EURO STOXX 50: Erholung?
01.03.13 12:39
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Nachdem der EURO STOXX 50 zum Anfang der Woche deutliche Verluste hinnehmen musste, konnte er zuletzt wieder etwas ansteigen, so die Analysten der WGZ BANK.
Die Anleger würden vermutlich mit einem Auge bereits auf den März blicken, der als Monat mit positiven Kursen gelte. Im mittelfristigen Bild müsse aber zunächst geklärt werden, ob ein möglicher Anstieg ein kurzes Intermezzo innerhalb einer abwärts gerichteten Tendenz darstelle oder ob ein Impuls und damit eine Bewegung von länger als drei Wochen initiiert werde. Wie bereits mehrfach dargestellt, würden die Analysten nur mit einer Zwischenerholung rechnen. Diese könne sich zwar in der Tat über knapp drei Wochen erstrecken, Hinweise auf neue Jahreshöchstkurse könnten sie aber nicht entdecken.
Bevor die Analysten aber einen Anstieg über mehrere Handelstage ernsthaft in Betracht ziehen würden, müssten zunächst definitive Signale zu erkennen sein. Hierfür werde es nötig sein, dass der Index am Montag zulegen könne. Bisher zeige er nämlich nur eine Reaktion auf die Verluste zu Wochenanfang. Sollte der EURO STOXX 50 hingegen auch zu Beginn der Woche anziehen, dürfte sich eine Bewegung entwickeln, die in ihrer Gesamtheit etwa zwölf Börsentage andauere. Hinweise für Kurse über 2.700 Punkte sehe man aber nicht.
Fraglich sei zudem, ob eine Erholung ohne eine feste amerikanische Börse möglich sein werde. Mit dem gestrigen Kursverlauf zeige der Dow Jones-Index zumindest kein Vertrauen in die Bullen. Die Struktur deute eher ein "Reversal" an. Gepaart mit dem massiven Widerstand, den die historischen Höchstkurse darstellen würden, werde ein signifikanter Anstieg vermutlich schwer werden. Andererseits zeige sich das amerikanische Börsenbarometer recht robust, sodass die Analysten auch keine Anzeichen eines deutlichen Rücksetzers sehen würden.
Ein Anstieg des EURO STOXX 50 werde aber auch von den Indikatoren noch nicht angedeutet. Durch die erratischen Schwankungen würden diese an Aussagekraft eventuell verlieren mögen, das geglättete MACD-Histogramm zeige aber noch keine Wende der kurzfristigen Tendenz.
Momentan würden sich die Fragen stellen, ob der EURO STOXX 50 in den kommenden Tagen anziehen könne und ob sich daraus eine nachhaltige Aufwärtsbewegung entwickeln könne. Kurzfristig sehe man etwas Erholungspotenzial, sofern der Index positiv in die Woche starte. Deutliche Gewinne und neue Jahreshöchststände erwarte man aber nicht. (01.03.2013/ac/a/m)
Die Anleger würden vermutlich mit einem Auge bereits auf den März blicken, der als Monat mit positiven Kursen gelte. Im mittelfristigen Bild müsse aber zunächst geklärt werden, ob ein möglicher Anstieg ein kurzes Intermezzo innerhalb einer abwärts gerichteten Tendenz darstelle oder ob ein Impuls und damit eine Bewegung von länger als drei Wochen initiiert werde. Wie bereits mehrfach dargestellt, würden die Analysten nur mit einer Zwischenerholung rechnen. Diese könne sich zwar in der Tat über knapp drei Wochen erstrecken, Hinweise auf neue Jahreshöchstkurse könnten sie aber nicht entdecken.
Fraglich sei zudem, ob eine Erholung ohne eine feste amerikanische Börse möglich sein werde. Mit dem gestrigen Kursverlauf zeige der Dow Jones-Index zumindest kein Vertrauen in die Bullen. Die Struktur deute eher ein "Reversal" an. Gepaart mit dem massiven Widerstand, den die historischen Höchstkurse darstellen würden, werde ein signifikanter Anstieg vermutlich schwer werden. Andererseits zeige sich das amerikanische Börsenbarometer recht robust, sodass die Analysten auch keine Anzeichen eines deutlichen Rücksetzers sehen würden.
Ein Anstieg des EURO STOXX 50 werde aber auch von den Indikatoren noch nicht angedeutet. Durch die erratischen Schwankungen würden diese an Aussagekraft eventuell verlieren mögen, das geglättete MACD-Histogramm zeige aber noch keine Wende der kurzfristigen Tendenz.
Momentan würden sich die Fragen stellen, ob der EURO STOXX 50 in den kommenden Tagen anziehen könne und ob sich daraus eine nachhaltige Aufwärtsbewegung entwickeln könne. Kurzfristig sehe man etwas Erholungspotenzial, sofern der Index positiv in die Woche starte. Deutliche Gewinne und neue Jahreshöchststände erwarte man aber nicht. (01.03.2013/ac/a/m)
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