High-Tech Insight
06.05.02 15:25
Hornblower Fischer
In der langsam auslaufenden Berichtssaison zu den ersten drei Monaten 2002 erwartet die Investoren mit den Zahlen des High- Tech-Schwergewichts Cisco Systems (CSCO) am Dienstag nach Börsenschluss nochmals ein echtes Highlight, so die Analysten von Hornblower Fischer.
Im Konsens werde ein Gewinn je Aktie von 9 Cent erwartet und angesichts des schweren Marktumfelds im Kommunikationssektor sei vermutlich auch nicht mit einer positiven Überraschung zu rechnen. Bei den stattfindenden Konferenzen sei die J.P. Morgen H&Q Technology Konferenz am bedeutendsten, auf der ebenfalls Signale über den Zustand der Technologieunternehmen erwartet würden.
Unterdessen würden sich die tatsächlichen Erträge der im S&P500 zusammengefassten Unternehmen von unten den Schätzungen annähern: Nachdem 435 der 500 Indexmitglieder ihre Ergebnisse für die ersten drei Monate vorgelegt hätten, liege der auf den Aktienkorb berechnete Gewinn bei 11,26 US-Dollar. Dies sei nur noch marginal weniger als im Konsens mit 11,29 US-Dollar erwartet. Dabei hätten 60,6% der Unternehmen positiv überraschen können, was angesichts der stark reduzierten Prognosen jedoch erwartet worden sei. Lediglich 15,7% der Unternehmen hätten auch diese geringen Niveaus nicht erreichen können und hätten enttäuscht.
Bei den negativen Überraschungen sei große Vorsicht angebracht und die Analysten sähen dies als ernstzunehmendes negatives Signal. Bei den im S&P500 vertretenen 84 High-Tech- Unternehmen schwanke die Ertragslage erwartungsgemäß besonders stark. Im 1. Quartal werde ein Gewinnrückgang um 30% erwartet, verglichen mit -12,2% im Gesamtindex. Für das 2. Quartal rechne First Call mit +33% bei den Techs gegenüber +6,7% im S&P500.
Auf der volkswirtschaftlichen Ebene stehe die Offenmarktausschusssitzung der Federal Reserve im Fokus, auch wenn hier nicht an der Zinsschraube gedreht werden dürfte. Insgesamt würden die Konjunkturrisiken weiter die Inflationsgefahren überwiegen, so dass eine Leitzinserhöhung weiter aufgeschoben werden dürfte. Hierfür spreche auch der zuletzt überraschend schwache Arbeitsmarkt.
Im Konsens werde ein Gewinn je Aktie von 9 Cent erwartet und angesichts des schweren Marktumfelds im Kommunikationssektor sei vermutlich auch nicht mit einer positiven Überraschung zu rechnen. Bei den stattfindenden Konferenzen sei die J.P. Morgen H&Q Technology Konferenz am bedeutendsten, auf der ebenfalls Signale über den Zustand der Technologieunternehmen erwartet würden.
Bei den negativen Überraschungen sei große Vorsicht angebracht und die Analysten sähen dies als ernstzunehmendes negatives Signal. Bei den im S&P500 vertretenen 84 High-Tech- Unternehmen schwanke die Ertragslage erwartungsgemäß besonders stark. Im 1. Quartal werde ein Gewinnrückgang um 30% erwartet, verglichen mit -12,2% im Gesamtindex. Für das 2. Quartal rechne First Call mit +33% bei den Techs gegenüber +6,7% im S&P500.
Auf der volkswirtschaftlichen Ebene stehe die Offenmarktausschusssitzung der Federal Reserve im Fokus, auch wenn hier nicht an der Zinsschraube gedreht werden dürfte. Insgesamt würden die Konjunkturrisiken weiter die Inflationsgefahren überwiegen, so dass eine Leitzinserhöhung weiter aufgeschoben werden dürfte. Hierfür spreche auch der zuletzt überraschend schwache Arbeitsmarkt.
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