EUR/USD (Euro / US-Dollar)
WKN: 965275 / ISIN: EU0009652759EUR/USD - technische Analyse
22.11.12 13:26
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Etwa einen Monat tendierte der Euro leichter, fand in der letzten Woche aber schließlich einen Boden und konnte seitdem wieder anziehen, so die Analysten der WGZ BANK.
Fraglich sei aber in der momentanen Situation, ob der Wechselkurs seine alte, aufwärts gerichtete Tendenz wieder aufnehme oder ob es sich bei den letzten Gewinnen nur um eine Reaktion auf die vorher generierten Verluste handle.
Grundsätzlich würden die Kurse weiterhin in dem breiten, aufwärts gerichteten Trendkanal tendieren, dessen Grenzen momentan bei 1,2600 USD und 1,3450 USD verlaufen würden. Da die obere Gerade momentan außer Schlagdistanz sei, würden die Analysten ihren Blick auf die untere Linie richten, die in den kommenden Tagen zusammen mit dem Stützpunkt bei 1,2650 USD eine Kreuzunterstützung bilde. Die zuletzt registrierten langen, unteren Lunten des Kerzencharts würden einen momentanen Überhang der Euro-Bullen vermuten lassen, wenngleich die Struktur an sich eigentlich für nochmals nachgebende Kurse spreche: So sei das charttechnische Ziel, das bei 1,2470 liege, bisher noch nicht erreicht worden. Ein sofortiges Drehen nach oben würde also nicht nur für einen kurzfristigen Anstieg sprechen, sondern auch übergeordnete Nachfrage vermuten lassen.
Elliott-technisch sei der Anstieg ab Mitte Juli gepaart mit der Korrektur nur schwer zu greifen. Im Intraday-Chart lasse sich zwar eine plausible Zählung konstruieren, auf Tageschartbasis jedoch scheine ebenfalls noch eine weitere Abwärtswelle zu fehlen. Mit Kursen über 1,2930 USD dürfte es für die Euro-Bären aber schwer werden.
Etwas widersprüchlich würden sich auch die Indikatoren zeigen. So habe der RSI seinen überverkauften Bereich nicht erreicht und in diesem Sinne "zu früh" nach oben gedreht: Ein in Seitwärtsbewegungen - und eine solche liege zweifelsfrei seit Mitte September vor - eher seltenes Phänomen. Auch das MACD-Histogramm zeige bisher lediglich eine Abnahme der Abwärtsdynamik und noch keinen deutlichen Anstieg an.
Die Entwicklung des Euro in den letzten Tagen überrasche sicherlich etwas, dennoch könnten die Analysten noch keine Anzeichen eines nachhaltigen Anstiegs erkennen. Erst mit Kursen signifikant über 1,2930 USD dürften die Euro-Bullen das Zepter wieder in die Hand nehmen und die Notierungen bis 1,3170 USD vorantreiben. Bis dahin sei eine neutrale Positionierung angeraten. (22.11.2012/ac/a/m)
Fraglich sei aber in der momentanen Situation, ob der Wechselkurs seine alte, aufwärts gerichtete Tendenz wieder aufnehme oder ob es sich bei den letzten Gewinnen nur um eine Reaktion auf die vorher generierten Verluste handle.
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Etwas widersprüchlich würden sich auch die Indikatoren zeigen. So habe der RSI seinen überverkauften Bereich nicht erreicht und in diesem Sinne "zu früh" nach oben gedreht: Ein in Seitwärtsbewegungen - und eine solche liege zweifelsfrei seit Mitte September vor - eher seltenes Phänomen. Auch das MACD-Histogramm zeige bisher lediglich eine Abnahme der Abwärtsdynamik und noch keinen deutlichen Anstieg an.
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