GlaxoSmithKline "sell"
04.11.02 17:37
Frankf. Finance Newsletter
Die Aktienexperten vom "Frankfurter Finance Newsletter" bewerten die Aktie von GlaxosmithKline (WKN 940610) mit "sell".
Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline zähle zu den weltweit größten Konzernen, nicht nur in seinem Segment. Nach jüngsten Erhebungen sei er sogar immer noch in der Pharmabranche die Nummer Zwei nach Pfizer weltweit, zumindest am Umsatz gemessen.
Die Aktie sei momentan für 19 Euro zu haben, was zwar gemessen an den Jahreshöchstständen sehr niedrig wirke, keineswegs aber insgesamt zu billig sein müsse. Die Pharmaindustrie insgesamt bewege sich in einem extrem schwierigen Umfeld. Kosten würden explodieren, die Gesundheitssysteme würden in den führenden Industrienationen abstürzen, der Wettbewerbsdruck sei enorm gestiegen und die Generikakonkurrenz mache es gerade den bisher führenden Pharmaproduzenten schwer, weiterhin an der Spitze bleiben zu können. Hinzu treten würden besonders in Europa die Probleme der Überregulierung und kassenärztlicher Versäumnisse.
Zwar habe GlaxoSmithKline mit Amerika als bedeutendstem Absatzmarkt ein durchaus gesundes Betätigungsumfeld, doch wäre ein Einbrechen im europäischen Markt auch für die Nummer Zwei der Branche eine große Gefahr, zumal in Amerika auch starker Gegendruck deutlich werde, siehe die Schwierigkeiten um Paxil.
Charttechnisch sei der Boden noch nicht erreicht. Erst bei einem Stand um die 18 Euro könnte der Fall gestoppt werden, was aber auch nicht zwangsläufig sei. Der Jahrestiefstand bei 16,20 Euro sei durchaus in Reichweite. Sollte sich die Aktie in den nächsten Tagen mit einem heiß laufenden Gesamtmarkt nach oben entwickeln, sei es notwendig, bei einem Stand von 22 Euro aus dem Titel herauszugehen. Dieser Wert dürfte das absolute Maximum des auf Einjahressicht Erreichbaren sein.
Die Experten gingen davon aus, dass die Aktie GlaxoSmithKline aufgrund seiner gut überwundenen Umstrukturierung, guten Ansätze in der Forschung und starken Stellung in den USA im Branchenvergleich der Pharmariesen bei geglückter Abwehr der Patentstreitigkeiten eher positiv einzuschätzen sei. Allerdings werde GlaxoSmithKline im zu Grunde liegenden Index FTSE ein Underperformer sein, was sich in den letzten Wochen schon angedeutet habe. Erwartung auf Sechsmonatssicht: 20 Euro, Tiefststände um die 14 Euro.
Die Einschätzung der Aktienexperten vom "Frankfurter Finance Newsletter" für die GlaxoSmithKline-Aktie lautet "sell".
Der britische Pharmariese GlaxoSmithKline zähle zu den weltweit größten Konzernen, nicht nur in seinem Segment. Nach jüngsten Erhebungen sei er sogar immer noch in der Pharmabranche die Nummer Zwei nach Pfizer weltweit, zumindest am Umsatz gemessen.
Die Aktie sei momentan für 19 Euro zu haben, was zwar gemessen an den Jahreshöchstständen sehr niedrig wirke, keineswegs aber insgesamt zu billig sein müsse. Die Pharmaindustrie insgesamt bewege sich in einem extrem schwierigen Umfeld. Kosten würden explodieren, die Gesundheitssysteme würden in den führenden Industrienationen abstürzen, der Wettbewerbsdruck sei enorm gestiegen und die Generikakonkurrenz mache es gerade den bisher führenden Pharmaproduzenten schwer, weiterhin an der Spitze bleiben zu können. Hinzu treten würden besonders in Europa die Probleme der Überregulierung und kassenärztlicher Versäumnisse.
Charttechnisch sei der Boden noch nicht erreicht. Erst bei einem Stand um die 18 Euro könnte der Fall gestoppt werden, was aber auch nicht zwangsläufig sei. Der Jahrestiefstand bei 16,20 Euro sei durchaus in Reichweite. Sollte sich die Aktie in den nächsten Tagen mit einem heiß laufenden Gesamtmarkt nach oben entwickeln, sei es notwendig, bei einem Stand von 22 Euro aus dem Titel herauszugehen. Dieser Wert dürfte das absolute Maximum des auf Einjahressicht Erreichbaren sein.
Die Experten gingen davon aus, dass die Aktie GlaxoSmithKline aufgrund seiner gut überwundenen Umstrukturierung, guten Ansätze in der Forschung und starken Stellung in den USA im Branchenvergleich der Pharmariesen bei geglückter Abwehr der Patentstreitigkeiten eher positiv einzuschätzen sei. Allerdings werde GlaxoSmithKline im zu Grunde liegenden Index FTSE ein Underperformer sein, was sich in den letzten Wochen schon angedeutet habe. Erwartung auf Sechsmonatssicht: 20 Euro, Tiefststände um die 14 Euro.
Die Einschätzung der Aktienexperten vom "Frankfurter Finance Newsletter" für die GlaxoSmithKline-Aktie lautet "sell".
