China Everbright Water Ltd
WKN: A12HLR / ISIN: BMG2116Y1057Bio Treat gutes Chance/Risiko-Verh.
26.04.04 13:06
turyinvest.com
Die Experten von "Tury Invest" sehen bei Bio Treat Technology (ISIN BMG112401010 / WKN A0BMDY) ein gutes Chance/Risiko-Verhältnis.
China habe ein Umweltproblem. Bereits 1998 habe die World Health Organization (WHO) darauf hingewiesen, dass von den zehn am meisten verschmutzten Städten weltweit sieben in China zu finden seien. Schwefeldioxid und saurer Regen seien zwei der vordringlichsten Probleme. 50 bis 80% aller Abwässer (je nach Schätzung) würden in China gänzlich ungereinigt in natürliche Wasserläufe geleitet. Es verwundere daher nicht, dass alle Flüsse in China als (mehr oder weniger) verschmutzt gelten und rund die Hälfte der Bevölkerung keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser habe. Verschiedene Studien würden besagen, dass die Umweltverschmutzung China jährlich zwischen 7 und 10% an potentiellem Wirtschaftswachstum koste.
Diese Problematik sei nicht neu - auch der politischen Führung sei bewusst, dass diese Situation unhaltbar sei und habe das für Umweltschutzprojekte vorgesehene Budget stark angehoben. Der Analyst Kevin Chong von ABN-Amro habe berichtet, dass 2003 bereits USD 20 Mrd. in Umweltschutzprojekte geflossen seien. Er halte eine jährliche Steigerungsrate dieser Summe von 20% für realistisch. Hier würden die Olympischen Spiele 2008 in der regelmäßig Smog-eingehüllten Stadt Peking ihre Schatten voraus werfen, da in den Bewerbungsunterlagen für die Spiele verschiedene Umweltauflagen vorgesehen seien.
Profiteure dieser Situation seien Hersteller von Kläranlagen. Von den börsennotierten Unternehmen in dieser Branche (u.a. Asia Environment, Hyflux, Sinomem) habe man Bio Treat Technology (BTT) etwas näher betrachtet. Seit 2001 habe BTT über 200 Projekte mit einem Gesamtwert von über 800 Mio. Renminbi (1 EUR entspreche ca. 9,82 RMB) abgeschlossen. Der Durchschnittswert dieser Projekte habe bei "nur" rund 3,5 Mio. RMB gelegen. Dieser Durchschnittswert erhöhe sich nun schlagartig.
BTT habe in den letzten Wochen vier Aufträge von Stadtregierungen zum Bau von vier patentierten BMS-Kläranlagen erhalten, die einen Gesamtwert von 664,5 Mio. RMB hätten. Für drei weitere Projekte im Wert von insgesamt 423,5 Mio. RMB würden bereits unterschriebene Letters of Intent mit der Stadt Guanzhou vorliegen. Anzumerken sei, dass BTT bei den erwähnten Projekten den Zuschlag bekommen habe, obwohl das Unternehmen nicht das billigste Angebot unterbreitet habe. Dies sei ein klarer Hinweis darauf, dass die Vorteile der BMS-Technologie beim Kunden ankomme.
Ein Umsatzwachstum von +30% pro Jahr bis 2007 erscheine den Analysten für Bio Treat angesichts des starken Marktwachstums und der überlegenden Technologie des Unternehmens durchaus realistisch. Das Gewinnwachstum könnte sich ähnlich stark entwickeln. Auch wenn die Nettomargen (von derzeit 28%) durch die höhere durchschnittliche Projektgröße wohl fallen würden.
Achten müsse man jedoch darauf dass BTT nicht "zu" schnell wachse. BTT habe bislang keine Aufträge in der Größenordnung der jüngst gewonnenen Projekte durchgeführt. Das Unternehmen werde sich zur Bewältigung dieser Projekte Sub-Unternehmen bedienen - insbesondere für arbeitsintensivere und margenschwache Arbeiten. Diese berge ein gewisses Execution Risk. Hinzu komme, dass nur ein relativ kleiner Teil der Vertragssumme bei Arbeitsbeginn gezahlt werde und das Unternehmen somit einen großen Teil vorfinanzieren müsse, was Kreditlinien beanspruche.
