Gilead Sciences "outperform"
04.06.02 09:20
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen die Aktien von Gilead Sciences (WKN 885823) unverändert mit "outperform" ein.
Gilead Sciences habe äußerst erfreuliche Geschäftszahlen für das erste Quartal 2002 veröffentlicht. Auf der Umsatzseite sei ein Anstieg um 35,6% auf 78,42 Mio. USD erzielt worden, die Produktumsätze seien dabei sogar um 57% auf 70,71 Mio. USD gewachsen. Zu diesem hervorragenden Ergebnis habe vor allem das erst im Oktober 2001 auf den Markt gebrachte HIV-Mittel Viread beigetragen. Nach Umsätzen von 13,2 Mio. USD im vierten Quartal 2001 habe das Mittel einen Anstieg um 106% auf 27,2 Mio. USD im abgelaufenen Quartal erzielt. Der Nettoverlust habe sich auf 3,85 Mio. USD oder 2 Cent je Anteilsschein nach Minus 21,72 Mio. USD oder 11 Cent pro Aktie im Vorjahresquartal belaufen. Die durchschnittlichen Marktprognosen hätten bei einem Verlust von 6 Cent je Anteilsschein gelegen. Die F&E-Ausgaben seien - wie vom Management bei der Präsentation der Jahresabschlusszahlen für 2001 bereits angekündigt - um rund 35% auf 33,55 Mio. USD zurückgegangen, während die sonstigen Kosten für Vertrieb, Marketing und Administration um rund 82% auf 39,76 Mio. USD angestiegen seien. Die Cash-Position habe sich im Vergleich zum vierten Quartal 2001 um 18 Mio. USD auf aktuell 564,7 Mio. USD reduziert.
Für das Gesamtjahr habe das Management sein Ziel bekräftigt, durch eine weiter anziehende Nachfrage nach Viread (geschätzte 150 Mio. USD Umsatz) den Break-Even zu erreichen. Die Analysten von Hornblower Fischer bestätigen ihre Prognose von einem Nettogewinn von 3 Cent je Aktie bei Gesamtumsätzen von 320 Mio. USD. Gilead sei - wie die Reduktion des F&E-Postens bei einer gleichzeitigen Ausweitung der Kosten für Marketing, Vertrieb und Administration demonstriert - auf dem besten Weg zu einem vertriebsorientierten pharmazeutischen Unternehmen. Trotz der sehr hohen Bewertung von Gilead bestätigen die Analysten von Hornblower Fischer das Rating, da das Unternehmen mit bereits fünf Produkten am Markt und einem sechsten auf dem Sprung zum Markt hervorragende Wachstumsraten aufweisen kann, die aus ihrer Sicht einen Aufschlag zur Konkurrenz rechtfertigen.
Das kurzfristige Aufwärtspotenzial der Gilead-Aktie sehen die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams derzeit allerdings als begrenzt an. Für einen Einstieg sollte eine Konsolidierung bis zumindest in den Bereich von 30 USD abgewartet werden. Das Rating der Analysten von Hornblower Fischer für die Gilead Sciences-Aktie lautet unverändert "outperform".
Gilead Sciences habe äußerst erfreuliche Geschäftszahlen für das erste Quartal 2002 veröffentlicht. Auf der Umsatzseite sei ein Anstieg um 35,6% auf 78,42 Mio. USD erzielt worden, die Produktumsätze seien dabei sogar um 57% auf 70,71 Mio. USD gewachsen. Zu diesem hervorragenden Ergebnis habe vor allem das erst im Oktober 2001 auf den Markt gebrachte HIV-Mittel Viread beigetragen. Nach Umsätzen von 13,2 Mio. USD im vierten Quartal 2001 habe das Mittel einen Anstieg um 106% auf 27,2 Mio. USD im abgelaufenen Quartal erzielt. Der Nettoverlust habe sich auf 3,85 Mio. USD oder 2 Cent je Anteilsschein nach Minus 21,72 Mio. USD oder 11 Cent pro Aktie im Vorjahresquartal belaufen. Die durchschnittlichen Marktprognosen hätten bei einem Verlust von 6 Cent je Anteilsschein gelegen. Die F&E-Ausgaben seien - wie vom Management bei der Präsentation der Jahresabschlusszahlen für 2001 bereits angekündigt - um rund 35% auf 33,55 Mio. USD zurückgegangen, während die sonstigen Kosten für Vertrieb, Marketing und Administration um rund 82% auf 39,76 Mio. USD angestiegen seien. Die Cash-Position habe sich im Vergleich zum vierten Quartal 2001 um 18 Mio. USD auf aktuell 564,7 Mio. USD reduziert.
Für das Gesamtjahr habe das Management sein Ziel bekräftigt, durch eine weiter anziehende Nachfrage nach Viread (geschätzte 150 Mio. USD Umsatz) den Break-Even zu erreichen. Die Analysten von Hornblower Fischer bestätigen ihre Prognose von einem Nettogewinn von 3 Cent je Aktie bei Gesamtumsätzen von 320 Mio. USD. Gilead sei - wie die Reduktion des F&E-Postens bei einer gleichzeitigen Ausweitung der Kosten für Marketing, Vertrieb und Administration demonstriert - auf dem besten Weg zu einem vertriebsorientierten pharmazeutischen Unternehmen. Trotz der sehr hohen Bewertung von Gilead bestätigen die Analysten von Hornblower Fischer das Rating, da das Unternehmen mit bereits fünf Produkten am Markt und einem sechsten auf dem Sprung zum Markt hervorragende Wachstumsraten aufweisen kann, die aus ihrer Sicht einen Aufschlag zur Konkurrenz rechtfertigen.
Das kurzfristige Aufwärtspotenzial der Gilead-Aktie sehen die Analysten des Hornblower Fischer Researchteams derzeit allerdings als begrenzt an. Für einen Einstieg sollte eine Konsolidierung bis zumindest in den Bereich von 30 USD abgewartet werden. Das Rating der Analysten von Hornblower Fischer für die Gilead Sciences-Aktie lautet unverändert "outperform".
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