Bayer verkaufen
23.08.01 11:05
Kreissparkasse Pinneberg
Die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg bewerten die Bayer-Aktie (WKN 575200) mit verkaufen.
Wie Bayer soeben mitgeteilt habe, werde das Medikament Lipobay auch in Japan vom Markt genommen. In Amerika und in Europa sei diese Rücknahme bereits Anfang August erfolgt. Ursprünglich sollte Lipobay in Japan weiterhin auf dem Markt bleiben, weil dort andere Rahmenbedingungen vorlägen. Laut Aussage Bayers träten Nebenwirkungen nur auf, wenn Lipobay in Kombination mit dem Wirkstoff Gemfibrozil genommen werde. Dieser Wirkstoff sei bisher in Japan nicht auf dem Markt gewesen.
Japanische Behörden wollten diesen Wirkstoff jetzt auch in Japan zulassen. Als Konsequenz daraus sei Bayer gezwungen, auch dort das Medikament vom Markt zu nehmen. Diese Rücknahme sollte sich belastend für den Kurs auswirken. Ursprünglich sei man von einer Belastung, bedingt durch die Rücknahme, in Höhe von 600 Mio. Euro ausgegangen. Die Rücknahme in Japan sollte zu einer weiteren Belastung von 150 Mio. Euro führen.
Bayer habe bestätigt, dass im Zusammenhang mit Lipobay 1.100 Zwischenfälle aufgetreten seien. Derzeit werde Lipobay mit 52 Todesfällen in Verbindung gebracht. Ein entsprechender Nachweis fehle zur Zeit allerdings noch. Probleme habe die gesamte Pharmasparte von Bayer. Mit diesen Rückschlägen sei dieses Geschäftsfeld im internationalen Vergleich zu klein, um dauerhaft bestehen zu können. Im ersten Halbjahr sei diese Sparte lediglich um zwei Prozent gewachsen, im Branchenvergleich sei dies ein deutlich zu geringes Wachstum.
Man erwarte einen Verkauf der Pharmasparte oder eine Kooperation mit einem anderen Pharmakonzern. Als möglicher Partner/Käufer werde Glaxo Smith Kline gehandelt.
Charttechnisch bestünden derzeit auf mittlere Sicht keine Unterstützungslinien. Die Experten der KSK Pinneberg belassen Bayer wegen dieser Schwierigkeiten und wegen eventuell erfoglreicher Schadensersatzklagen rund um Lipobay auf verkaufen. Der größte Ausverkauf bei diesem Wert sei mittlerweile erfolgt, derzeit fehlten aber positive Zukunftsaussichten.
Wie Bayer soeben mitgeteilt habe, werde das Medikament Lipobay auch in Japan vom Markt genommen. In Amerika und in Europa sei diese Rücknahme bereits Anfang August erfolgt. Ursprünglich sollte Lipobay in Japan weiterhin auf dem Markt bleiben, weil dort andere Rahmenbedingungen vorlägen. Laut Aussage Bayers träten Nebenwirkungen nur auf, wenn Lipobay in Kombination mit dem Wirkstoff Gemfibrozil genommen werde. Dieser Wirkstoff sei bisher in Japan nicht auf dem Markt gewesen.
Bayer habe bestätigt, dass im Zusammenhang mit Lipobay 1.100 Zwischenfälle aufgetreten seien. Derzeit werde Lipobay mit 52 Todesfällen in Verbindung gebracht. Ein entsprechender Nachweis fehle zur Zeit allerdings noch. Probleme habe die gesamte Pharmasparte von Bayer. Mit diesen Rückschlägen sei dieses Geschäftsfeld im internationalen Vergleich zu klein, um dauerhaft bestehen zu können. Im ersten Halbjahr sei diese Sparte lediglich um zwei Prozent gewachsen, im Branchenvergleich sei dies ein deutlich zu geringes Wachstum.
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