DEAG Deutsche Entertainment AG
WKN: A3E5DA / ISIN: DE000A3E5DA0DEAG Insideraktie der Woche
29.01.10 09:27
GBC AG
Augsburg (aktiencheck.de AG) - Für die Analysten der GBC AG, Cosmin Filker und Manuel Hoelzle, ist die DEAG-Aktie die Insideraktie der Woche.
Nach eigenen Angaben sei die Deutsche Entertainment AG (DEAG) einer der führenden europäischen Anbieter von Live Entertainment mit mehreren Tochtergesellschaften in Deutschland, England und der Schweiz. Zwar liege der Fokus der Gesellschaft auf der Organisation von Tourneen, ergänzend würden jedoch auch weitere Geschäftsfelder im direkten Zusammenhang mit Konzerten abgedeckt. Gemeint seien damit Einkauf, Produktion, Merchandising, Sponsoring oder die Rechteverwertung von Konzerten. Dieser so genannte 360-Grad Ansatz, der die Wertschöpfungskette eines Künstlers begleite, finde dabei besonders im Klassikbereich seine Anwendung.
Die DEAG betreibe selbst kein operatives Geschäft, sondern fungiere als Holdinggesellschaft, die den Zugang zum operativen Geschäft über Tochtergesellschaften bewerkstellige. Mit diesen sei die DEAG über Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträgen verbunden.
Insgesamt seien die Auswirkungen der konjunkturellen Schwächeperiode auch auf das operative Geschäft der DEAG ersichtlich gewesen. Diesen Auswirkungen stehe jedoch der Klassikbereich entgegen, der in der Regel eine geringere Konjunktursensitivität aufweise. Aufgrund dessen hätten die Umsatzerlöse nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 von 76,4 Mio. EUR (9M/2008) sogar um 6,3% auf 81,2 Mio. EUR angehoben werden können. Speziell das Segment Live-Touring, also das Tourneegeschäft, habe aufgrund einer höheren Konzertanzahl deutlich positive Umsatzbeiträge geliefert.
Diese guten Umsatzzahlen würden dabei von einer überproportionalen Entwicklung des operativen Ergebnisses flankiert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe sich demnach von -2,4 Mio. EUR (9M/2008) auf 2,3 Mio. EUR deutlich gesteigert. Allerdings müsse hier festgehalten werden, dass diese operative Kennzahl im Vorjahr durch außerordentliche Abschreibungen belastet gewesen sei. Unterm Strich habe die DEAG das Periodenergebnis von -4,0 Mio. EUR (9M/2008) erfreulich auf 0,8 Mio. EUR gesteigert.
Auf Gesamtjahresbasis dürfte sich die operative Situation dann schließlich noch positiver darstellen. Konzerte von Künstlern wie Cliff Richard, Deep Purple oder Riverdance würden hier eine gut gefüllte Projektpipeline aufzeigen. Aber auch Veröffentlichungen des Künstlers Davit Garett dürften ein starkes Q4/2009 mitgestaltet haben. DEAG erwarte in diesem Zusammenhang Umsatzerlöse auf Gesamtjahresbasis 2009 in einer Größenordnung von etwa 100 Mio. EUR. Ebenfalls deutlich zulegen dürfte für das Gesamtjahr auch die operative Marge. Erwartet werde ein EBIT von über 5 Mio. EUR und damit eine EBIT-Marge, die höher als 5% (GJ/2008: 1,3%) ausfallen dürfte.
Im diesem positiven Umfeld habe der Vorstandsvorsitzende Peter L.H. Schwenkow den Kauf von insgesamt 14.700 DEAG-Aktien gemeldet. Diese Transaktion könne dabei aus Sicht der Analysten klar als Vertrauensindiz in die Entwicklung des eigenen Unternehmens gewertet werden. Strategisch habe die Gesellschaft sowohl den Ausbau des margenstarken europäischen Klassikgeschäftes vorangetrieben, als auch attraktive Partnerschaften und Joint Ventures für Klassik Konzerte (z.B. mit Klassik Radio AG sowie Ringier AG) bekannt gegeben.
