EURO STOXX 50: Taktische Short-Position?
30.11.12 13:13
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der EURO STOXX 50 konnte in der letzten Woche nach einer Stagnation gestern nochmals kräftig zulegen und brach dabei aus dem abwärts gerichteten Trendkanal aus, so die Analysten der WGZ BANK.
Unter charttechnischen Gesichtspunkten sei die Möglichkeit eines längerfristigen Abwärtstrends damit zunächst vom Tisch. Auf der anderen Seite aber würden sich keine Anzeichen eines neuen Aufwärtstrends erkennen lassen, auch wenn der Index sehr dynamisch habe zulegen können. Diese grundsätzlich positive Struktur gepaart mit dem gerissenen Gap von Mittwoch stehe in Widerspruch zu den anstehenden Widerständen.
Zu massiv würden die Hürden erscheinen, die bei gut 2.600 Punkten durch die Jahreshöchstkurse und die Kursspitze aus dem September gebildet werden könnten. Isoliert betrachtet und ohne diese Marken würden die Analysten dem Index nach dem Ausbruch aus dem Trendkanal ein Zielniveau von 2.700 Zählern zutrauen. Fakt sei zumindest aber, dass noch kein neuer Aufwärtstrend gebildet worden sei und es sich bei der aktuellen Bewegung lediglich um eine zyklische Welle handle. Damit würden die Analysten weiterhin keine Jahresendrally und im Januar Kurse unter dem aktuellen Niveau erwarten.
Auch die Struktur des Dow Jones-Index hinterlasse ein zwiespältiges Bild. Nachdem das amerikanische Börsenbarometer seinen massiven Widerstand bei gut 13.000 Punkten in der gestrigen Sitzung zwischenzeitlich habe überwinden können, sei es per Schlusskurs unter dem wichtigen Widerstand geblieben. Da in der aktuellen Region einige Widerstände zu finden seien, müsste der Index über 13.100 Punkten schließen, um ein deutliches positives Zeichen zu setzen. Bei 13.275 Punkten warte aber bereits das nächste Widerstandsband auf die Bullen. Die Analystenwürden daher eher skeptisch bleiben, ob die amerikanische Börse deutlich anziehen könne.
Daneben liefere der RSI ebenfalls kein eindeutiges Bild. Der Oszillator rangiere zwar im überkauften Bereich, habe aber bisher jedes neue Hoch bestätigt. Ein Verkaufsignal sei damit noch nicht generiert worden, mögliche Gewinne seien wegen des hohen Niveaus des Indikators zudem stark limitiert.
Ein definitives Verkaufsignal sei (noch) nicht erkennbar. Risikofreudige Trader könnten unter taktischen Gesichtspunkten aber dennoch Short-Positionen eröffnen, da die Gewinnspanne wesentlich ergiebiger sei als die möglichen Verluste. Voraussetzung sei dabei, dass bei 2.615 Punkten (Schlusskurs) ein Stopp-Loss gesetzt werde. Alle anderen Marktteilnehmer würden sich zurückhalten. (30.11.2012/ac/a/m)
Unter charttechnischen Gesichtspunkten sei die Möglichkeit eines längerfristigen Abwärtstrends damit zunächst vom Tisch. Auf der anderen Seite aber würden sich keine Anzeichen eines neuen Aufwärtstrends erkennen lassen, auch wenn der Index sehr dynamisch habe zulegen können. Diese grundsätzlich positive Struktur gepaart mit dem gerissenen Gap von Mittwoch stehe in Widerspruch zu den anstehenden Widerständen.
Auch die Struktur des Dow Jones-Index hinterlasse ein zwiespältiges Bild. Nachdem das amerikanische Börsenbarometer seinen massiven Widerstand bei gut 13.000 Punkten in der gestrigen Sitzung zwischenzeitlich habe überwinden können, sei es per Schlusskurs unter dem wichtigen Widerstand geblieben. Da in der aktuellen Region einige Widerstände zu finden seien, müsste der Index über 13.100 Punkten schließen, um ein deutliches positives Zeichen zu setzen. Bei 13.275 Punkten warte aber bereits das nächste Widerstandsband auf die Bullen. Die Analystenwürden daher eher skeptisch bleiben, ob die amerikanische Börse deutlich anziehen könne.
Daneben liefere der RSI ebenfalls kein eindeutiges Bild. Der Oszillator rangiere zwar im überkauften Bereich, habe aber bisher jedes neue Hoch bestätigt. Ein Verkaufsignal sei damit noch nicht generiert worden, mögliche Gewinne seien wegen des hohen Niveaus des Indikators zudem stark limitiert.
Ein definitives Verkaufsignal sei (noch) nicht erkennbar. Risikofreudige Trader könnten unter taktischen Gesichtspunkten aber dennoch Short-Positionen eröffnen, da die Gewinnspanne wesentlich ergiebiger sei als die möglichen Verluste. Voraussetzung sei dabei, dass bei 2.615 Punkten (Schlusskurs) ein Stopp-Loss gesetzt werde. Alle anderen Marktteilnehmer würden sich zurückhalten. (30.11.2012/ac/a/m)
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