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Gold

WKN: 965515 / ISIN: XC0009655157

Gold: kein Handlungsbedarf


15.11.12 13:19
WGZ BANK

Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - In den letzten Monaten zeigte der Goldpreis eine seltsame Entwicklung, so die Analysten der WGZ BANK.

Eigentlich als Alternativ-Anlage bekannt, habe das Edelmetall eine eher gleichlaufende Entwicklung zu den Aktienmärkten gezeigt, denn der Preis sei von Juni angestiegen und habe in den letzten Wochen - ebenso wie die Aktienmärkte - Einbußen hinnehmen müssen. Unter charttechnischen Gesichtspunkten bemerkenswert sei dabei gewesen, dass der Preis zunächst aus seinem breiten, nach oben gerichteten Trendkanal ausgebrochen habe, um anschließend wieder in diese Bandbreite hineinzulaufen. Die kurzfristige Konstellation sei damit unbestimmt. Die auf den ersten Blick positiven Anzeichen würden sich relativieren, denn meist vollziehe die Feinunze eine übliche Korrektur in Form einer "Zick-Zack-Bewegung". Als Konsequenz dürften nochmals bis zur ersten Dezemberwoche schwächere Kurse anstehen.

Das mittelfristige Bild zeige unterdessen eine seitwärts gerichtete Tendenz, die seit Mitte 2011 andauere. Hierbei würden die großen Schwankungen zwischen dem Widerstand bei etwa 1.800 USD für die Feinunze und dem mehrfach bestätigten Boden im Bereich von gut 1.500 USD auffallen. Auf den ersten Blick käme diese Marke also auch als Ziel für die angesprochene, noch ausstehende Welle in Betracht. Die zuletzt fehlende Abwärtsdynamik mache aber auch noch ein anderes Ziel möglich, denn der langfristige Abwärtstrend sei überwunden worden. Unter idealtypischen Bedingungen würde der Kurs nun erneut auf dieser Geraden aufsetzen, um dann nach oben zu tendieren. Gepaart mit der Entwicklung vom letzten Sommer spreche die Entwicklung daher für ein Nachgeben bis gut 1.600 USD.

Ein solches Szenario würden auch die Indikatoren unterstützen. Zumindest spreche der RSI gegen einen sofortigen Anstieg. Hier würden die positiven Divergenzen fehlen, die bei sonstigen markanten Richtungswechseln aufgetreten seien.

Die eigentlich anstehende Abwärtsbewegung, die den Goldpreis bis etwa 1.500 USD drücken sollte, werde durch die (vermutlich) schwache Entwicklung am Aktienmarkt wahrscheinlich abgemildert. Ein Kauf des Edelmetalls erscheine dennoch zu früh, denn bis zum Dezember besitze der Goldpreis noch Abwärtspotenzial bis etwa 1.625 USD. Da in diesem Zeitraum der Euro gegen den USD aber nachgeben dürfte, würden sich auch kurzfristige Verkäufe nicht lohnen. (15.11.2012/ac/a/m)





 
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