Brau und Brunnen vor Übernahme?
27.03.03 09:26
FALKENSTEIN Nebenwerte AG
Die Falkenstein Nebenwerte AG hat sich in den Aktien der Brau und Brunnen AG (ISIN DE0005550305 / WKN 555030) engagiert.
Gerüchte gebe es schon seit Jahren, jetzt aber hätten sich erstmals auch handfeste Indizien gefunden: Die 55,6%ige Beteiligung der HypoVereinsbank (HVB) an der Brau und Brunnen AG (BuB) könnte kurz vor einem Verkauf stehen. Ein Großinvestor mit Branchenerfahrung habe nach Informationen der Falkenstein Nebenwerte AG seinen Anteil in jüngster Zeit weiter aufgestockt, zudem habe das Unternehmen selbst mit Aktienrückkäufen den Streubesitz ausgedünnt. Einem Übernahmeinteressenten könnten schon im jetzigen Stadium en bloc ca. 80% der Aktien zur Verfügung gestellt werden. Gerüchten in Branchenkreisen zufolge verhandele die HypoVereinsbank bereits seit längerer Zeit mit britischen Scottish & Newcastle und der belgischen Interbrew.
Brau und Brunnen habe an der Börse jahrelang als Dauersanierungsfall gegolten. Die Geschäftsbereiche Bier, alkoholfreie Getränke und Immobilien hätten rote Zahlen geschrieben. Nach jahrelangem Sanierungsaufwand fahre Brau und Brunnen heute aber wieder in ruhigeren Gewässern. Durch den Verkauf nicht betriebsnotwendiger Immobilien sowie eines 72%-Pakets an der Apollinaris & Schweppes GmbH & Co sei es sogar gelungen, die früher existenzbedrohend hohen Verbindlichkeiten weitgehend abzubauen. Im verbliebenen Bier- und Getränkegeschäft sollten im laufenden Jahr operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.
Für global agierende Brauriesen sei Brau und Brunnen vor allem im Hinblick auf Marktanteil und Marktstellung interessant. Brau und Brunnen habe einen Anteil am deutschen Biermarkt von knapp über 7% und belege damit eine Position unter den Top-5 Brauern in Deutschland.
Die Ausgangskonstellation für eine Übernahme sei ungewöhnlich gut: Auf der einen Seite stehe ein Großaktionär, auf der anderen Seite stünden finanzkräftige Kaufinteressenten, die selbst für eine 100%ige Übernahme nicht einmal den Cashflow eines einzigen Jahres investieren müssten. Vor dem Hintergrund des Übernahmeszenarios spreche die Kursentwicklung der Brau und Brunnen-Aktie Bände. Das Papier habe seit Anfang 2002 gegen den Markttrend über 100% zulegen können (DAX im Vergleichszeitraum: -51%). Bemerkenswert sei, dass in der Phase stark steigender Kurse nach den Recherchen der Analysten vor allen Dingen gut informierte Kreise große Stückzahlen über die Börse gekauft hätten und wohl auch weiter kaufen würden.
So sei im vergangenen Jahr die in Börsenkreisen bislang praktisch unbekannte und auch in einschlägigen Pressedatenbanken nicht zu findende Donath KG mit Sitz in Berlin als großer Käufer am Markt aufgetreten. In einem ersten Schritt habe die Donath KG ein 4,8%-Paket von der Dresdner Bank übernommen. Dieses Geschäft sei offenbar über den Münchner Großaktionär abgewickelt worden. Auf der Homepage von Brau und Brunnen werde der Anteil der Donath KG mittlerweile immerhin schon mit 11,05% angegeben. Da ein Paket in der Größenordnung von 6% nicht bekannt gewesen sei, scheine die Aufstockung durch Käufe an der Börse durchgeführt worden zu sein. Marktkreise würden vermuten, dass es die Gesellschaft dabei jedoch nicht belassen habe und mittlerweile ihren Anteil auf über 13% erhöht haben könnte.
Eine Übernahme der Brau und Brunnen erscheine wahrscheinlich. Für diesen Fall würden die Experten ein Übernahmeangebot für die Streubesitzaktionäre erwarten, dass bei ca. 80,- Euro und damit deutlich über dem aktuellen Börsenkurs von 54,- Euro liegen könnte. Schon vorher könne es zu steigenden Kursen kommen, wenn die Aktie die charttechnische Spitze von 55,50 Euro nach oben durchbreche.
