Dow Jones bei 9.400 Punkten erwartet
08.05.03 13:48
Frankf. Finance Newsletter
Die Beendigung des Irakkrieges eröffnet die große Chance, dass in absehbarer Zeit wieder jene üblichen Themen die Börse dominieren werden, die uns allen wohl vertraut sind, durch die monatelange Sonderlage aber fast ins Abseits gedrängt worden waren: Zinsfragen, Fundamentaldaten (Industrieproduktion, BIP, Arbeitslosenzahlen, Verbrauchervertrauen, Einkaufsmanagerindizes, Geschäftstätigkeit et cet.), Unternehmensdaten, aber auch charttechnische Gegebenheiten, berichten die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter".
Die Analysten würden im Mai von folgenden Erwartungen ausgehen: Die Nasdaq bewege sich in ihrem Kanal zwischen 1.400 und 1.700 Punkten. Zur Zeit liege sie genau in der Mitte, ein Antesten der oberen wie unteren Marken sei hier jederzeit denkbar, es bleibe in diesem Rahmen also hochvolatil. Der Dow bewege sich schrittweise auf die 9.400 Punkte zu, werde aber immer wieder mal kleine Rückschläge erleiden müssen, die ihn auf 8.000 Punkte herunterziehen könnten.
Von einem Antesten der 7.500 gehe man explizit nicht mehr aus. Diese situative Konstellation zeige schon, wie der Wind im DAX wehen werde: Die 3.000er Marke bleibe vorerst Thema, werde aber heftig verteidigt. Es sei aber durchaus vorstellbar, dass sie bei ungünstigem amerikanischem Trend auch nach unten durchbrochen werde. Hier dürfte bei 2.800 Punkten aber absolut der Boden liegen.
Man gehe aber zuversichtlich davon aus, dass es wahrscheinlicher sei, von weiteren Steigerungen bis auf den Bereich 3.300/3.400 auszugehen, was einer vollkommenen Bestätigung des neuen Kanals 3.000-3.800 gleich kommen würde. Dies werde volatil vonstatten gehen und intraday auch immer wieder Rückschlagpotenzial offenbaren, denn die Nervosität bleibe verständlicherweise erst einmal groß.
Dennoch sei das Aufwärtsreservoir gerade im DAX nach wie vor sehr hoch, daran hätten auch die jüngsten Steigerungen nichts geändert. Augenblicklich liege der DAX auf dem Niveau vom 5. Januar, obwohl sich die Gesamtlage deutlich verbessert habe. Hier sei noch viel Musik auch im Frühsommer drin. Dies sei ein interessanter Hinweis, betrachte man sich einmal den Kurs der Comdirect Bank.
Der habe sich in den letzten Wochen glatt verdoppelt. Dafür habe es keine unternehmensspezifischen Gründe gegeben, außer der Tatsache natürlich, dass die Comdirect die Krisenzeit erstaunlich gut überstanden habe, weil sie eine kluge Sparpolitik gefahren habe, die mit einer Konzentration auf die wesentlichen Kernbereiche korreliert sei.
Die exorbitanten Zugewinne in dem Kurs seien aber Ausdruck einer immer mehr sich Bahn verschaffenden Marktmeinung, dass der Wechsel von der Baisse- in die Haussephase bald bevorstehe. Dann nämlich wären die Direktbanken durch steigendes Handelsvolumen Profiteur Nummer eins und darauf würden offenbar viele Spekulanten bereits setzen. Ein nicht ganz unwichtiger Indikator.
Die Analysten würden im Mai von folgenden Erwartungen ausgehen: Die Nasdaq bewege sich in ihrem Kanal zwischen 1.400 und 1.700 Punkten. Zur Zeit liege sie genau in der Mitte, ein Antesten der oberen wie unteren Marken sei hier jederzeit denkbar, es bleibe in diesem Rahmen also hochvolatil. Der Dow bewege sich schrittweise auf die 9.400 Punkte zu, werde aber immer wieder mal kleine Rückschläge erleiden müssen, die ihn auf 8.000 Punkte herunterziehen könnten.
Von einem Antesten der 7.500 gehe man explizit nicht mehr aus. Diese situative Konstellation zeige schon, wie der Wind im DAX wehen werde: Die 3.000er Marke bleibe vorerst Thema, werde aber heftig verteidigt. Es sei aber durchaus vorstellbar, dass sie bei ungünstigem amerikanischem Trend auch nach unten durchbrochen werde. Hier dürfte bei 2.800 Punkten aber absolut der Boden liegen.
Dennoch sei das Aufwärtsreservoir gerade im DAX nach wie vor sehr hoch, daran hätten auch die jüngsten Steigerungen nichts geändert. Augenblicklich liege der DAX auf dem Niveau vom 5. Januar, obwohl sich die Gesamtlage deutlich verbessert habe. Hier sei noch viel Musik auch im Frühsommer drin. Dies sei ein interessanter Hinweis, betrachte man sich einmal den Kurs der Comdirect Bank.
Der habe sich in den letzten Wochen glatt verdoppelt. Dafür habe es keine unternehmensspezifischen Gründe gegeben, außer der Tatsache natürlich, dass die Comdirect die Krisenzeit erstaunlich gut überstanden habe, weil sie eine kluge Sparpolitik gefahren habe, die mit einer Konzentration auf die wesentlichen Kernbereiche korreliert sei.
Die exorbitanten Zugewinne in dem Kurs seien aber Ausdruck einer immer mehr sich Bahn verschaffenden Marktmeinung, dass der Wechsel von der Baisse- in die Haussephase bald bevorstehe. Dann nämlich wären die Direktbanken durch steigendes Handelsvolumen Profiteur Nummer eins und darauf würden offenbar viele Spekulanten bereits setzen. Ein nicht ganz unwichtiger Indikator.
