Europ. Börsen fester notiert
04.10.01 08:37
Börsenreport
Wie die Börsenexperten von "Börsenreport" berichten haben die europäischen Börsen am Donnerstag auf breiter Front fester notiert.
Investoren hätten am Donnerstag somit klare Gewinne verbucht. Die Techrallye in den USA sowie optimistische Worte des Cisco Systems -Chefs John Chambers hätten am Nachmittag für gute Stimmung gesorgt. Der Eurostoxx50 habe bis 16.15 Uhr 2,58 Prozent auf 3.348,84 Punkte zugelegt und habe damit den Stand vom 11. September 2001 erreicht, als die Anschläge in den USA die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt hätten.
Ebenfalls ein Grund für die gehobene Stimmung sei das Konjunkturprogramm in den USA. Präsident Bush wolle 75 Milliarden US-Doller locker machen, um die Wirtschaft auf Trab zu bringen. Dazu komme der tiefste Zinssatz der letzten 40 Jahre, der möglicherweise auf der nächsten Sitzung der US-Notenbank noch einmal gesenkt werde.
Einen Dämpfer allerdings hätten die Aktienmärkte dagegen vom Arbeitsmarkt der USA erhalten. Dort sei die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche zum 29. September überraschend stark um 71.000 auf 528.000 gestiegen - das sei der höchste Stand seit Juli 1992.
Der Markt warte nun mit Spannung auf die Äußerungen des US-Unternehmens Dell am Donnerstag. Angesichts des schwierigen Marktes für die PC-Hersteller dürften auch nur mäßig positive Aussagen den Titeln Auftrieb verleihen. Die Unsicherheit über die Auswirkungen von möglichen US-Angriffen und Befürchtungen über eine Rezession veranlassen einige Anleger aber weiterhin auf Zurückhaltung, so die Experten von "Börsenreport".
Investoren hätten am Donnerstag somit klare Gewinne verbucht. Die Techrallye in den USA sowie optimistische Worte des Cisco Systems -Chefs John Chambers hätten am Nachmittag für gute Stimmung gesorgt. Der Eurostoxx50 habe bis 16.15 Uhr 2,58 Prozent auf 3.348,84 Punkte zugelegt und habe damit den Stand vom 11. September 2001 erreicht, als die Anschläge in den USA die Aktienmärkte weltweit auf Talfahrt geschickt hätten.
Einen Dämpfer allerdings hätten die Aktienmärkte dagegen vom Arbeitsmarkt der USA erhalten. Dort sei die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in der Woche zum 29. September überraschend stark um 71.000 auf 528.000 gestiegen - das sei der höchste Stand seit Juli 1992.
Der Markt warte nun mit Spannung auf die Äußerungen des US-Unternehmens Dell am Donnerstag. Angesichts des schwierigen Marktes für die PC-Hersteller dürften auch nur mäßig positive Aussagen den Titeln Auftrieb verleihen. Die Unsicherheit über die Auswirkungen von möglichen US-Angriffen und Befürchtungen über eine Rezession veranlassen einige Anleger aber weiterhin auf Zurückhaltung, so die Experten von "Börsenreport".
