Bayer marktneutral
09.12.04 17:07
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel bewerten die Aktie von Bayer mit "marktneutral".
Bayer habe in den ersten neun Monaten 2004 die Umsätze erwartungsgemäß um 2,6% auf 22,01 Mrd. EUR erhöht. Auf der Ertragsseite habe man mit einem unerwartet deutlichen Anstieg des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Sondereinflüssen (EBIT vor Sondereinflüsse) auf 1,87 Mrd. EUR (Marktprognose 1,75 Mrd. EUR) überrascht. Die Geschäftssektoren MaterialsScience und Systems hätten hierzu maßgeblich beigetragen. Dadurch sei der Ergebniseinbruch im GB Health Care (-2% auf 812 Mio. EUR) mehr als aufgefangen worden. Allerdings habe der Konzern bei Berücksichtigung von Sondereinflüssen (u.a. Gerichtskosten) einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis (EBT) von 2,8% auf 963 Mio. EUR verzeichnet. Angesichts einer höheren Steuerquote (41,9% nach 38,9%) sei das Konzernergebnis noch stärker um 4,9% auf 562 Mio. EUR gesunken.
Auf Grund der überraschend erfreulichen Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten würden die Unternehmenslenker ihr Ertragsziel für das Geschäftsjahr 2004 anheben. Hier werde die von Bayer in 2004 bisher angestrebte Steigerung des EBIT (vor Sondereinflüssen) von mindestens 10% auf rund 31% nach oben geschraubt. Wegen weiterer zu erwartender Kostensenkungsmaßnahmen würden die Analysten in den kommenden Jahren mit einem klaren Anstieg des Gewinns je Aktie rechnen: +55% auf 1,01 EUR (2004), +39% auf 1,41 EUR (2005) bzw. +22% auf 1,73 EUR (2006). Allerdings seien diese positiven Ertragsperspektiven nach Ansicht der Wertpapierexperten in der aktuellen Bewertung (2005e: KGV 17) bereits berücksichtigt worden.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Bayer-Aktie mit "marktneutral" ein.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Bayer habe in den ersten neun Monaten 2004 die Umsätze erwartungsgemäß um 2,6% auf 22,01 Mrd. EUR erhöht. Auf der Ertragsseite habe man mit einem unerwartet deutlichen Anstieg des Gewinns vor Steuern, Zinsen und Sondereinflüssen (EBIT vor Sondereinflüsse) auf 1,87 Mrd. EUR (Marktprognose 1,75 Mrd. EUR) überrascht. Die Geschäftssektoren MaterialsScience und Systems hätten hierzu maßgeblich beigetragen. Dadurch sei der Ergebniseinbruch im GB Health Care (-2% auf 812 Mio. EUR) mehr als aufgefangen worden. Allerdings habe der Konzern bei Berücksichtigung von Sondereinflüssen (u.a. Gerichtskosten) einen Rückgang beim Vorsteuerergebnis (EBT) von 2,8% auf 963 Mio. EUR verzeichnet. Angesichts einer höheren Steuerquote (41,9% nach 38,9%) sei das Konzernergebnis noch stärker um 4,9% auf 562 Mio. EUR gesunken.
Auf Grund der überraschend erfreulichen Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten würden die Unternehmenslenker ihr Ertragsziel für das Geschäftsjahr 2004 anheben. Hier werde die von Bayer in 2004 bisher angestrebte Steigerung des EBIT (vor Sondereinflüssen) von mindestens 10% auf rund 31% nach oben geschraubt. Wegen weiterer zu erwartender Kostensenkungsmaßnahmen würden die Analysten in den kommenden Jahren mit einem klaren Anstieg des Gewinns je Aktie rechnen: +55% auf 1,01 EUR (2004), +39% auf 1,41 EUR (2005) bzw. +22% auf 1,73 EUR (2006). Allerdings seien diese positiven Ertragsperspektiven nach Ansicht der Wertpapierexperten in der aktuellen Bewertung (2005e: KGV 17) bereits berücksichtigt worden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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