EUR/USD (Euro / US-Dollar)
WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759EUR/USD technische Analyse
11.04.11 09:12
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Das Jahr 2011 begann gar nicht gut für den Euro, die seit November 2010 bestehende Abwärtsbewegung setzte sich zunächst fort, so die Analysten der Santander Bank in ihrem aktuellen "Market Flash".
Mit dem erfolgreichen Test der starken Unterstützung bei 1,29 USD sei die Wende gekommen. Seitdem habe der Euro deutlich aufgewertet.
Es sei zugegebenermaßen nicht leicht, einen eindeutigen und nachhaltigen Trend für den Euro zu bestimmen. Dass der momentane Verlauf aber für einen Aufwärtstrend spreche, lasse sich an verschiedenen Faktoren festmachen. Da sei zum einen die Tatsache, dass der Euro nach dem erfolgreichen Test der Unterstützung bei 1,29 immer weitere Hochs ohne neue Tiefpunkte aufgestellt habe. Dies führe zu einer Aufwärtstrendlinie, die aktuell bei 1,4278 (wöchentlich steigend) verlaufe. Zum anderen werde diese Woche die langlaufende Abwärtstrendlinie vom Juni 2008 überwunden. Seinerzeit habe der Euro mit 1,6038 sein Allzeithoch aufgestellt.
Last but not least liege seit fast einem Jahr wieder ein langfristiger Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik vor, wie die im positiven Bereich ansteigenden Trendindikatoren zeigen würden. Mit der Überwindung des Widerstands bei 1,4278 ergebe sich für dieses Jahr ein Potenzial bis mindestens 1,50. Aufgrund der intakten mittelfristigen Aufwärtsbewegungsdynamik dürfte dieses Niveau ohne Weiteres erreichbar sein. Der zuvor genannte steile Aufwärtstrend werde sich dabei allerdings sicherlich abflachen. Seine untere Begrenzungslinie würde einen Anstieg bis 1,7650 implizieren und eine solche Aufwertung einer erheblichen Überbewertung entsprechen.
Blicke man auf den Tageschart und damit vor allem auf die kürzerfristigen Aussichten, so falle vor allem eines ins Auge: Der Euro sei deutlich überkauft. Der RSI habe mit 78% bereits ein Niveau erreicht, das in den vergangenen Jahren immer ein Anzeichen für eine bevorstehende Abwärtsgegenbewegung gewesen sei. Die Stochastik notiere aktuell bei ca. 91% und habe damit ebenfalls nur noch wenig Luft nach oben. Typischerweise korrigiere der Euro dort bei Erreichen eines Bereichs um 95% bis 97%. Eine Gegenbewegung dürfte also kurz bevorstehen.
Allzu tief werde es aber wohl nicht nach unten gehen. Dafür seien die Trendimpulse zu positiv. Im besten Fall halte bereits die Marke bei 1,4278, womit das Ausbruchsszenario eindrucksvoll untermauert würde. In dem Fall seien in diesem Jahr sogar 1,53 oder mehr für den Euro möglich. Realistischer erscheine den Analysten jedoch ein Rücksetzer bis 1,40/1,395, bevor der Euro sein Ziel von 1,50 in Angriff nehme. (Ausgabe vom 08.04.2011) (11.04.2011/ac/a/m)
Mit dem erfolgreichen Test der starken Unterstützung bei 1,29 USD sei die Wende gekommen. Seitdem habe der Euro deutlich aufgewertet.
Last but not least liege seit fast einem Jahr wieder ein langfristiger Überhang an Aufwärtspotenzial und -dynamik vor, wie die im positiven Bereich ansteigenden Trendindikatoren zeigen würden. Mit der Überwindung des Widerstands bei 1,4278 ergebe sich für dieses Jahr ein Potenzial bis mindestens 1,50. Aufgrund der intakten mittelfristigen Aufwärtsbewegungsdynamik dürfte dieses Niveau ohne Weiteres erreichbar sein. Der zuvor genannte steile Aufwärtstrend werde sich dabei allerdings sicherlich abflachen. Seine untere Begrenzungslinie würde einen Anstieg bis 1,7650 implizieren und eine solche Aufwertung einer erheblichen Überbewertung entsprechen.
Blicke man auf den Tageschart und damit vor allem auf die kürzerfristigen Aussichten, so falle vor allem eines ins Auge: Der Euro sei deutlich überkauft. Der RSI habe mit 78% bereits ein Niveau erreicht, das in den vergangenen Jahren immer ein Anzeichen für eine bevorstehende Abwärtsgegenbewegung gewesen sei. Die Stochastik notiere aktuell bei ca. 91% und habe damit ebenfalls nur noch wenig Luft nach oben. Typischerweise korrigiere der Euro dort bei Erreichen eines Bereichs um 95% bis 97%. Eine Gegenbewegung dürfte also kurz bevorstehen.
Allzu tief werde es aber wohl nicht nach unten gehen. Dafür seien die Trendimpulse zu positiv. Im besten Fall halte bereits die Marke bei 1,4278, womit das Ausbruchsszenario eindrucksvoll untermauert würde. In dem Fall seien in diesem Jahr sogar 1,53 oder mehr für den Euro möglich. Realistischer erscheine den Analysten jedoch ein Rücksetzer bis 1,40/1,395, bevor der Euro sein Ziel von 1,50 in Angriff nehme. (Ausgabe vom 08.04.2011) (11.04.2011/ac/a/m)
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