Hilfepaket durch den Senat abgelehnt
06.02.02 13:51
EveryBuddy`s Trade
Die Hoffnung war gestiegen, dass endlich mal nach diesen isolierten bilanztechnischen Ausfällen und Befürchtungen die immer positiveren makro-ökonomischen Indikatoren sich in den Aktienkursen widerspiegeln würden, als der demokratische Mehrheitsfraktionsvorsitzende Thomas Daschle mit seinem Kommentar, dass das Hilfepaket des Präsidenten, das seit vier Monaten im US-Senat beraten werde, endlich tot sei, die Börsen wieder in die Knie gezwungen hat, so teilten es die Analysten von EveryBuddy`s Trade mit.
Zuvor habe sich der Dow Industrial von seinem Tagestief von -83,10 auf +86,63 in überzeugender Weise hochgearbeitet. Da wäre seinerzeit die republikanische Mehrheit wesentlich kooperativer mit dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton gewesen, auch wenn Clinton die Steuern während seiner Präsidentschaft von 31% bis auf 39% habe anwachsen lassen. Mit seinem anfänglichen Steuerpaket, das Präsident Bush noch mit der Stimme des danach abtrünnigen Senators James Jeffords von Vermont habe durchbringen können, seien die Steuern mittlerweile schon auf 37,5% gesenkt worden. Es sei die Absicht der Demokraten, Präsident Bush auch wieder zu Steuererhöhungen zu zwingen, denn sie wüssten aus Erfahrung mit Vater Bush, der wegen seines nicht gehaltenen Versprechens "no more taxes - watch my lips" nicht wiedergewählt worden sei, dass auch Sohn Bush nicht wiedergewählt werden würde, wenn er sein Versprechen "only over my dead body" nicht halte.
Aber im Grunde genommen dürfe Senator Tom Daschle von South Dakota dem Präsidenten geholfen haben, denn das Hilfepaket von 75 bis 100 Mrd. US-Dollar habe nur ein unnötiges Loch im Budget verursacht, das ja nur mit erhöhten Steuereinkünften wieder gefüllt werden könne. So könne Präsident Bush diesen Betrag in seinen Budgetvorschlag, an dem er gerade arbeite, mit einbauen und sei weniger eingeengt. Die Demokraten dürften sich durch den Daschle Dip nur den Anlegern, d.h. den Wählern und damit sich selbst geschadet haben.
Zuvor habe sich der Dow Industrial von seinem Tagestief von -83,10 auf +86,63 in überzeugender Weise hochgearbeitet. Da wäre seinerzeit die republikanische Mehrheit wesentlich kooperativer mit dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton gewesen, auch wenn Clinton die Steuern während seiner Präsidentschaft von 31% bis auf 39% habe anwachsen lassen. Mit seinem anfänglichen Steuerpaket, das Präsident Bush noch mit der Stimme des danach abtrünnigen Senators James Jeffords von Vermont habe durchbringen können, seien die Steuern mittlerweile schon auf 37,5% gesenkt worden. Es sei die Absicht der Demokraten, Präsident Bush auch wieder zu Steuererhöhungen zu zwingen, denn sie wüssten aus Erfahrung mit Vater Bush, der wegen seines nicht gehaltenen Versprechens "no more taxes - watch my lips" nicht wiedergewählt worden sei, dass auch Sohn Bush nicht wiedergewählt werden würde, wenn er sein Versprechen "only over my dead body" nicht halte.
Aber im Grunde genommen dürfe Senator Tom Daschle von South Dakota dem Präsidenten geholfen haben, denn das Hilfepaket von 75 bis 100 Mrd. US-Dollar habe nur ein unnötiges Loch im Budget verursacht, das ja nur mit erhöhten Steuereinkünften wieder gefüllt werden könne. So könne Präsident Bush diesen Betrag in seinen Budgetvorschlag, an dem er gerade arbeite, mit einbauen und sei weniger eingeengt. Die Demokraten dürften sich durch den Daschle Dip nur den Anlegern, d.h. den Wählern und damit sich selbst geschadet haben.
