Brau und Brunnen kaufen
16.10.03 09:41
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" stufen die Aktie von Brau und Brunnen mit "kaufen" ein.
Aber was bekomme ein möglicher Käufer? Die Brau und Brunnen AG, die u.a. die Marken Jever, Brinkhoff's und Küppers produziere, sei der viertgrößte deutsche Getränkekonzern. Auch beim Bierabsatz würden die Dortmunder mit 7,3 Mio. Hektolitern hier zu Lande zu den Marktführern gehören. Darüber hinaus würden die Westfalen eine ganze Reihe alkoholfreier Getränke (Vita Cola) anbieten. Unter der Führung von Michael Hollmann sei der Konzern, der vor zwei Jahren noch vor dem Aus gestanden habe, aber wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Durch den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an Apollinaris & Schweppes seien die Schulden fast komplett abgebaut und Kapital für Akquisitionen beschafft worden. Im Sommer sei die bayerische Privatbrauerei Tucher Bräu übernommen worden.
Brau und Brunnen leide natürlich auch unter dem Pflichtpfand. In den ersten sechs Monaten hätten die Dortmunder zwar sowohl bei den alkoholfreien Getränken als auch bei den Bier-Mehrweg-Produkten mehr ausgestoßen. Dieser Zuwachs habe den Einbruch im Einwegbereich, verursacht durch die Einführung des Pflichtpfandes, allerdings nicht kompensieren können. Auf Grund der hohen Investitionen (33 Mio. Euro) in neue Gebinde, werde die Gesellschaft auch im laufenden Jahr noch rote Zahlen schreiben. Für das kommenden Jahr werde weiterhin ein operatives Ergebnis von über 20 Mio. Euro angestrebt.
Ungeachtet dessen würden sich die Verkaufsverhandlungen auf der Zielgeraden befinden. Dem Vernehmen nach würden derzeit noch Gespräche mit vier Interessenten laufen - darunter zwei Finanzinvestoren, die zur Oetker-Gruppe gehörende Radeberger Brauerei sowie eine weitere Brauerei-Gruppe. Wichtig für Vorstand Hollmann: der neue Eigentümer sollte die Brau-und-Brunnen-Politik und ihre regional starken Marken akzeptieren. Neben dem HVB-Anteil stünden auch die 8%, die Brau und Brunnen selbst halte, sowie rund 9% der Berliner Beteiligungsgesellschaft Donath KG zur Disposition. Bei dem Verkauf gehe es also insgesamt um ein Aktienpaket von über 75%. Der Rest der Anteile des ehemaligen MDAX-Konzerns werde frei an der Börse gehandelt.
"Der Preis wird über dem aktuellen Börsenkurs liegen, wenn auch nicht viel", versuche Hollmann sämtliche Spekulationen im Keim zu ersticken. Ihm seien aber auch die Hände gebunden. Würde er von einem Übernahmepreis deutlich über den aktuellen Notierungen sprechen und damit den Aktienkurs in die Höhe treiben, könnte der gesamte Deal am Ende ins Wanken geraten. Die Experten hätten in ihrer Ausgabe am 28. Februar (Empf.-Kurs: 49,50 Euro) bereits frühzeitig darauf hingewiesen, dass Übernahmefantasien den Kurs in die Höhe trieben würden. Auch auf dem aktuellen Niveau lohne sich der Einstieg. Man solle mit einer kleinen Position auf einen höheren Verkaufspreis und damit auf einen weiteren Kurssprung spekulieren.
Daher empfehlen die Experten von "ExtraChancen" die Aktie von Brau und Brunnen zu kaufen.
Aber was bekomme ein möglicher Käufer? Die Brau und Brunnen AG, die u.a. die Marken Jever, Brinkhoff's und Küppers produziere, sei der viertgrößte deutsche Getränkekonzern. Auch beim Bierabsatz würden die Dortmunder mit 7,3 Mio. Hektolitern hier zu Lande zu den Marktführern gehören. Darüber hinaus würden die Westfalen eine ganze Reihe alkoholfreier Getränke (Vita Cola) anbieten. Unter der Führung von Michael Hollmann sei der Konzern, der vor zwei Jahren noch vor dem Aus gestanden habe, aber wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Durch den Verkauf der Mehrheitsbeteiligung an Apollinaris & Schweppes seien die Schulden fast komplett abgebaut und Kapital für Akquisitionen beschafft worden. Im Sommer sei die bayerische Privatbrauerei Tucher Bräu übernommen worden.
Ungeachtet dessen würden sich die Verkaufsverhandlungen auf der Zielgeraden befinden. Dem Vernehmen nach würden derzeit noch Gespräche mit vier Interessenten laufen - darunter zwei Finanzinvestoren, die zur Oetker-Gruppe gehörende Radeberger Brauerei sowie eine weitere Brauerei-Gruppe. Wichtig für Vorstand Hollmann: der neue Eigentümer sollte die Brau-und-Brunnen-Politik und ihre regional starken Marken akzeptieren. Neben dem HVB-Anteil stünden auch die 8%, die Brau und Brunnen selbst halte, sowie rund 9% der Berliner Beteiligungsgesellschaft Donath KG zur Disposition. Bei dem Verkauf gehe es also insgesamt um ein Aktienpaket von über 75%. Der Rest der Anteile des ehemaligen MDAX-Konzerns werde frei an der Börse gehandelt.
"Der Preis wird über dem aktuellen Börsenkurs liegen, wenn auch nicht viel", versuche Hollmann sämtliche Spekulationen im Keim zu ersticken. Ihm seien aber auch die Hände gebunden. Würde er von einem Übernahmepreis deutlich über den aktuellen Notierungen sprechen und damit den Aktienkurs in die Höhe treiben, könnte der gesamte Deal am Ende ins Wanken geraten. Die Experten hätten in ihrer Ausgabe am 28. Februar (Empf.-Kurs: 49,50 Euro) bereits frühzeitig darauf hingewiesen, dass Übernahmefantasien den Kurs in die Höhe trieben würden. Auch auf dem aktuellen Niveau lohne sich der Einstieg. Man solle mit einer kleinen Position auf einen höheren Verkaufspreis und damit auf einen weiteren Kurssprung spekulieren.
Daher empfehlen die Experten von "ExtraChancen" die Aktie von Brau und Brunnen zu kaufen.
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