BorsodChem langes Warten auf HV
22.01.01 00:00
Dt. Investmentbank
Die vor zwei Monaten vertagte Hauptversammlung von BorsodChem (WKN 899203) wurde für den 24. Januar einberufen, wobei die Hauptthemen blieben nahezu unverändert blieben, berichten die Analysten der Deutschen Investmentbank.
Dies seien die Verantwortung des Managements beim Verkauf der TVK-Anteile, Personalwechsel (Vorstands- und Aufsichtsratmitglieder), Genehmigung der TVK-Optionen und die Ermächtigung des Vorstandes, eine Kapitalerhöhung des gezeichneten Kapitals in den eigenen Kreisen durchführen zu können. Die ersten zwei Punkte seien von Milford, die zwei letzten vom Vorstand vorgeschlagen worden. Auf die Bitte von CE Oil & Gas hin würden auch bestimmte Punkte der Grundregelung geändert werden, wichtig dabei sei, dass die Führung des Aktionärsbuchs vom Vorstand auf das ungarische Clearinghaus KELER übertragen werde. Die Anteilsverhältnisse würden wie folgt lauten: CIB Bank verfüge über 24,8 %, CE 16 %, VCP 0,8 %, MDM Bank 8,15 %, EBRD 8,6 % und zwei nicht genannte angelsächsische Fondsgesellschaften würden 9 % und 10 % besitzen.
Von russischer Seite her seien in letzter Zeit ziemlich harte Meinungen zu hören gewesen, welche eine radikale Änderung im BC-Vorstand erahnen ließen. Die Neuigkeiten der Woche vor der HV seien: Milford habe seinen 25 %-igen Anteil an CIB verkauft, VCP habe bekannt gegeben, dass die Firma beabsichtige, das jetzige BC-Management zu unterstützen; die staatliche Finanzaufsichtsbehörde PSZAF fordere ein Gerichtsverfahren zur Klärung der Besitzerstruktur, gleichzeitig rufe PSZAF die Großaktionäre auf, ein öffentliches Kaufangebot zu unterbreiten.
Die herrschenden Unsicherheiten seien weiterhin groß. Es sei auch fraglich, ob die HV am 24. Januar überhaupt abgehalten werde oder diese wegen der Gerichtsuntersuchung vertagt werde. Der zeitliche Aufschub könne weiter den Handel der spekulativen Art fördern, mit dem Engagement (vor allem ausländischer) Investoren würden die Analysten deswegen nicht rechnen.
Dies seien die Verantwortung des Managements beim Verkauf der TVK-Anteile, Personalwechsel (Vorstands- und Aufsichtsratmitglieder), Genehmigung der TVK-Optionen und die Ermächtigung des Vorstandes, eine Kapitalerhöhung des gezeichneten Kapitals in den eigenen Kreisen durchführen zu können. Die ersten zwei Punkte seien von Milford, die zwei letzten vom Vorstand vorgeschlagen worden. Auf die Bitte von CE Oil & Gas hin würden auch bestimmte Punkte der Grundregelung geändert werden, wichtig dabei sei, dass die Führung des Aktionärsbuchs vom Vorstand auf das ungarische Clearinghaus KELER übertragen werde. Die Anteilsverhältnisse würden wie folgt lauten: CIB Bank verfüge über 24,8 %, CE 16 %, VCP 0,8 %, MDM Bank 8,15 %, EBRD 8,6 % und zwei nicht genannte angelsächsische Fondsgesellschaften würden 9 % und 10 % besitzen.
Von russischer Seite her seien in letzter Zeit ziemlich harte Meinungen zu hören gewesen, welche eine radikale Änderung im BC-Vorstand erahnen ließen. Die Neuigkeiten der Woche vor der HV seien: Milford habe seinen 25 %-igen Anteil an CIB verkauft, VCP habe bekannt gegeben, dass die Firma beabsichtige, das jetzige BC-Management zu unterstützen; die staatliche Finanzaufsichtsbehörde PSZAF fordere ein Gerichtsverfahren zur Klärung der Besitzerstruktur, gleichzeitig rufe PSZAF die Großaktionäre auf, ein öffentliches Kaufangebot zu unterbreiten.
Die herrschenden Unsicherheiten seien weiterhin groß. Es sei auch fraglich, ob die HV am 24. Januar überhaupt abgehalten werde oder diese wegen der Gerichtsuntersuchung vertagt werde. Der zeitliche Aufschub könne weiter den Handel der spekulativen Art fördern, mit dem Engagement (vor allem ausländischer) Investoren würden die Analysten deswegen nicht rechnen.
