CineMedia auf die Lauer legen
30.07.07 17:00
Frankfurter Börsenbrief
Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" empfehlen Anlegern sich bei der Aktie von CineMedia auf die Lauer zu legen.
Still und leise baue der Großaktionär Tele München Fernseh GmbH bei CineMedia Film seinen Anteil aus. Der Chart spreche eine klare Sprache, denn die Aktie habe sich am Widerstand bei etwa 2,60 Euro festgebissen. Würde diese Marke überwunden, wäre das ein klares Kaufsignal, wenn auch mit sehr spekulativem Charakter.
CineMedia sei auf die Bearbeitung und Vervielfältigung von Filmmaterial spezialisiert. Dazu gehöre z.B. Technik rund um Filmlabor, Digital Lab, HD Post-Produktion (HDTV) sowie auch die Bearbeitung von Tonmaterial. Das klinge nicht schlecht. Allerdings zeige der Blick in die Bilanz, dass das Mediengeschäft steinig sein könne.
Zunächst habe man im Geschäftsjahr 2006 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 5,2 Mio. Euro (plus 73,3%) sowie einen Jahresüberschuss von 2,9 Mio. Euro (plus 63,6%) erreicht. Gleichwohl habe das vorher negative (!) Eigenkapital auf marginale 0,4 Mio. Euro in die Pluszone gehievt werden können. Bei einer Bilanzsumme von 43,9 Mio. Euro sei das quasi gar nichts. Diese Bilanzstruktur bedeute für die Aktie ein sehr hohes Risiko.
Und dennoch: Bezogen auf das vergangene Jahr habe sich ein Ergebnis je Aktie von 0,26 Euro ergeben. Damit liege die Gewinnbewertung (für 2006) bei gerade mal etwa 10. Das laufende Jahr sei gut angelaufen. Der Umsatz habe um 8% auf 16,2 Mio. Euro gesteigert werden können. Dabei sei auch eine operative Margenverbesserung gelungen. Denn inkl. eines Kamer-Verkaufes (positiver Effekt 0,7 Mio. Euro) habe man ein EBIT von 2,1 Mio. Euro geschafft, also knapp das Doppelte des Vorjahresquartals.
Dass die Perspektiven nicht so schlecht seien, sei auch durch die sukzessive Anteilsaufstockung des Großaktionärs angedeutet. Allein seit Beginn dieses Jahres habe Tele München mindestens etwa 152.200 Aktien erworben. Der Anteil dürfte sich damit auf etwa 51,5% belaufen. Weitere knapp 30% lägen bei Bavaria Film. Der Streubesitz werde nur mit knapp 19% angegeben. Damit erscheine es durchaus denkbar, dass die Großaktionäre die Aktie letztlich vom Markt nehmen würden, wobei man derzeit für ein klassisches "Squeeze-out" (Herausdrängen der Aktionäre) noch nicht ausreichend Stücke habe.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Aktie von CineMedia auf die Lauer. Werde der Widerstand bei etwa 2,65 Euro gebrochen, wäre das ein spekulatives Kaufsignal. Das Stop-buy-Limit sollte bei 2,71 Euro platziert werden. Das Kursziel sehe man bei 3,50 Euro. Das Stop-loss-Limit sollte bei 2,39 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 30 vom 28.07.2007) (30.07.2007/ac/a/nw)
Still und leise baue der Großaktionär Tele München Fernseh GmbH bei CineMedia Film seinen Anteil aus. Der Chart spreche eine klare Sprache, denn die Aktie habe sich am Widerstand bei etwa 2,60 Euro festgebissen. Würde diese Marke überwunden, wäre das ein klares Kaufsignal, wenn auch mit sehr spekulativem Charakter.
CineMedia sei auf die Bearbeitung und Vervielfältigung von Filmmaterial spezialisiert. Dazu gehöre z.B. Technik rund um Filmlabor, Digital Lab, HD Post-Produktion (HDTV) sowie auch die Bearbeitung von Tonmaterial. Das klinge nicht schlecht. Allerdings zeige der Blick in die Bilanz, dass das Mediengeschäft steinig sein könne.
Und dennoch: Bezogen auf das vergangene Jahr habe sich ein Ergebnis je Aktie von 0,26 Euro ergeben. Damit liege die Gewinnbewertung (für 2006) bei gerade mal etwa 10. Das laufende Jahr sei gut angelaufen. Der Umsatz habe um 8% auf 16,2 Mio. Euro gesteigert werden können. Dabei sei auch eine operative Margenverbesserung gelungen. Denn inkl. eines Kamer-Verkaufes (positiver Effekt 0,7 Mio. Euro) habe man ein EBIT von 2,1 Mio. Euro geschafft, also knapp das Doppelte des Vorjahresquartals.
Dass die Perspektiven nicht so schlecht seien, sei auch durch die sukzessive Anteilsaufstockung des Großaktionärs angedeutet. Allein seit Beginn dieses Jahres habe Tele München mindestens etwa 152.200 Aktien erworben. Der Anteil dürfte sich damit auf etwa 51,5% belaufen. Weitere knapp 30% lägen bei Bavaria Film. Der Streubesitz werde nur mit knapp 19% angegeben. Damit erscheine es durchaus denkbar, dass die Großaktionäre die Aktie letztlich vom Markt nehmen würden, wobei man derzeit für ein klassisches "Squeeze-out" (Herausdrängen der Aktionäre) noch nicht ausreichend Stücke habe.
Die Experten vom "Frankfurter Börsenbrief" legen sich bei der Aktie von CineMedia auf die Lauer. Werde der Widerstand bei etwa 2,65 Euro gebrochen, wäre das ein spekulatives Kaufsignal. Das Stop-buy-Limit sollte bei 2,71 Euro platziert werden. Das Kursziel sehe man bei 3,50 Euro. Das Stop-loss-Limit sollte bei 2,39 Euro gesetzt werden. (Ausgabe 30 vom 28.07.2007) (30.07.2007/ac/a/nw)
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