Grammer-Aktie: Umfeld wird schwieriger
29.10.12 15:22
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Christian Ludwig, Analyst vom Bankhaus Lampe, bewertet Grammer-Aktie weiterhin mit dem Votum "kaufen".
Die Analysten würden ihre Gesamtjahresschätzungen für die Grammer AG nach unten anpassen, da das schwierige Nutzfahrzeugumfeld in Brasilien weiterhin die Ergebnisse belaste. Die Hoffnung, dass sich der Markt im dritten Quartal verbessere, habe sich nicht erfüllt, die Zulassungen lägen weiterhin rund 20% unter Vorjahr, die Produktion sei sogar teilweise 40% niedriger. Europa schwächele stärker. Sei der schwere Nutzfahrzeugmarkt zu H1 noch 7,6% unter Vorjahr gewesen, seien die Zulassungszahlen in Q3 um 13,1% gesunken.
Für Q4 sehe es nicht besser aus, MAN, Scania und Volvo hätten alle schon Produktionskürzungen verkündet. Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) und DAF, die Hauptkunden von Grammer, würden sich dem Trend nicht entziehen können.
Entsprechend würden die Analysten nun davon ausgehen, dass Grammer seine Guidance, ein operatives Ergebnis auf Vorjahresniveau zu erzielen, nicht mehr erreichen könne. Das angepeilte Umsatzwachstum sollte allerdings weiterhin erreichbar sein. Trotzdem würden sie von soliden Q3-Zahlen ausgehen, da die Premium OEMs als Hauptkunden im Automotivebereich gute Q3-Vorgaben gegeben hätten.
Die Analysten hätten ihre Erwartungen an das schwierigere Marktumfeld angepasst. Aufgrund der normalisierten Steuerquote in 2012 (BHLe: 32% ggü 36% in 2011) würden sie jedoch weiterhin ein EPS-Wachstum erwarten. Auf Basis ihrer neuen Schätzungen würden sie ihr Kursziel von 22,00 auf 18,00 Euro senken. Mit der Aufstockung des Rahmenkreditvertrages letzte Woche von 78,5 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro sei Grammer langfristig durchfinanziert. Zudem sei die Aktie mit einem KGV von 5,7x in 2013 und einer Dividenderendite von knapp 3% nicht teuer.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen daher ihre Kaufempfehlung für die Grammer-Aktie. (Analyse vom 29.10.2012) (29.10.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Analysten würden ihre Gesamtjahresschätzungen für die Grammer AG nach unten anpassen, da das schwierige Nutzfahrzeugumfeld in Brasilien weiterhin die Ergebnisse belaste. Die Hoffnung, dass sich der Markt im dritten Quartal verbessere, habe sich nicht erfüllt, die Zulassungen lägen weiterhin rund 20% unter Vorjahr, die Produktion sei sogar teilweise 40% niedriger. Europa schwächele stärker. Sei der schwere Nutzfahrzeugmarkt zu H1 noch 7,6% unter Vorjahr gewesen, seien die Zulassungszahlen in Q3 um 13,1% gesunken.
Für Q4 sehe es nicht besser aus, MAN, Scania und Volvo hätten alle schon Produktionskürzungen verkündet. Daimler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) und DAF, die Hauptkunden von Grammer, würden sich dem Trend nicht entziehen können.
Die Analysten hätten ihre Erwartungen an das schwierigere Marktumfeld angepasst. Aufgrund der normalisierten Steuerquote in 2012 (BHLe: 32% ggü 36% in 2011) würden sie jedoch weiterhin ein EPS-Wachstum erwarten. Auf Basis ihrer neuen Schätzungen würden sie ihr Kursziel von 22,00 auf 18,00 Euro senken. Mit der Aufstockung des Rahmenkreditvertrages letzte Woche von 78,5 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro sei Grammer langfristig durchfinanziert. Zudem sei die Aktie mit einem KGV von 5,7x in 2013 und einer Dividenderendite von knapp 3% nicht teuer.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe bestätigen daher ihre Kaufempfehlung für die Grammer-Aktie. (Analyse vom 29.10.2012) (29.10.2012/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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