GlaxoSmithKline halten
02.04.09 13:31
Raiffeisen Centrobank
Wien (aktiencheck.de AG) - Connie Schümann und Christine Nowak, Analystinnen der Raiffeisen Centrobank, bleiben bei ihrer "halten"-Einschätzung für die Aktie von GlaxoSmithKline.
Die schwache Entwicklung des Britischen Pfundes habe im vierten Quartal gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung um 16% auf GBP 6,9 Mrd. ermöglicht. Ohne die Währungsunterstützung wäre der Umsatz um drei Prozent gesunken. Der Gewinn pro Aktie auf Pfundbasis sei aufgrund von Prozesskosten nur um neun Prozent auf 26,6 Pence gestiegen und habe damit unter den Analystenschätzungen von 27,9 Pence gelegen.
Es gebe Spekulationen hinsichtlich der Übernahme von Allergan, einem Hersteller von Produkten für kosmetische Schönheitsbehandlungen (z. B. Botox). Eine Beteiligung am südafrikanischen Generikaunternehmen Aspen Pharmacare werde angestrebt. Inn den Emerging Markets und in Japan habe es starkes Wachstum gegeben, die Entwicklung in den USA sei enttäuschend.
Die Kosteneinsparungen bis 2011 würden rund GBP 1,7 Mrd. pro Jahr betragen - eine Milliarde mehr als ursprünglich geplant. 149 Arzneien würden sich in der Forschungs- und Entwicklungspipeline befinden, davon seien rund 24 neue Impfstoffe. Jedes Jahr sollten ungefähr 30 neue Indikationen in Testphase III gelangen. Ziel sei es jedes Jahr die Zulassung von fünf bis sieben Medikamenten zu erhalten. Damit solle die starke Abgängigkeit von nur einem Medikament genommen werden.
US-Zulassungsverzögerungen des Impfstoffes Cervarix (gegen Gebärmutterhalskrebs) würden eine Blockbuster-Chance minimieren.
GlaxoSmithKline sei ein großer, gut diversifizierter Gesundheitskonzern, wobei der Trend mehr in Richtung Impfstoffe und Gesundheitsprodukte gehe. Geplante Übernahmen bzw. Beteiligungen würden sich daher in Zukunft auch auf diese Bereiche konzentrieren. Das Pharmageschäft solle allerdings nicht vernachlässigt werden, wenngleich nicht alle neuen Medikamente einen Milliardenumsatz erzielen müssten.
Da den Analysten der Raiffeisen Centrobank vorerst noch exaktere Daten aus der Pipeline fehlen, bleiben sie bei ihrer "halten"-Einschätzung für die GlaxoSmithKline-Aktie. (Analyse vom 02.04.2009) (02.04.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die schwache Entwicklung des Britischen Pfundes habe im vierten Quartal gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum eine Umsatzsteigerung um 16% auf GBP 6,9 Mrd. ermöglicht. Ohne die Währungsunterstützung wäre der Umsatz um drei Prozent gesunken. Der Gewinn pro Aktie auf Pfundbasis sei aufgrund von Prozesskosten nur um neun Prozent auf 26,6 Pence gestiegen und habe damit unter den Analystenschätzungen von 27,9 Pence gelegen.
Es gebe Spekulationen hinsichtlich der Übernahme von Allergan, einem Hersteller von Produkten für kosmetische Schönheitsbehandlungen (z. B. Botox). Eine Beteiligung am südafrikanischen Generikaunternehmen Aspen Pharmacare werde angestrebt. Inn den Emerging Markets und in Japan habe es starkes Wachstum gegeben, die Entwicklung in den USA sei enttäuschend.
US-Zulassungsverzögerungen des Impfstoffes Cervarix (gegen Gebärmutterhalskrebs) würden eine Blockbuster-Chance minimieren.
GlaxoSmithKline sei ein großer, gut diversifizierter Gesundheitskonzern, wobei der Trend mehr in Richtung Impfstoffe und Gesundheitsprodukte gehe. Geplante Übernahmen bzw. Beteiligungen würden sich daher in Zukunft auch auf diese Bereiche konzentrieren. Das Pharmageschäft solle allerdings nicht vernachlässigt werden, wenngleich nicht alle neuen Medikamente einen Milliardenumsatz erzielen müssten.
Da den Analysten der Raiffeisen Centrobank vorerst noch exaktere Daten aus der Pipeline fehlen, bleiben sie bei ihrer "halten"-Einschätzung für die GlaxoSmithKline-Aktie. (Analyse vom 02.04.2009) (02.04.2009/ac/a/a)
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