HHLA Hamburger Hafen und Logistik AG
WKN: A0S848 / ISIN: DE000A0S8488HHLA fairer Wert 50 Euro
23.10.07 11:32
SRH AlsterResearch
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, sieht für die Aktie der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) (ISIN DE000A0S8488 / WKN A0S848) einen fairen Wert in Höhe von 50 Euro.
Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig würden Hafenlogistiker auf breiter Front vom Aufschwung des Welthandels profitieren. Erwartungen an eine Fortsetzung der Dynamik hätten das Interesse der Investoren an diesen Unternehmen in eine neue Dimension gehoben. Hafenkapazität sei ein knappes Gut, sei Engpassfaktor im internationalen Warenaustausch. Die Projektionen für Hafenkapazität würden bis weit in das kommende Jahrzehnt einen vom Angebot nicht zu befriedigenden Bedarf aufweisen. Für gut positionierte Hafenlogistiker werde einhellig von einer stetigen Aufwärtsdynamik ausgegangen.
Der Hamburger Hafen habe in den letzten Jahren stärker noch als alle Wettbewerber von der Steigerung des Seetransports profitiert und sei im absoluten Vergleich am stärksten gewachsen. Das Containergeschäft in Hamburg, das aktuell zu mehr als zwei Dritteln von der HHLA, zu rund 30% von Eurogate abgewickelt werde, folge in der Rangliste des europäischen Wettbewerbs auf Rotterdam und habe den Vorsprung zu den beiden Nächstplatzierten (Antwerpen und Bremen mit Bremerhaven) ausgebaut.
Die veröffentlichten Eckdaten zum 1. Halbjahr 2007 würden die hervorragende Dynamik widerspiegeln. Bei Containern, die 60% zum Umsatz beitragen würden, habe gegenüber dem Vorjahr das Mengenvolumen um 14%, der Umsatz aufgrund gestiegener Preise um 20% ausgeweitet werden können. Das EBITDA für diesen Bereich habe um 40% über Vorjahresniveau gelegen.
Ganz erheblich beruhe die überproportionale Entwicklung des Hamburger Containeraufkommens auf der geographischen Lage. Für den Großteil von Zentral-, Nord- und Osteuropa sei Hamburg nächstgelegener Nordseehafen. Da der Transport über See nur rund 10% des Aufwands von Überlandtransporten ausmache, sei Hamburg wichtigster Anlaufpunkt für Container aus Asien.
Zweiter zentraler Grund für die starke Positionierung des Containerverkehrs in Hamburg seien die Infrastrukturvoraussetzungen. Die hochgesteckten Ambitionen der drei Containerterminals der HHLA seien nur in Verbindung mit einem erheblichen Investitionsprogramm gerechtfertigt. Das Budget sehe für den Zeitraum von 2008 bis 2012 Investitionen von 1,5 Mrd. vor. Die Kapazität solle von derzeit 6,6 Millionen TEUR auf mehr als 12 Millionen TEUR verdoppelt werden. Mit dem Börsengang Anfang November sollten bis zu 34,3% der Anteile an der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) breit gestreut werden.
Über ein Modell der fundamentalen Bewertung (DCF-Ansatz) haben die Analysten von SRH AlsterResearch für die Aktie der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) einen Unternehmenswert (Equity Value) von über 3,6 Mrd. ermittelt. Je Aktie entspreche dies 50 EUR. (Analyse vom 23.10.2007)
(23.10.2007/ac/a/n)
Wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig würden Hafenlogistiker auf breiter Front vom Aufschwung des Welthandels profitieren. Erwartungen an eine Fortsetzung der Dynamik hätten das Interesse der Investoren an diesen Unternehmen in eine neue Dimension gehoben. Hafenkapazität sei ein knappes Gut, sei Engpassfaktor im internationalen Warenaustausch. Die Projektionen für Hafenkapazität würden bis weit in das kommende Jahrzehnt einen vom Angebot nicht zu befriedigenden Bedarf aufweisen. Für gut positionierte Hafenlogistiker werde einhellig von einer stetigen Aufwärtsdynamik ausgegangen.
Der Hamburger Hafen habe in den letzten Jahren stärker noch als alle Wettbewerber von der Steigerung des Seetransports profitiert und sei im absoluten Vergleich am stärksten gewachsen. Das Containergeschäft in Hamburg, das aktuell zu mehr als zwei Dritteln von der HHLA, zu rund 30% von Eurogate abgewickelt werde, folge in der Rangliste des europäischen Wettbewerbs auf Rotterdam und habe den Vorsprung zu den beiden Nächstplatzierten (Antwerpen und Bremen mit Bremerhaven) ausgebaut.
Ganz erheblich beruhe die überproportionale Entwicklung des Hamburger Containeraufkommens auf der geographischen Lage. Für den Großteil von Zentral-, Nord- und Osteuropa sei Hamburg nächstgelegener Nordseehafen. Da der Transport über See nur rund 10% des Aufwands von Überlandtransporten ausmache, sei Hamburg wichtigster Anlaufpunkt für Container aus Asien.
Zweiter zentraler Grund für die starke Positionierung des Containerverkehrs in Hamburg seien die Infrastrukturvoraussetzungen. Die hochgesteckten Ambitionen der drei Containerterminals der HHLA seien nur in Verbindung mit einem erheblichen Investitionsprogramm gerechtfertigt. Das Budget sehe für den Zeitraum von 2008 bis 2012 Investitionen von 1,5 Mrd. vor. Die Kapazität solle von derzeit 6,6 Millionen TEUR auf mehr als 12 Millionen TEUR verdoppelt werden. Mit dem Börsengang Anfang November sollten bis zu 34,3% der Anteile an der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) breit gestreut werden.
Über ein Modell der fundamentalen Bewertung (DCF-Ansatz) haben die Analysten von SRH AlsterResearch für die Aktie der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) einen Unternehmenswert (Equity Value) von über 3,6 Mrd. ermittelt. Je Aktie entspreche dies 50 EUR. (Analyse vom 23.10.2007)
(23.10.2007/ac/a/n)
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