GWB Immobilien kaufen
23.09.09 16:46
Der Börsendienst
München (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Der Börsendienst" raten die GWB Immobilien-Aktie zu kaufen.
Dass die Experten beim Thema Vorwegnehmen zukünftiger Gewinne äußerst kritisch seien, dürfte durchweg bekannt sein. Daher habe man in der Vergangenheit auch einen weiten Bogen um alle Immobilienaktien am deutschen Kurszettel gemacht. Doch nun habe man einen Wert entdeckt, der durchaus Potenzial habe.
Es gehe um die Hamburger GWB Immobilien AG, die sich auf deutsche Einzelhandelsimmobilien spezialisiert habe. GWB decke dabei die gesamte Wertschöpfungskette vom Neubau oder Kauf über das Management bis zum Verkauf ab, wobei man sich auf Objekte in mittelgroßen Städten konzentriere. Wie den Experten der CEO Dr. Herrmann im Gespräch erläutert habe, habe Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch einen großen Nachholbedarf an Shoppingzentren. So lägen die Flächen in Relation zu den Einwohnern im europäischen Ausland teilweise doppelt so hoch wie bei uns.
Die Objekte der Hamburger seien breit über Deutschland verteilt und würden sich bis auf wenige Ausnahmen in kleinen und mittleren Städten befinden. Dort habe man den Vorteil, dass es weniger Konkurrenzflächen gebe und so die Attraktivität der Objekte auf hohem Niveau sei. Beispiele seien unter anderem Städte wie Wuppertal, Lübeck, Nauen oder Speyer.
Die Pipeline für neue Projekte, die aktuell bereits in der Planungsphase seien, sei mit einem Investitionsvolumen von über 200 Mio. Euro für die nächsten vier Jahre gut gefüllt und verspreche damit weiteres Wachstum. Gleichzeitig vermute man, dass in den nächsten Wochen der Verkauf des Objektes in Wuppertal vermeldet werden könne. Analysten würden dabei mit einem möglichen Verkaufspreis von 16 bis 18 Mio. Euro rechnen. Hier müsse man wissen, dass der Markt auf diese Vollzugsmeldung schon seit längerem warte und das Ausbleiben ein Grund für den Kursverfall der letzten Monate gewesen sei. Auch ein weiterer Verkauf neben dem Objekt in Wuppertal noch in diesem Jahr würde die Experten nach ihren Recherchen nicht überraschen.
Durch die Verkäufe in einem gut vermieteten Zustand generiere das Unternehmen die notwendigen Mittel um neue Projekte finanzieren zu können. Um die finanzielle Stärke zu erweitern, habe man in den vergangenen Wochen zusätzlich durch eine Kapitalerhöhung 2,5 Mio. Euro eingenommen. Wie die Experten aus Bankenkreisen erfahren hätten, sei die Nachfrage nach den neuen Aktien dabei größer als das Angebot gewesen. Ein großer Zeichner sei dabei die namhafte Ampega-Gerling-Gruppe gewesen, die nun über 5% am Unternehmen halte. Gerüchten zufolge solle es weitere bekannte Investoren geben.
Das Immobilienportfolio der GWB sei zum Halbjahr mit einem Wert von rund 150 Mio. Euro ausgewiesen worden. Bei Schulden von 120 Mio. Euro ergebe sich damit ein Net Asset Value (NAV) von rund 30 Mio. Euro. Umgerechnet auf die neue Aktienanzahl betrage dieser 4,80 Euro je Aktie. Wohlgemerkt nach der fragwürdigen IFRS-Methode. Daher mache man hier einen deutlichen Abschlag und sehe einen ersten fairen Wert von 2,70 Euro.
Die Kursentwicklung in den letzten Tagen zeige, dass die Kapitalerhöhung verdaut sei und die Aktien nun in festeren Händen zu sein scheinen. Man gehe fest von einer Fortsetzung dieses Trends aus, da man zum einen mit positiven Meldungen in Sachen Verkäufe in den kommenden Monaten und gleichzeitig mit einer weiteren Verbesserung der Stimmung im Immobiliensektor rechne. Den Stoppkurs setze man bei 1,50 Euro.
Die Experten von "Der Börsendienst" empfehlen die GWB Immobilien-Aktie zu kaufen. Das Kursziel sehe man bei 2,70 Euro. (Ausgabe 19 vom 23.09.2009) (23.09.2009/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Dass die Experten beim Thema Vorwegnehmen zukünftiger Gewinne äußerst kritisch seien, dürfte durchweg bekannt sein. Daher habe man in der Vergangenheit auch einen weiten Bogen um alle Immobilienaktien am deutschen Kurszettel gemacht. Doch nun habe man einen Wert entdeckt, der durchaus Potenzial habe.
Es gehe um die Hamburger GWB Immobilien AG, die sich auf deutsche Einzelhandelsimmobilien spezialisiert habe. GWB decke dabei die gesamte Wertschöpfungskette vom Neubau oder Kauf über das Management bis zum Verkauf ab, wobei man sich auf Objekte in mittelgroßen Städten konzentriere. Wie den Experten der CEO Dr. Herrmann im Gespräch erläutert habe, habe Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch einen großen Nachholbedarf an Shoppingzentren. So lägen die Flächen in Relation zu den Einwohnern im europäischen Ausland teilweise doppelt so hoch wie bei uns.
Die Objekte der Hamburger seien breit über Deutschland verteilt und würden sich bis auf wenige Ausnahmen in kleinen und mittleren Städten befinden. Dort habe man den Vorteil, dass es weniger Konkurrenzflächen gebe und so die Attraktivität der Objekte auf hohem Niveau sei. Beispiele seien unter anderem Städte wie Wuppertal, Lübeck, Nauen oder Speyer.
Durch die Verkäufe in einem gut vermieteten Zustand generiere das Unternehmen die notwendigen Mittel um neue Projekte finanzieren zu können. Um die finanzielle Stärke zu erweitern, habe man in den vergangenen Wochen zusätzlich durch eine Kapitalerhöhung 2,5 Mio. Euro eingenommen. Wie die Experten aus Bankenkreisen erfahren hätten, sei die Nachfrage nach den neuen Aktien dabei größer als das Angebot gewesen. Ein großer Zeichner sei dabei die namhafte Ampega-Gerling-Gruppe gewesen, die nun über 5% am Unternehmen halte. Gerüchten zufolge solle es weitere bekannte Investoren geben.
Das Immobilienportfolio der GWB sei zum Halbjahr mit einem Wert von rund 150 Mio. Euro ausgewiesen worden. Bei Schulden von 120 Mio. Euro ergebe sich damit ein Net Asset Value (NAV) von rund 30 Mio. Euro. Umgerechnet auf die neue Aktienanzahl betrage dieser 4,80 Euro je Aktie. Wohlgemerkt nach der fragwürdigen IFRS-Methode. Daher mache man hier einen deutlichen Abschlag und sehe einen ersten fairen Wert von 2,70 Euro.
Die Kursentwicklung in den letzten Tagen zeige, dass die Kapitalerhöhung verdaut sei und die Aktien nun in festeren Händen zu sein scheinen. Man gehe fest von einer Fortsetzung dieses Trends aus, da man zum einen mit positiven Meldungen in Sachen Verkäufe in den kommenden Monaten und gleichzeitig mit einer weiteren Verbesserung der Stimmung im Immobiliensektor rechne. Den Stoppkurs setze man bei 1,50 Euro.
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