CyberTron verkaufen
21.06.02 14:52
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktien von CyberTron (WKN 929430) von "neutral" auf "verkaufen" runter.
Am 18. Juni sei es - bedingt durch Abrechnungsdifferenzen zwischen Telekom Austria und CyberTron - zu einer Beeinträchtigung des Telefonverkehrs von CyberTron Kunden gekommen. Eine Klärung der Situation werde derzeit am Verhandlungsweg geführt, wobei die Leitungen in der Zwischenzeit wieder freigeschaltet worden seien. Das Management von CyberTron habe den Analysten der Erste Bank versichert, dass es sich bei der Beanstandung der Telekom Austria um keine aktuellen Forderungen aus Interconnection (Zusammenschaltungsentgelt) handele. Zur Höhe der diskutierten Ausstände habe weder CyberTron noch die Telekom Austria Auskunft geben wollen.
Der Stand an liquiden Mitteln habe Ende März 2002 EUR 3,4 Mio. betragen, der Geldfluss aus der Betriebstätigkeit in Q1/02 habe EUR -1,7 Mio. betragen. Kurzfristige Verbindlichkeiten hätten sich per 31.3. 2002 auf EUR 17,3 Mio. belaufen. Bei einem geschätzten Verlust für das Gesamtjahr von EUR 13 Mio. und einem Eigenkapital in Höhe von EUR 11,8 Mio. ergäbe sich eine Unterdeckung von EUR 1,2 Mio. mit Jahresende 2002. Es sei nicht auszuschließen, dass die TA durch diesen Schritt CyberTron in ernste Zahlungsschwierigkeiten und in Insolvenzgefahr bringen könne. Bei einer raschen Lösung der Situation sei jedoch mit deutlich positiven Kursreaktionen zu rechnen.
Da sich jedoch das Risiko - bedingt durch die erhöhte Insolvenzgefahr - markant gesteigert hat, ändern die Analysten der Erste Bank ihre Einstufung von CyberTron von "neutral" auf "verkaufen".
Am 18. Juni sei es - bedingt durch Abrechnungsdifferenzen zwischen Telekom Austria und CyberTron - zu einer Beeinträchtigung des Telefonverkehrs von CyberTron Kunden gekommen. Eine Klärung der Situation werde derzeit am Verhandlungsweg geführt, wobei die Leitungen in der Zwischenzeit wieder freigeschaltet worden seien. Das Management von CyberTron habe den Analysten der Erste Bank versichert, dass es sich bei der Beanstandung der Telekom Austria um keine aktuellen Forderungen aus Interconnection (Zusammenschaltungsentgelt) handele. Zur Höhe der diskutierten Ausstände habe weder CyberTron noch die Telekom Austria Auskunft geben wollen.
Der Stand an liquiden Mitteln habe Ende März 2002 EUR 3,4 Mio. betragen, der Geldfluss aus der Betriebstätigkeit in Q1/02 habe EUR -1,7 Mio. betragen. Kurzfristige Verbindlichkeiten hätten sich per 31.3. 2002 auf EUR 17,3 Mio. belaufen. Bei einem geschätzten Verlust für das Gesamtjahr von EUR 13 Mio. und einem Eigenkapital in Höhe von EUR 11,8 Mio. ergäbe sich eine Unterdeckung von EUR 1,2 Mio. mit Jahresende 2002. Es sei nicht auszuschließen, dass die TA durch diesen Schritt CyberTron in ernste Zahlungsschwierigkeiten und in Insolvenzgefahr bringen könne. Bei einer raschen Lösung der Situation sei jedoch mit deutlich positiven Kursreaktionen zu rechnen.
Da sich jedoch das Risiko - bedingt durch die erhöhte Insolvenzgefahr - markant gesteigert hat, ändern die Analysten der Erste Bank ihre Einstufung von CyberTron von "neutral" auf "verkaufen".
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