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So, 26. April 2026, 10:17 Uhr

Greiffenberger AG

WKN: 589730 / ISIN: DE0005897300

Greiffenberger kaufen


01.06.07 11:27
Falkenbrief

Augsburg (aktiencheck.de AG) - Philipp Leipold, Analyst von GBC Research, empfiehlt im aktuellen "Falkenbrief" die Aktie von Greiffenberger zu kaufen.

Nachdem der Kurs infolge der Insolvenz-Meldung der Tochtergesellschaft Wiessner unter die 90-Euro-Marke gerutscht sei, habe sich der Aktienkurs in den letzten Wochen wieder erholen können und notiere aktuell knapp unter Allzeithoch. Auf die Insolvenz des Tochterunternehmens Wiessner seien die Analysten bereits im "Falkenbrief" 08/2007 eingegangen. Anfang der Woche sei jetzt bekannt gegeben worden, dass der Papiermaschinenhersteller Voith Paper die insolvente Wiessner übernommen habe. Die Analysten würden jedoch nicht damit rechnen, dass für die Greiffenberger AG noch große positive Rückflüsse aus der Transaktion kommen würden. Das Kapitel Wiessner sei somit abgeschlossen und es seien auch keine weiteren Belastungen zu erwarten.

Der Umsatz (ohne Wiessner) habe in 2006 um über 13% auf 138,4 Mio. Euro gesteigert werden können. Vor allem die beiden großen Töchter ABM und Eberle hätten neue Rekorde bei Umsatz und Auftragseingang erreicht. Eberle habe in 2006 den höchsten Umsatz in der 179-jährigen-Unternehmenshistorie erzielt. Der Exportanteil habe auch in 2006 mit 91% auf sehr hohem Niveau gelegen. Als die wichtigsten Absatzmärkte seien hier Brasilien, China, Indien, Russland und USA zu nennen.

Das EBITDA der drei Töchter habe in 2006 bei knapp 20 Mio. Euro (2005: 15,5 Mio. Euro) gelegen. Die Insolvenz von Wiessner und hohe einmalige Aufwendungen von über 2 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Neufinanzierung der Gruppe seien dafür verantwortlich gewesen, dass ein Konzernfehlbetrag von über 5 Mio. Euro angefallen sei. Der operative Cash Flow habe jedoch 9,3 Mio. Euro betragen, sodass neben den Investitionen auch die Nettoverschuldung um rund 2,5 Mio. Euro habe weiter zurückgeführt werden können.

Mit einem Umsatzplus von über 10% auf 36,7 Mio. Euro (Vorjahr 33,3 Mio. Euro) sei die Greiffenberger Gruppe erfreulich ins laufende Jahr gestartet. Der Ordereingang habe mit 37,1 Mio. Euro weiterhin leicht über den Umsatzerlösen gelegen. Die anhaltend positive Stimmung in der Maschinenbaubranche komme auch den jeweiligen Tochterunternehmen zugute. Auch beim Abbau der Nettoverschuldung hätten in den ersten Monaten 2007 Fortschritte erzielt werden können. Die Analysten würden davon ausgehen, dass im Jahresverlauf Bankkredite im mittleren einstelligen Mio.-Euro Bereich getilgt würden. Die Nettoverschuldung sollte dann in jedem Fall unterhalb der 50-Mio.-Euro-Grenze liegen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2007 würden die Analysten davon ausgehen, dass Greiffenberger das Umsatzwachstum des ersten Quartals in etwa beibehalten könne. Die Analysten würden hier mit einem Zuwachs von 8,4% auf 150,0 Mio. Euro rechnen. Das EBITDA für 2007 würden sie bei 21,4 Mio. Euro sehen, was einer EBITDA-Marge von 14,2% (2006: 14,4%) entspreche. Größere Investitionsprojekte stünden nach ihrer Einschätzung für 2007 nicht an, sodass die Abschreibungen sich mit rund 6 Mio. Euro in etwa auf dem Niveau der Investitionen belaufen sollten. Eine deutliche Verbesserung werde sich auch beim Finanzergebnis ergeben. Nach knapp -7 Mio. Euro in 2006 liege die Schätzung der Analysten hier bei -3,4 Mio. Euro. Folglich würden sie ein Vorsteuerergebnis (EBT) in Höhe von 12,1 Mio. Euro erwarten. Die effektive Steuerquote sollte aufgrund der hohen Verlustvorträge in der AG nachhaltig niedrig ausfallen.

Das Ergebnis pro Aktie (EPS) betrage dann 18,57 Euro. Ausgehend vom aktuellen Kursniveau liege das 2007er KGV bei rund 5,7. Greiffenberger bleibe eine der günstigsten Aktien im Nebenwerte-Bereich. Die Analysten hätten den fairen Wert der Aktie auf 180,56 Euro erhöht. Das Kurspotenzial belaufe sich auf rund 70%.

Mit dieser deutlichen Anhebung des Kursziels bekräftigen die Analysten von GBC Research im aktuellen "Falkenbrief" ihre "kaufen"-Empfehlung für die Greiffenberger AG. (Analysen vom 01.06.2007) (01.06.2007/ac/a/nw)




 
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