Bund-Future technische Analyse
04.04.11 09:02
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Seit September 2010, als der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) seinen Höhepunkt markierte, fällt der Bund-Future unaufhaltsam, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "MarketFlash".
Die Auflösung des Aufwärtstrends im Oktober 2010 habe nichts Gutes ahnen lassen und sei das Zeichen zum Ausstieg gewesen.
Die immer neuen Tiefs bei fallenden Hochpunkten im Rahmen von Erholungsversuchen seien die Merkmale eines Abwärtstrends. Da nun sogar das Niveau von April 2010 unterschritten werde, das den Beginn des damaligen Aufwärtstrends markiert habe, zeige sich, wie dominant der vorherrschende Abwärtstrend sei.
Die Markttechnik zeichne ebenfalls ein schlechtes Bild für die zukünftige Entwicklung des Bund-Futures. Sowohl die längerfristigen Trendindikatoren als auch die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren seien abwärts gerichtet - und das, obwohl die Stochastiks mit 3,58% ein starkes Überverkauft-Szenario signalisieren würden. An der Unterstützung bei 119,92% könnte sich der Future an einer Erholung versuchen. Doch auch diese dürfte zeitlich begrenzt ausfallen. Solange der Abwärtstrend, dessen obere Begrenzungslinie bei aktuell 122,72% (wöchentlich fallend) verlaufe, nicht aufgelöst werde, bleibe die Richtung vorgegeben: abwärts.
Letztlich werde also auch die Unterstützung bei 118,49% durchbrochen werden. Die folgende Marke bei 117,10% werde auf jeden Fall noch erreicht. Selbst ein Rückgang bis 105% in diesem Jahr sei nicht auszuschließen, denn dieses Niveau würde noch immer in den Abwärtstrendkanal passen.
Der Tageschart unterstütze die Aussagen des zuvor beschriebenen Wochencharts. In ihm werde derzeit die Unterstützung bei 121,07% unterschritten. Wenngleich der Durchbruch noch nicht signifikant sei, gebe es wenig Hoffnung, dass diese Marke bereits eine größere Aufwärts-Gegenbewegung einleiten werde. Zwar würden auch die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren ein Überverkauft-Szenario zeigen. Die fallende Tendenz in Verbindung mit schwachen Trendimpulsen sei aber in erster Linie ein Zeichen von Schwäche. Kurzfristige Aufwärts-Gegenbewegungen infolge eines ausgeprägten Überverkauft-Szenarios würden lediglich eine technische Bereinigung, aber keine Trendwende darstellen.
Eine solche Aufwärts-Gegenbewegung könnte von der starken Unterstützung bei 119,92% ausgehen und bis 121,56% reichen - also nur in etwa auf das Niveau, auf dem sich der Bund-Future aktuell befinde. Erst ein Ausbruch über die Abwärtstrendlinie (122,72%, wöchentlich fallend), besser noch über den starken Widerstand bei 126,53%, wäre ein positives Signal. Solange würden Longpositionen im Bund-Future hochriskant bleiben. (Ausgabe vom 01.04.2011) (04.04.2011/ac/a/m)
Die Auflösung des Aufwärtstrends im Oktober 2010 habe nichts Gutes ahnen lassen und sei das Zeichen zum Ausstieg gewesen.
Die immer neuen Tiefs bei fallenden Hochpunkten im Rahmen von Erholungsversuchen seien die Merkmale eines Abwärtstrends. Da nun sogar das Niveau von April 2010 unterschritten werde, das den Beginn des damaligen Aufwärtstrends markiert habe, zeige sich, wie dominant der vorherrschende Abwärtstrend sei.
Letztlich werde also auch die Unterstützung bei 118,49% durchbrochen werden. Die folgende Marke bei 117,10% werde auf jeden Fall noch erreicht. Selbst ein Rückgang bis 105% in diesem Jahr sei nicht auszuschließen, denn dieses Niveau würde noch immer in den Abwärtstrendkanal passen.
Der Tageschart unterstütze die Aussagen des zuvor beschriebenen Wochencharts. In ihm werde derzeit die Unterstützung bei 121,07% unterschritten. Wenngleich der Durchbruch noch nicht signifikant sei, gebe es wenig Hoffnung, dass diese Marke bereits eine größere Aufwärts-Gegenbewegung einleiten werde. Zwar würden auch die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren ein Überverkauft-Szenario zeigen. Die fallende Tendenz in Verbindung mit schwachen Trendimpulsen sei aber in erster Linie ein Zeichen von Schwäche. Kurzfristige Aufwärts-Gegenbewegungen infolge eines ausgeprägten Überverkauft-Szenarios würden lediglich eine technische Bereinigung, aber keine Trendwende darstellen.
Eine solche Aufwärts-Gegenbewegung könnte von der starken Unterstützung bei 119,92% ausgehen und bis 121,56% reichen - also nur in etwa auf das Niveau, auf dem sich der Bund-Future aktuell befinde. Erst ein Ausbruch über die Abwärtstrendlinie (122,72%, wöchentlich fallend), besser noch über den starken Widerstand bei 126,53%, wäre ein positives Signal. Solange würden Longpositionen im Bund-Future hochriskant bleiben. (Ausgabe vom 01.04.2011) (04.04.2011/ac/a/m)
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