Brent Crude Rohöl ICE Rolling
WKN: COM062 / ISIN: XC0009677409Hoher Ölpreis bleibt uns erhalten
14.05.12 12:37
Saxo Bank
Kopenhagen (www.aktiencheck.de) - Schwächere Fundamentaldaten und ein erstarkter USD schickten letzte Woche die Rohstoffkurse weiter auf Talfahrt, so Ole Hansen, Rohstoffexperte bei der Saxo Bank.
Einzig Erdgas habe eine regelrechte Rally hingelegt und im Wochenverlauf rund neun Prozent zugelegt. Der Markt gehe davon aus, dass Erdgas seinen Tiefstpunkt erreicht habe, erkläre Hansen. So sei der Verlust im Energiebereich insgesamt eher moderat ausgefallen, vor allem im Vergleich zu den Edelmetallen Silber (-5,7 Prozent) und Palladium (-7,5 Prozent).
Bei Rohöl sei die Nachfrage Chinas im April auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten gefallen. Es sei das erste Mal seit drei Jahren, dass die Nachfrage im Jahresvergleich zurückgehe, erkläre der Rohstoffexperte. Doch sowohl die OPEC als auch die Internationale Energiebehörde (IEA) würden laut Hansen eine weltweit steigende Ölnachfrage gegen Ende des Jahres erwarten. Treiber seien vor allem die Schwellenländer, die damit den sinkenden Verbrauch in den Industrieländern mehr als ausgleichen würden.
Saudi Arabien und die OPEC hätten sich erneut für einen sinkenden Ölpreis ausgesprochen, um eine anhaltende Verlangsamung der Weltwirtschaft abzuwenden, so Hansen weiter. Sowohl diese verbalen Äußerungen als auch die rekordverdächtigen Fördermengen hätten den Druck rausgenommen: WTI sei daraufhin unter die Marke von 100 USD gefallen und nähere sich seinem Durchschnittspreis von 2011. In ihrem monatlichen Report gehe die IEA jedoch von einem anhaltend hohen Ölpreis aus. Gegen die ungelösten geopolitischen Spannungen würden eben auch steigende Lagerbestände kaum ins Gewicht fallen, erkläre der Saxo Bank-Experte abschließend. (14.05.2012/ac/a/m)
Einzig Erdgas habe eine regelrechte Rally hingelegt und im Wochenverlauf rund neun Prozent zugelegt. Der Markt gehe davon aus, dass Erdgas seinen Tiefstpunkt erreicht habe, erkläre Hansen. So sei der Verlust im Energiebereich insgesamt eher moderat ausgefallen, vor allem im Vergleich zu den Edelmetallen Silber (-5,7 Prozent) und Palladium (-7,5 Prozent).
Bei Rohöl sei die Nachfrage Chinas im April auf den tiefsten Stand seit sechs Monaten gefallen. Es sei das erste Mal seit drei Jahren, dass die Nachfrage im Jahresvergleich zurückgehe, erkläre der Rohstoffexperte. Doch sowohl die OPEC als auch die Internationale Energiebehörde (IEA) würden laut Hansen eine weltweit steigende Ölnachfrage gegen Ende des Jahres erwarten. Treiber seien vor allem die Schwellenländer, die damit den sinkenden Verbrauch in den Industrieländern mehr als ausgleichen würden.
Saudi Arabien und die OPEC hätten sich erneut für einen sinkenden Ölpreis ausgesprochen, um eine anhaltende Verlangsamung der Weltwirtschaft abzuwenden, so Hansen weiter. Sowohl diese verbalen Äußerungen als auch die rekordverdächtigen Fördermengen hätten den Druck rausgenommen: WTI sei daraufhin unter die Marke von 100 USD gefallen und nähere sich seinem Durchschnittspreis von 2011. In ihrem monatlichen Report gehe die IEA jedoch von einem anhaltend hohen Ölpreis aus. Gegen die ungelösten geopolitischen Spannungen würden eben auch steigende Lagerbestände kaum ins Gewicht fallen, erkläre der Saxo Bank-Experte abschließend. (14.05.2012/ac/a/m)
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