Coca-Cola kämpft mit intern. Krise
25.09.98 00:00
Wall Street Journal
Nur wenige Unternehmen hätten globale Expansion in den 90er Jahren so groß geschrieben wie Coca-Cola (WKN: 850663, KO). Es sei daher kein Wunder, daß Coca-Cola nun unter den internationalen Wirtschaftsproblemen leide. Am Freitag gebe es eine Analystenkonferenz, in der die Lage des Unternehmens geklärt werde. Coca-Cola, mit einem 75%-Ausland-Anteil bzgl. der Gewinne, notiere z.Z. 35 % unter dem Hoch, welches im Monat July erreicht wurde.
Während z.Z. viele Analysten den Investoren raten, Coca-Cola zu verkaufen, gäbe es einige "Langzeitinvestoren", die die Gelegenheit nutzten, Aktien von Coca-Cola zu kaufen.
Nach Meinung eines Analysten bei Morgan Stanley DW, schreite KO in eine unsichere Periode, welche das Unternehmen in den letzten 3 bis 4 Jahren nicht hatte. Momentan sei das Umsatzvolumen eine sehr wichtige Kennzahl. Trotz der negativen Einflüsse weltweit, habe KO bisher jedes Jahr ein Volumenwachstum von 7 bis 8 % verzeichnen können. Dieser Trend ginge nun zu Ende, meinen viele Analysten. Die weltweite Diversifikation sei kein Vorteil mehr, da nach und nach jedes Land in Schwierigkeiten gerate. Ein Beispiel sei Lateinamerika. Der Anteil am Gesamtumsatz betrage hier 25 %.
Ein Analyst von Lehman Brothers, daß das Umsatzvolumen im nächsten Jahr nur um 5 bis 6 % steige. Möglicherweise werde KO durch aggressive Investments in den Emerging Markets versuchen, das Volumen zu erhöhen, was aber einen weiteren Rückgang der Rentabilität zur Folge habe.
Nach Meinung eines Analysten von Vontobel sei vielmehr der Zeithorizont bedeutend, unter dem man KO betrachte. Die Fundamentals würden nicht zusammenbrechen. Man habe kürzlich 220.000 Aktien erneut gekauft. Dennoch werde für einige Monate KO schlecht performen. Zudem notiere KO mit einem KGV von 37, im Vergleich zum S&P vom 22,7, und das trotz des Kursrückganges.
Viele warten auf Freitag, wo ein weiterer Rückgang der Kurse nicht ausgeschlossen wird. So ist ein Analyst von Salomon Smith Barney der Meinung, daß Kurse Anfang der 50 $ eine Kaufgelegenheit bedeuten würden. KO habe ein gutes Management, einen sehr guten Cash-Flow und relativ wenig Konkurrenzdruck. Zudem seien die Bruttomargen mit 70 % sehr gut.
KO schloß bei 56 11/16 $, 2,3 % niedriger als am Mittwoch.
Während z.Z. viele Analysten den Investoren raten, Coca-Cola zu verkaufen, gäbe es einige "Langzeitinvestoren", die die Gelegenheit nutzten, Aktien von Coca-Cola zu kaufen.
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