Zugleich würden derzeitige Kursniveaus einen fundamental günstigen Einstieg bieten. Bei aktuellen Kursen von 1,95 EUR würden die Analysten ein niedriges KBV von gerade einmal 1,14 und ein 2010er KGV von geschätzten 10 sehen.
Die DEAG-Aktie ist aufgrund der eben dargestellten guten Potenziale unsere Insideraktie der Woche (KW 4), so die Analysten der GBC AG. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Nach eigenen Angaben sei die Deutsche Entertainment AG (DEAG) einer der führenden europäischen Anbieter von Live Entertainment mit mehreren Tochtergesellschaften in Deutschland, England und der Schweiz. Zwar liege der Fokus der Gesellschaft auf der Organisation von Tourneen, ergänzend würden jedoch auch weitere Geschäftsfelder im direkten Zusammenhang mit Konzerten abgedeckt. Gemeint seien damit Einkauf, Produktion, Merchandising, Sponsoring oder die Rechteverwertung von Konzerten. Dieser so genannte 360-Grad Ansatz, der die Wertschöpfungskette eines Künstlers begleite, finde dabei besonders im Klassikbereich seine Anwendung.
Die DEAG betreibe selbst kein operatives Geschäft, sondern fungiere als Holdinggesellschaft, die den Zugang zum operativen Geschäft über Tochtergesellschaften bewerkstellige. Mit diesen sei die DEAG über Ergebnisabführungs- und Beherrschungsverträgen verbunden.
Insgesamt seien die Auswirkungen der konjunkturellen Schwächeperiode auch auf das operative Geschäft der DEAG ersichtlich gewesen. Diesen Auswirkungen stehe jedoch der Klassikbereich entgegen, der in der Regel eine geringere Konjunktursensitivität aufweise. Aufgrund dessen hätten die Umsatzerlöse nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2009 von 76,4 Mio. EUR (9M/2008) sogar um 6,3% auf 81,2 Mio. EUR angehoben werden können. Speziell das Segment Live-Touring, also das Tourneegeschäft, habe aufgrund einer höheren Konzertanzahl deutlich positive Umsatzbeiträge geliefert.
Auf Gesamtjahresbasis dürfte sich die operative Situation dann schließlich noch positiver darstellen. Konzerte von Künstlern wie Cliff Richard, Deep Purple oder Riverdance würden hier eine gut gefüllte Projektpipeline aufzeigen. Aber auch Veröffentlichungen des Künstlers Davit Garett dürften ein starkes Q4/2009 mitgestaltet haben. DEAG erwarte in diesem Zusammenhang Umsatzerlöse auf Gesamtjahresbasis 2009 in einer Größenordnung von etwa 100 Mio. EUR. Ebenfalls deutlich zulegen dürfte für das Gesamtjahr auch die operative Marge. Erwartet werde ein EBIT von über 5 Mio. EUR und damit eine EBIT-Marge, die höher als 5% (GJ/2008: 1,3%) ausfallen dürfte.
Im diesem positiven Umfeld habe der Vorstandsvorsitzende Peter L.H. Schwenkow den Kauf von insgesamt 14.700 DEAG-Aktien gemeldet. Diese Transaktion könne dabei aus Sicht der Analysten klar als Vertrauensindiz in die Entwicklung des eigenen Unternehmens gewertet werden. Strategisch habe die Gesellschaft sowohl den Ausbau des margenstarken europäischen Klassikgeschäftes vorangetrieben, als auch attraktive Partnerschaften und Joint Ventures für Klassik Konzerte (z.B. mit Klassik Radio AG sowie Ringier AG) bekannt gegeben.
Zugleich würden derzeitige Kursniveaus einen fundamental günstigen Einstieg bieten. Bei aktuellen Kursen von 1,95 EUR würden die Analysten ein niedriges KBV von gerade einmal 1,14 und ein 2010er KGV von geschätzten 10 sehen.
Die DEAG-Aktie ist aufgrund der eben dargestellten guten Potenziale unsere Insideraktie der Woche (KW 4), so die Analysten der GBC AG. (Analyse vom 29.01.2010) (29.01.2010/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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