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Mo, 27. April 2026, 18:42 Uhr

BEA Systems

WKN: 906523 / ISIN: US0733251021

Bea hohe Bewertung


17.05.01 00:00
Finance-Online

Nach Aussage der Analysten von „Finance-Online“ ist Bea Systems (WKN 906523) hoch bewertet.

Das Unternehmen habe gute Quartalszahlen geliefert und die Prognosen beim Gewinn nach oben geschraubt. Der CFO von BEA habe aufgrund der starken Umsätze im abgelaufenen Jahr einen Gewinn von 41 bis 43 Cents im laufenden Jahr in Aussicht gestellt. Dies liege 2 Cents höher als bei den bisherigen Prognosen. Zudem solle im laufenden Quartal die Gewinnmarge wieder ansteigen. Der führende Softwarekonzern bei Applikation Server Software habe im abgelaufenen Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 67 Prozent auf 257,2 Mio. Dollar verbessern können. Der Proforma Gewinn habe auf 35,9 Mio. Dollar oder 8 Cents pro Aktie fast verdreifacht werden können. Im Vorfeld hätten Analysten mit einem Gewinn von lediglich sieben Cents pro Aktie gerechnet.

Betrachte man die genaueren Quartalszahlen habe sich vor allem das Lizenzgeschäft als sehr wachstumsstark erwiesen. Bea verkaufe Software-Lizenzen an seine Kunden weiter. Die variablen Kosten hierbei seien bei mehr Nutzern dieser Software für Bea sehr gering seien, womit die Gewinne mit dem Umsatz überproportional steigen würden. Normalerweise betrage die operative Gewinnmarge bei Software über 90 Prozent. Beim Service-Geschäft sei sie nur halb so groß.

Bea beabsichtige das Service Geschäft teilweise an Unternehmensberatungen abzugeben, um dadurch noch mehr Lizenz-Kunden zu erwerben. Der Anteil der Serviceeinnahmen solle mittelfristig vom gesamten Geschäftsvolumen von derzeit 37 auf unter 30 Prozent reduziert werden. Da in diesem Bereich Geschäfte an Drittunternehmen abgegeben würden, solle gemäß CFO das Wachstum beim Umsatz in diesem Jahr am unteren Ende der bisher genannten 46 bis 48 Prozent liegen.

Analysten seien über die Zahlen und Aussichten des Konzerns geteilter Meinung gewesen. Natürlich hätten sie die Anhebung des prognostizierten Gewinnes begrüßt. Gleichzeitig hätten einige gesehen, wie IBM verstärkt Druck auf Bea ausübe. IBM habe mit WebSpere ein vergleichbares Produkt zu Beas WebLogic Applikationssoftwar auf den Markt gebracht und scheine auch im Preis mit Bea um Kunden zu werben. Bereits im laufenden Quartal seien die Preise für einige Bea-Produkte ungewöhnlich stark gefallen.

Bea CEO Coleman sei den Zweiflern entgegengetreten und habe Statistiken präsentiert, wonach Bea im abgelaufenen Quartal 400 neue Partner auf insgesamt 1.900 hinzubekommen habe. Zudem seien 700 neue Kunden dazugekommen, so das die Gesamtzahl inzwischen bei 10.150 liege. Letztlich habe der Konzern die ehemaligen IBM-Kunden Verizon Communications und General Electric abwerben können.

Die Bea-Papiere hätten sich seit Beginn des Jahres fast halbiert, hätten jedoch nach Bekanntgabe der Zahlen um 10 Prozent auf 36 Dollar zulegen können.

Gemäß den Analysten von „Finance-Online“ zufolge besitzen die Aktien vergleichsweise noch immer ein hohes KGV.





 
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