Euroland ist fußkrank
19.12.02 14:26
Kreissparkasse Pinneberg
Der gebremste Schaum Deutschlands schlägt schon seit 1994 auch auf die Euroland-Daten nieder, berichten die Analysten der Kreissparkasse Pinneberg.
Nun allerdings schwäche sich auch das Wachstum in anderen Ländern spürbar ab (Niederlande, Frankreich), das BIP werde im dritten Quartal unter 1% Zuwachs verzeichnen können. Sämtliche Vertrauensindikatoren würden sich auf dem Rückzug befinden, eine schwache internationale Nachfrage und der kränkelnde Binnenmarkt würden ein Übriges tun: Euroland sei fußkrank.
Immerhin hätten die schwachen Wachstumsaussichten und die rückgängige Inflationsgefahr die EZB dazu bewegen können, nun endlich die Zinsen zu senken. Die mangelnde Haushaltsdisziplin könnte allerdings dafür sorgen, dass die Zentralbank weiterhin mehr auf der Bremse stehe als der Wirtschaft gut tue. Dennoch würden IWF, OECD und Europäische Kommission von einer spürbaren Erholung ab Mitte 2003 ausgehen.
Die Analysten würden diese Entwicklung nicht ausschließen, einige Faktoren würden ein solches Szenario begünstigen. Allerdings sei von einer solchen Entwicklung auch bereits vor einem Jahr die Rede gewesen. Die Frühindikatoren würden keine so weitreichende Vorschau bieten. Für die nächsten Monate allerdings lasse sich ein spürbares Wachstum nicht prognostizieren.
Nun allerdings schwäche sich auch das Wachstum in anderen Ländern spürbar ab (Niederlande, Frankreich), das BIP werde im dritten Quartal unter 1% Zuwachs verzeichnen können. Sämtliche Vertrauensindikatoren würden sich auf dem Rückzug befinden, eine schwache internationale Nachfrage und der kränkelnde Binnenmarkt würden ein Übriges tun: Euroland sei fußkrank.
Immerhin hätten die schwachen Wachstumsaussichten und die rückgängige Inflationsgefahr die EZB dazu bewegen können, nun endlich die Zinsen zu senken. Die mangelnde Haushaltsdisziplin könnte allerdings dafür sorgen, dass die Zentralbank weiterhin mehr auf der Bremse stehe als der Wirtschaft gut tue. Dennoch würden IWF, OECD und Europäische Kommission von einer spürbaren Erholung ab Mitte 2003 ausgehen.
Die Analysten würden diese Entwicklung nicht ausschließen, einige Faktoren würden ein solches Szenario begünstigen. Allerdings sei von einer solchen Entwicklung auch bereits vor einem Jahr die Rede gewesen. Die Frühindikatoren würden keine so weitreichende Vorschau bieten. Für die nächsten Monate allerdings lasse sich ein spürbares Wachstum nicht prognostizieren.
