Bund-Future technische Analyse
14.02.11 09:45
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die zuletzt abnehmende Risikoaversion der Anleger an den Aktienmärkten bescherte dem Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) in der letzten Woche ein neues Zehnmonatstief, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".
Der bislang immer als "sicherer Hafen" bezeichnete Rentenmarkt gelte damit nicht mehr als so sicher. So habe der Bund-Future seit seinem Allzeithoch im September 2010 bei 134,77% über 1.200 Basispunkte verloren.
Mit der Auflösung des Aufwärtstrends im Oktober 2010 habe sich die Abwärtsbewegung beschleunigt, die mit zwischenzeitlichen kleinen Unterbrechungen bis heute anhalte. Damit habe sich ein steiler Abwärtstrend ausgebildet, dessen obere Begrenzungslinie aktuell bei 125,53% verlaufe und wöchentlich falle.
Werfe man aktuell einen Blick auf die markttechnischen Indikatoren, würden die zukünftigen Aussichten nicht allzu positiv aussehen. Nachdem die langfristigen Trendindikatoren ihren Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik komplett abgebaut hätten, würden nun der MACD und das Momentum aktuell ihre Nullachse von oben nach unten schneiden.
Bei den mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren sei der RSI ebenfalls noch abwärts gerichtet, während die Stochastik im deutlich überverkauften Bereich zur Seite abgedreht sei. Es spreche also vieles für weiter nachgebende Notierungen. Erste Zielmarke dürfte dabei die starke Unterstützung bei 119,92% darstellen. Selbst einen Durchbruch unter diese Marke schließe man nicht aus, womit sogar Notierungen von 115% möglich seien. Führe man den Abwärtstrend bis zum Jahresende fort, wären Kurse von deutlich unter 110% zu erwarten. So weit möchten die Analysten jedoch nicht gehen und würden mit einer Abflachung des bislang sehr steilen Trendkanals im Laufe des Jahres rechnen.
Im Tageschart sei ebenfalls ein intakter Abwärtstrend vorhanden, der zwar nur vorläufiger Natur sei, jedoch jede Aufwärtsgegenbewegung in den letzten Handelstagen immer wieder ausgebremst habe. Die obere Abwärtstrendlinie verlaufe aktuell bei 122,80% und falle täglich um 12 Basispunkte. Derzeit werde diese wieder in Angriff genommen. Ob aber diesmal eine Auflösung gelinge, sei zweifelhaft, denn die Impulse seien eher schwach ausgeprägt. Gelinge es jedoch, könnte sich kurzfristig die Aufwärtsbewegung bis zum Widerstand bei 123,76% beschleunigen. Ein Überwinden dieser Marke würde noch weiteres Potenzial bis 125,36%
freisetzen, wovon aber die Analysten nicht ausgehen würden. Nach einem kurzen Aufbäumen würden daher wieder fallende Notierungen an der Tagesordnung sein. (Ausgabe vom 11.02.2011) (14.02.2011/ac/a/m)
Der bislang immer als "sicherer Hafen" bezeichnete Rentenmarkt gelte damit nicht mehr als so sicher. So habe der Bund-Future seit seinem Allzeithoch im September 2010 bei 134,77% über 1.200 Basispunkte verloren.
Werfe man aktuell einen Blick auf die markttechnischen Indikatoren, würden die zukünftigen Aussichten nicht allzu positiv aussehen. Nachdem die langfristigen Trendindikatoren ihren Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik komplett abgebaut hätten, würden nun der MACD und das Momentum aktuell ihre Nullachse von oben nach unten schneiden.
Bei den mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren sei der RSI ebenfalls noch abwärts gerichtet, während die Stochastik im deutlich überverkauften Bereich zur Seite abgedreht sei. Es spreche also vieles für weiter nachgebende Notierungen. Erste Zielmarke dürfte dabei die starke Unterstützung bei 119,92% darstellen. Selbst einen Durchbruch unter diese Marke schließe man nicht aus, womit sogar Notierungen von 115% möglich seien. Führe man den Abwärtstrend bis zum Jahresende fort, wären Kurse von deutlich unter 110% zu erwarten. So weit möchten die Analysten jedoch nicht gehen und würden mit einer Abflachung des bislang sehr steilen Trendkanals im Laufe des Jahres rechnen.
Im Tageschart sei ebenfalls ein intakter Abwärtstrend vorhanden, der zwar nur vorläufiger Natur sei, jedoch jede Aufwärtsgegenbewegung in den letzten Handelstagen immer wieder ausgebremst habe. Die obere Abwärtstrendlinie verlaufe aktuell bei 122,80% und falle täglich um 12 Basispunkte. Derzeit werde diese wieder in Angriff genommen. Ob aber diesmal eine Auflösung gelinge, sei zweifelhaft, denn die Impulse seien eher schwach ausgeprägt. Gelinge es jedoch, könnte sich kurzfristig die Aufwärtsbewegung bis zum Widerstand bei 123,76% beschleunigen. Ein Überwinden dieser Marke würde noch weiteres Potenzial bis 125,36%
freisetzen, wovon aber die Analysten nicht ausgehen würden. Nach einem kurzen Aufbäumen würden daher wieder fallende Notierungen an der Tagesordnung sein. (Ausgabe vom 11.02.2011) (14.02.2011/ac/a/m)
10:41
, dpa-AFX
Deutsche Anleihen geben nachFRANKFURT (dpa-AFX) - Deutsche Staatsanleihen sind am Montag mit Kursverlusten in die Woche der Notenbanken gestartet. ...
24.04.26
, dpa-AFX
Deutsche Anleihen steigen - Neue Hoffnungen auf [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Kurse deutsche Staatsanleihen haben am Freitag nach einem zunächst verhaltenen Start ...
24.04.26
, dpa-AFX
Deutsche Anleihen kaum bewegt - 'Lage an der St [...]FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Anleger am deutschen Staatsanleihenmarkt haben sich zum Wochenschluss unentschlossen gezeigt. ...
