Deutsche Postbank halten
31.07.07 16:44
M.M. Warburg & CO
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von M.M. Warburg & CO., Andreas Pläsier, stuft die Aktie von Deutsche Postbank unverändert mit "halten" ein.
Mit einem Anstieg von jeweils 6% beim EBT (234 Mio. Euro) und beim Nettogewinn (151 Mio. Euro) seien die Markterwartungen erfüllt worden, wobei sich der Consensus schon vor den Zahlen nach unten bewegt habe. Die Schätzung der Analysten (MMWe: 244 Mio. Euro) beim operativen Ergebnis sei hingegen verfehlt worden. Ursache hierfür sei die schwache Entwicklung des Provisionsüberschusses gewesen, der sich um 2% auf 339 Mio. Euro verringert habe. Bereinigt um Akquisitionen im Transaction Banking und gesunkenen Erträgen aus dem Vertrieb von Postdienstleistungen (19 Mio. Euro) habe der Rückgang im Kerngeschäft Retail Banking bei 3% (H1: 500 Mio. Euro) gelegen. Positiv würden die Analysten die unverändert gute Kostenkontrolle sehen, die auch bei einem nur geringen Ertragsanstieg (+3%) zu steigenden Gewinnen geführt habe.
Die Ziele für 2008 seien bestätigt worden (u.a. ROE pre-tax 20%). Das Neukundenziel von 1 Mio. (2007) sei infolge der hohen Wettbewerbsintensität in Frage gestellt worden. Um künftig bei einem möglichen geringeren Neukundenwachstum ergebnisseitig stärker zu wachsen, müsse das Cross-Selling Potenzial der bestehenden Kundenbasis besser ausgeschöpft und die Kundenbindung deutlich erhöht werden. Folgende Effekte hätten die Analysten neu in ihren Ergebnisschätzungen berücksichtigt: 1) Die operative Ertragsdynamik dürfte für die Jahre 2007 bis 2009 leicht geringer ausfallen. 2) Die Steuerreform führe 2007 zu einem höheren einmaligen Gewinn von 220 Mio. Euro in der GuV und einer Belastung der Neubewertungsrücklage (-60 Mio. Euro) => Nettoeffekt auf das EK + 160 Mio. Euro (alt: 100 Mio. Euro). 3) Vorsteuergewinn von ca. 110 Mio. Euro aus dem Verkauf der Versicherungsbeteiligungen.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO. bekräftigen ihre Anlageempfehlung "halten" für die Deutsche Postbank-Aktie. Auf Basis der geänderten Schätzungen sowie dem Abbau der Bewertungsprämie gegenüber Vergleichsunternehmen würden die Analysten ihr Kursziel auf 62 Euro zurücknehmen. (Analyse vom 31.07.2007) (31.07.2007/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit einem Anstieg von jeweils 6% beim EBT (234 Mio. Euro) und beim Nettogewinn (151 Mio. Euro) seien die Markterwartungen erfüllt worden, wobei sich der Consensus schon vor den Zahlen nach unten bewegt habe. Die Schätzung der Analysten (MMWe: 244 Mio. Euro) beim operativen Ergebnis sei hingegen verfehlt worden. Ursache hierfür sei die schwache Entwicklung des Provisionsüberschusses gewesen, der sich um 2% auf 339 Mio. Euro verringert habe. Bereinigt um Akquisitionen im Transaction Banking und gesunkenen Erträgen aus dem Vertrieb von Postdienstleistungen (19 Mio. Euro) habe der Rückgang im Kerngeschäft Retail Banking bei 3% (H1: 500 Mio. Euro) gelegen. Positiv würden die Analysten die unverändert gute Kostenkontrolle sehen, die auch bei einem nur geringen Ertragsanstieg (+3%) zu steigenden Gewinnen geführt habe.
Die Analysten von M.M. Warburg & CO. bekräftigen ihre Anlageempfehlung "halten" für die Deutsche Postbank-Aktie. Auf Basis der geänderten Schätzungen sowie dem Abbau der Bewertungsprämie gegenüber Vergleichsunternehmen würden die Analysten ihr Kursziel auf 62 Euro zurücknehmen. (Analyse vom 31.07.2007) (31.07.2007/ac/a/d)
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