Daimler-Chrysler mittelfr. kaufen
30.01.01 00:00
BfG Bank
Der deutsch-amerikanische Automobilkonzern Daimler-Chrysler (WKN 710000) wird bei der verlustträchtigen US-Tochtergesellschaft Chrysler innerhalb der nächsten 3 Jahre 20% oder 26 000 der Arbeitsplätze streichen und bis 2002 sechs Werke schließen, so die Analysten der BfG-Bank.
Drei Viertel des Stellenabbaus würden noch in 2001 abgeschlossen. Dabei würden insbesondere Vorruhestandsregelungen, Sondervereinbarungen, die normale Fluktuation sowie Entlassungen vollzogen. Die Schließung der sechs Werke betreffe vor allem die Regionen Mexiko und Südamerika. Darüber hinaus sehe das Umstrukturierungsprogramm vor, in fünf der insgesamt 45 Werke in Süd- und Nordamerika eine Schicht zu streichen und in weiteren 2 Werken die Produktionsgeschwindigkeit zu reduzieren. Unterm Strich solle die Kapazität um 15 % reduziert werden. Der übliche Bonus für das Chrysler Management für das Jahr 2000 sei auf 2002 verschoben worden.
Daimler reagiere damit auf einen gemäß vorläufiger Prognosen erwarteten Verlust von Chrysler in Höhe von 1,25 Milliarden Dollar im 4. Quartal. Das jüngst angekündigte Restrukturierungsprogramm gewinne an Konturen. Dennoch seien bisher keine Aussagen getroffen worden, in welcher Höhe die Kosten für die geplanten Maßnahmen anfallen würden. Aufgrund der noch immer großen Unsicherheit im Bezug auf das US-Geschäft und die Konjunkturabschwächung in den USA solle kurzfristig nicht mit einer Outperformance zu rechnen sein. Dennoch seien die Planungen ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Die Empfehlung der Analysten der BfG-Bank laute daher mittelfristig kaufen.
Drei Viertel des Stellenabbaus würden noch in 2001 abgeschlossen. Dabei würden insbesondere Vorruhestandsregelungen, Sondervereinbarungen, die normale Fluktuation sowie Entlassungen vollzogen. Die Schließung der sechs Werke betreffe vor allem die Regionen Mexiko und Südamerika. Darüber hinaus sehe das Umstrukturierungsprogramm vor, in fünf der insgesamt 45 Werke in Süd- und Nordamerika eine Schicht zu streichen und in weiteren 2 Werken die Produktionsgeschwindigkeit zu reduzieren. Unterm Strich solle die Kapazität um 15 % reduziert werden. Der übliche Bonus für das Chrysler Management für das Jahr 2000 sei auf 2002 verschoben worden.
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