Vor dem Hintergrund der dargestellten Ausgangsituation hat sich die Falkenstein Nebenwerte AG in den Papieren der Brau und Brunnen engagiert.
Gerüchte gebe es schon seit Jahren, jetzt aber hätten sich erstmals auch handfeste Indizien gefunden: Die 55,6%ige Beteiligung der HypoVereinsbank (HVB) an der Brau und Brunnen AG (BuB) könnte kurz vor einem Verkauf stehen. Ein Großinvestor mit Branchenerfahrung habe nach Informationen der Falkenstein Nebenwerte AG seinen Anteil in jüngster Zeit weiter aufgestockt, zudem habe das Unternehmen selbst mit Aktienrückkäufen den Streubesitz ausgedünnt. Einem Übernahmeinteressenten könnten schon im jetzigen Stadium en bloc ca. 80% der Aktien zur Verfügung gestellt werden. Gerüchten in Branchenkreisen zufolge verhandele die HypoVereinsbank bereits seit längerer Zeit mit britischen Scottish & Newcastle und der belgischen Interbrew.
Brau und Brunnen habe an der Börse jahrelang als Dauersanierungsfall gegolten. Die Geschäftsbereiche Bier, alkoholfreie Getränke und Immobilien hätten rote Zahlen geschrieben. Nach jahrelangem Sanierungsaufwand fahre Brau und Brunnen heute aber wieder in ruhigeren Gewässern. Durch den Verkauf nicht betriebsnotwendiger Immobilien sowie eines 72%-Pakets an der Apollinaris & Schweppes GmbH & Co sei es sogar gelungen, die früher existenzbedrohend hohen Verbindlichkeiten weitgehend abzubauen. Im verbliebenen Bier- und Getränkegeschäft sollten im laufenden Jahr operativ wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.
Die Ausgangskonstellation für eine Übernahme sei ungewöhnlich gut: Auf der einen Seite stehe ein Großaktionär, auf der anderen Seite stünden finanzkräftige Kaufinteressenten, die selbst für eine 100%ige Übernahme nicht einmal den Cashflow eines einzigen Jahres investieren müssten. Vor dem Hintergrund des Übernahmeszenarios spreche die Kursentwicklung der Brau und Brunnen-Aktie Bände. Das Papier habe seit Anfang 2002 gegen den Markttrend über 100% zulegen können (DAX im Vergleichszeitraum: -51%). Bemerkenswert sei, dass in der Phase stark steigender Kurse nach den Recherchen der Analysten vor allen Dingen gut informierte Kreise große Stückzahlen über die Börse gekauft hätten und wohl auch weiter kaufen würden.
So sei im vergangenen Jahr die in Börsenkreisen bislang praktisch unbekannte und auch in einschlägigen Pressedatenbanken nicht zu findende Donath KG mit Sitz in Berlin als großer Käufer am Markt aufgetreten. In einem ersten Schritt habe die Donath KG ein 4,8%-Paket von der Dresdner Bank übernommen. Dieses Geschäft sei offenbar über den Münchner Großaktionär abgewickelt worden. Auf der Homepage von Brau und Brunnen werde der Anteil der Donath KG mittlerweile immerhin schon mit 11,05% angegeben. Da ein Paket in der Größenordnung von 6% nicht bekannt gewesen sei, scheine die Aufstockung durch Käufe an der Börse durchgeführt worden zu sein. Marktkreise würden vermuten, dass es die Gesellschaft dabei jedoch nicht belassen habe und mittlerweile ihren Anteil auf über 13% erhöht haben könnte.
Eine Übernahme der Brau und Brunnen erscheine wahrscheinlich. Für diesen Fall würden die Experten ein Übernahmeangebot für die Streubesitzaktionäre erwarten, dass bei ca. 80,- Euro und damit deutlich über dem aktuellen Börsenkurs von 54,- Euro liegen könnte. Schon vorher könne es zu steigenden Kursen kommen, wenn die Aktie die charttechnische Spitze von 55,50 Euro nach oben durchbreche.
Vor dem Hintergrund der dargestellten Ausgangsituation hat sich die Falkenstein Nebenwerte AG in den Papieren der Brau und Brunnen engagiert.
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