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Di, 21. April 2026, 5:28 Uhr

Bernanke bekräftigt expansive US-Geldpolitik


27.02.13 09:16
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - US-Notenbankchef Ben Bernanke hat gestern mit seinen Statements vor dem Bankenausschuss des Senats und bei der anschließenden Befragung durch die US-Parlamentarier die expansive Ausrichtung der US-Geldpolitik verteidigt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Die Analysten würden weiterhin davon ausgehen, dass die Assetkäufe im Volumen von monatlich 85 Mrd. USD bis zum Jahresende 2013 fortgeführt würden.

In den USA seien gestern die Konjunkturdaten günstiger als gedacht ausgefallen. Der Case/Shiller Hauspreisindex für 20 Städte habe sich saisonbereinigt um 0,9% im Monatsvergleich befestigt. Die Jahresrate sei auf 6,9% geklettert, den höchsten Stand seit August 2006. Das Konsumentenvertrauen des Conference Board, das im Januar vor dem Hintergrund der ab dem Jahresstart 2013 wirksamen fiskalpolitischen Belastungen auf 58,4 Punkte eingebrochen sei, habe mit 69,6 Punkten wieder den Durchschnittswert des letzten Jahres (67 Punkte) leicht überbieten können. Gleichwohl zeichne sich nach Erachten der Analysten nicht ab, dass der private Verbrauch sich in 2013 zum Wachstumsmotor der US-Volkswirtschaft wandeln dürfte. Die Neubauverkäufe hätten im Januar 2013 mit annualisiert 437.000 die Markterwartungen (380.000) deutlich überschritten und auf das höchste Niveau seit viereinhalb Jahren angezogen.

Der Euro habe keinen weiteren Boden zum US-Dollar preisgeben müssen und habe bei rund 1,3050 USD verharrt.

Ende April würden die Einkommenstarifverträge für die deutsche Metall und Elektroindustrie auslaufen. Betroffen seien rund 3,4 Millionen Beschäftigte. Die IG Metall strebe für den Bezirk Baden-Württemberg, der schon oft die Pilotfunktion inne gehabt habe, laut Pressemitteilungen ein Lohnplus von 5,5% gg. Vj. an. Die Festlegung auf Bundesebene dürfte am 4. März erfolgen. (27.02.2013/ac/a/m)