FleetBoston kaufen
16.01.01 00:00
Berliner Börsenbrief
Die Analysten des Berliner Börsenbriefes empfehlen die Aktie der Fleet Financial Group Inc., Boston (WKN 860875) zum Kauf.
Das Bankhaus spiele das „Gute Bank/Böse Bank“ -Spiel. Man habe ein Kreditportfolio mit einem Nennwert von 1,35 Mrd. Dollar an Patriarch Partners, einem New Yorker Vermögensverwalter, veräußert. Von den Krediten würden gut 90% als problematisch eingestuft und 10% würden aktuell nicht mehr von den Schuldnern bedient. Im Gegenzug erhalte die Bank 725 Mio. Dollar in bar und Zero-Bonds im Wert von 203 Mio. Dollar. Der Nennwert der Zero-Bonds liege bei 275 Mio. Dollar. Es seien keine Details zu der Bewertung der Zero-Bonds veröffentlicht worden. Für das Kreditportfolio habe die Bank übrigens bereits Abschreibungen in Höhe von 350 Mio. Dollar durchgeführt.
Dieses Modell sei in den letzten 20 Jahren im Rahmen der Finanzkrisen der USA, Mexikos und Asiens entwickelt worden. Das Prinzip basiere darauf, dass eine Bank, die viele schlechte Kredite in den Büchern habe, diese an ein drittes Finanzinstitut veräußere. Für die Übernahme der schlechten Kredite verlange die dritte Partei selbstverständlich einen Abschlag. Die Höhe des Abschlages hänge davon ab, welche Risiken das übernommene Kreditportfolio beinhalte. Entscheidend sei, dass die „Gute Bank“ letztlich eine saubere Bilanz bekomme und wieder neue, profitable Kredite vergeben könne. Die „Böse Bank“ kümmere sich ausschließlich um die Eintreibung der schlechten Kredite, so die Analysten.
Die Wall Street sei für jede Risikooptimierung zu haben. Der Schritt des Bankhauses sei als sehr risikoavers einzustufen. Wenn man die echten Finanzkrisen der letzten Jahr ausnehme, dann habe zuletzt die Mellon Bank 1988 eine solch drastische Transaktion durchgeführt. Die Investoren würden entsprechend positiv reagieren, denn die Ungewissheit, in welchem Umfang und wie lange FleetBoston von problematischen Krediten betroffen gewesen wäre, habe sich jetzt minimiert.
Angesichts dieser Bilanzbereinigung erscheine der Kurs der Aktie, welcher in den vergangenen Wochen erhebliche Abschläge hätte hinnehmen müssen, nun zu tief gepreist. Daher empfehlen die Analysten des Berliner Börsenbriefes den Einstieg bei FleetBoston. Wenn der Kurs die Marke von 47 Dollar durchbreche, seien Notierungen um 60 bis 65 Dollar das Kursziel der Analysten.
Das Bankhaus spiele das „Gute Bank/Böse Bank“ -Spiel. Man habe ein Kreditportfolio mit einem Nennwert von 1,35 Mrd. Dollar an Patriarch Partners, einem New Yorker Vermögensverwalter, veräußert. Von den Krediten würden gut 90% als problematisch eingestuft und 10% würden aktuell nicht mehr von den Schuldnern bedient. Im Gegenzug erhalte die Bank 725 Mio. Dollar in bar und Zero-Bonds im Wert von 203 Mio. Dollar. Der Nennwert der Zero-Bonds liege bei 275 Mio. Dollar. Es seien keine Details zu der Bewertung der Zero-Bonds veröffentlicht worden. Für das Kreditportfolio habe die Bank übrigens bereits Abschreibungen in Höhe von 350 Mio. Dollar durchgeführt.
Die Wall Street sei für jede Risikooptimierung zu haben. Der Schritt des Bankhauses sei als sehr risikoavers einzustufen. Wenn man die echten Finanzkrisen der letzten Jahr ausnehme, dann habe zuletzt die Mellon Bank 1988 eine solch drastische Transaktion durchgeführt. Die Investoren würden entsprechend positiv reagieren, denn die Ungewissheit, in welchem Umfang und wie lange FleetBoston von problematischen Krediten betroffen gewesen wäre, habe sich jetzt minimiert.
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