Nach Meinung der Experten von "Tury Invest" sind diese Risiken aber überschaubar und relativ klein im Vergleich zum Wachstumspotential des Unternehmens.
China habe ein Umweltproblem. Bereits 1998 habe die World Health Organization (WHO) darauf hingewiesen, dass von den zehn am meisten verschmutzten Städten weltweit sieben in China zu finden seien. Schwefeldioxid und saurer Regen seien zwei der vordringlichsten Probleme. 50 bis 80% aller Abwässer (je nach Schätzung) würden in China gänzlich ungereinigt in natürliche Wasserläufe geleitet. Es verwundere daher nicht, dass alle Flüsse in China als (mehr oder weniger) verschmutzt gelten und rund die Hälfte der Bevölkerung keinen direkten Zugang zu sauberem Wasser habe. Verschiedene Studien würden besagen, dass die Umweltverschmutzung China jährlich zwischen 7 und 10% an potentiellem Wirtschaftswachstum koste.
Diese Problematik sei nicht neu - auch der politischen Führung sei bewusst, dass diese Situation unhaltbar sei und habe das für Umweltschutzprojekte vorgesehene Budget stark angehoben. Der Analyst Kevin Chong von ABN-Amro habe berichtet, dass 2003 bereits USD 20 Mrd. in Umweltschutzprojekte geflossen seien. Er halte eine jährliche Steigerungsrate dieser Summe von 20% für realistisch. Hier würden die Olympischen Spiele 2008 in der regelmäßig Smog-eingehüllten Stadt Peking ihre Schatten voraus werfen, da in den Bewerbungsunterlagen für die Spiele verschiedene Umweltauflagen vorgesehen seien.
BTT habe in den letzten Wochen vier Aufträge von Stadtregierungen zum Bau von vier patentierten BMS-Kläranlagen erhalten, die einen Gesamtwert von 664,5 Mio. RMB hätten. Für drei weitere Projekte im Wert von insgesamt 423,5 Mio. RMB würden bereits unterschriebene Letters of Intent mit der Stadt Guanzhou vorliegen. Anzumerken sei, dass BTT bei den erwähnten Projekten den Zuschlag bekommen habe, obwohl das Unternehmen nicht das billigste Angebot unterbreitet habe. Dies sei ein klarer Hinweis darauf, dass die Vorteile der BMS-Technologie beim Kunden ankomme.
Ein Umsatzwachstum von +30% pro Jahr bis 2007 erscheine den Analysten für Bio Treat angesichts des starken Marktwachstums und der überlegenden Technologie des Unternehmens durchaus realistisch. Das Gewinnwachstum könnte sich ähnlich stark entwickeln. Auch wenn die Nettomargen (von derzeit 28%) durch die höhere durchschnittliche Projektgröße wohl fallen würden.
Achten müsse man jedoch darauf dass BTT nicht "zu" schnell wachse. BTT habe bislang keine Aufträge in der Größenordnung der jüngst gewonnenen Projekte durchgeführt. Das Unternehmen werde sich zur Bewältigung dieser Projekte Sub-Unternehmen bedienen - insbesondere für arbeitsintensivere und margenschwache Arbeiten. Diese berge ein gewisses Execution Risk. Hinzu komme, dass nur ein relativ kleiner Teil der Vertragssumme bei Arbeitsbeginn gezahlt werde und das Unternehmen somit einen großen Teil vorfinanzieren müsse, was Kreditlinien beanspruche.
Nach Meinung der Experten von "Tury Invest" sind diese Risiken aber überschaubar und relativ klein im Vergleich zum Wachstumspotential des Unternehmens.
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