EUR/USD (Euro / US-Dollar)
WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759EUR/USD Wochenausblick
03.04.12 10:51
ETX Capital
London (www.aktiencheck.de) - Von fundamentaler Seite könnten von den makroökonomischen Daten der 14. Kalenderwoche starke Impulse für den EUR/USD-Wechselkurs ausgehen, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Vor allem die als "Market Mover" bekannten amtlichen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat März, die am Freitag gemeldet würden, sollten diese Woche im Fokus der Marktteilnehmer stehen, nachdem sich in den letzten Monaten eine leichte Entspannung der US-amerikanischen Arbeitslosenquote von Niveaus um 9,1 Prozent im Oktober 2011 auf nun 8,3 Prozent im Monat Februar 2012 abgezeichnet habe. Sollten die Daten besser als die von Analysten erwarteten 8,3 Prozent für den Monat März ausfallen, dann könnte die Euro-Rally der letzten Wochen fortgeführt werden.
Gute Konjunkturdaten aus den USA könnten zu einer höheren Risikofreude bei internationalen Anlegern führen und damit den EUR/USD-Kurs weiter treiben. Die Zinssatzentscheidung der EZB, die am Mittwoch anstehe, werde sehr wahrscheinlich keine neuen Überraschungen bezüglich der europäischen Geldpolitik bringen. Die Overnight Index Swaps der Credit Suisse würden mit einem momentanen Indexstand von ca. 4 Punkten zeigen, dass von Marktteilnehmern erwartet werde, dass die EZB den Hauptrefinanzierungssatz auf dem aktuellen Niveau von 1 Prozent belasse.
Jedoch sollten die Aussagen und der wirtschaftliche Ausblick für die Eurozone von Mario Draghi auf der anschließenden Pressekonferenz genau verfolgt werden. Hier könnten Aussagen zu weiteren Zinssatzsenkungen im Laufe des Jahres 2012 aufgrund der konjunkturellen Schwäche sofort zu einer Euroabwertung führen und damit den Kurs des Währungspaares wieder in Richtung 1,30 USD drücken. Die Inflationsdaten am Dienstag in Form der Produzentenpreise könnten zeigen, dass sich die Wirtschaft der gesamten Eurozone trotz stark steigender Benzinpreise eher in einem deflatorischen Umfeld befinde. Dies würde den Druck auf die EZB erhöhen, weitere Zinssenkungen einzuleiten.
Unterm Strich sehe alles danach aus, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar bis Mitte der Woche weiter konsolidieren könnte. Ein Blick auf den Wochenchart des EUR/USD-Kurses zeige die Range, in der sich das Währungspaar seit den letzten Wochen befinde. Die obere Begrenzung liege bei 1,35 USD und die untere Begrenzung bei 1,2960 USD. (03.04.2012/ac/a/m)
Vor allem die als "Market Mover" bekannten amtlichen US-Arbeitsmarktdaten für den Monat März, die am Freitag gemeldet würden, sollten diese Woche im Fokus der Marktteilnehmer stehen, nachdem sich in den letzten Monaten eine leichte Entspannung der US-amerikanischen Arbeitslosenquote von Niveaus um 9,1 Prozent im Oktober 2011 auf nun 8,3 Prozent im Monat Februar 2012 abgezeichnet habe. Sollten die Daten besser als die von Analysten erwarteten 8,3 Prozent für den Monat März ausfallen, dann könnte die Euro-Rally der letzten Wochen fortgeführt werden.
Jedoch sollten die Aussagen und der wirtschaftliche Ausblick für die Eurozone von Mario Draghi auf der anschließenden Pressekonferenz genau verfolgt werden. Hier könnten Aussagen zu weiteren Zinssatzsenkungen im Laufe des Jahres 2012 aufgrund der konjunkturellen Schwäche sofort zu einer Euroabwertung führen und damit den Kurs des Währungspaares wieder in Richtung 1,30 USD drücken. Die Inflationsdaten am Dienstag in Form der Produzentenpreise könnten zeigen, dass sich die Wirtschaft der gesamten Eurozone trotz stark steigender Benzinpreise eher in einem deflatorischen Umfeld befinde. Dies würde den Druck auf die EZB erhöhen, weitere Zinssenkungen einzuleiten.
Unterm Strich sehe alles danach aus, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar bis Mitte der Woche weiter konsolidieren könnte. Ein Blick auf den Wochenchart des EUR/USD-Kurses zeige die Range, in der sich das Währungspaar seit den letzten Wochen befinde. Die obere Begrenzung liege bei 1,35 USD und die untere Begrenzung bei 1,2960 USD. (03.04.2012/ac/a/m)
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