuererleichterungen gebe, sogar bei 100%.

7. Das Handelsvolumen sei an Tagen, an denen die Kurse stiegen, wentlich höher als an Tagen, an denen der Kurs nach untern gehe.

8. Es gebe noch zirka 2 Milliarden $ auf den Geldmärkten, die zur Veranlagung drängten.

9. Es gebe derzeit dutzende Unternehmen, deren jährliches Wachstum 1-2 mal so hoch sei als ihr durchschnittliches Kurs-Gewinn-Verhältnis.

10. Die amerikanische Notenbank sei auf Seite der Investoren.

Smith empfiehlt, jetzt jene Werte zu kaufen, deren Geschäft eine entscheidende Rolle beim künftigen Übergang zu einer Datenverarbeitung spiele, die auf Internetprotokollen basiere. Weitere Empfehlungen seien auf seiner Webpage zu finden.