Suchen
Login
Anzeige:
Di, 21. April 2026, 0:00 Uhr

Ifco Systems

WKN: 157670 / ISIN: NL0000268456

IFCO Systems limitiert kaufen


12.08.09 09:01
TradeCentre.de

Lichtenstein (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "TradeCentre.de" empfehlen die Aktie von IFCO Systems limitiert zu kaufen.

IFCO Systems sei während des Crashs an den Börsen massiv unter die Räder gekommen. Aktuell würden die Anteilscheine 2,70 Euro kosten. Im April habe die Aktie ihr Tief mit 1,60 Euro markiert. Anfang 2007 habe der Aktienpreis zwölf Euro betragen. Angesichts der Kursentwicklung würden negative Nachrichten nicht überraschen. Aber das Gegenteil sei der Fall. Während zahlreichen Unternehmen die Umsätze einbrechen und Profite wie Schnee in der Sonne schmolzen würden, überzeuge der Logistiker mit Wachstum und angesichts der Rezession mit guten Margen.

Bereits in den ersten drei Monaten sei das Unternehmen erfolgreich unterwegs gewesen. Der Umsatz sei moderat auf rund 170 Mio. USD geklettert. Das EBITDA hingegeben habe um 8,5 Prozent auf 24,2 Mio. USD und das EBIT um satte 28,1 Prozent auf knapp 15 Mio. USD expandiert. Die Margen von jeweils 14,2 und 8,7 Prozent könnten sich sehen lassen.

Wie Vorstandschef Karl Pohler den Experten von "TradeCentre.de" im Hintergrundgespräch mitgeteilt habe, sollte sich der positive Trend aus dem ersten Quartal weiter fortsetzen. Der CEO erwarte im Gesamtjahr ein Umsatzplus im einstelligen Prozentbereich. Die EBITDA und EBIT-Marge aus den ersten drei Monaten dürfte in etwa auch im Gesamtjahr gehalten werden. Somit dürfte die Firma in 2009 etwa mehr als 750 Mio. USD umsetzen und ein EBITDA von jenseits der 110 Mio. USD einfahren. Das EBIT erwarte man bei über 65 Mio. USD. Das Zinsergebnis werde durch einen Einmaleffekt für die Refinanzierung in Höhe von zehn bis 15 Mio. USD in diesem Jahr einmalig belastet.

Trotz des Sondereffekts kündige CFO Michael W. Nimtsch, der ebenfalls an dem Gespräch teilgenommen habe, ein "deutlich" positives Nettoergebnis an. Die Investitionen beziffere Nimtsch auf circa 55 Mio. USD. Trotz dieser Ausgaben solle der Free Cashflow am Jahresende positiv ausfallen. Angesichts der guten Cashflows sei die Nettoverschuldung, die sich laut dem CFO auf nahezu 300 Mio. USD belaufe, gerade noch akzeptabel. IFCO habe sich jüngst über eine Anleihe im Volumen von 200 Mio. Euro refinanziert. "Wir sind damit solide durchfinanziert", habe der CFO gesagt. Die Fälligkeit des Bonds erfolge im Jahr 2016. Die freie Liquidität betrage aktuell rund 100 Mio. USD.

Dass der Konzern auch in schweren Zeiten wachsen könne und zudem ansehnliche Margen erziele, liege in erster Linie am margenstarken RPC-Geschäft, mit Fokus auf Obst- und Gemüse Mehrwegbehälter. "Dieses Geschäft ist relativ resistent gegen die Konjunktur", habe Pohler gesagt. Das Volumen sei sowohl in den USA als auch in Europa hoch. Dem Vernehmen nach laufe die Einheit vor allem in europäischen Gefilden sehr gut.

Etwas träge sei die Entwicklung des neuartigen Getränke-Tray-System. Mit dieser Lösung wolle Pohler im Getränkemarkt mitmischen. "Wir wollen mit unserer Lösung einen Industrie-Standard setzen. Die Resonanz ist positiv." Der Durchbruch sei noch nicht erfolgt. Bisher würden verschiedene Tests mit namhaften Einzelhandelsketten laufen. In den nächsten Monaten könnte es an dieser Stelle positive Nachrichten geben und IFCO entsprechende Kunden gewinnen.

Zudem sollten in Zukunft verstärkt Mehrwergverpackungen für Fleisch oder Eier angeboten werden, um das Geschäft auf eine breitere Basis zu stellen. Die margenschwächere Einheit des Paletten-Management leide hingegen unter der Wirtschaftsleistung in den USA. "Inzwischen erkennen wir aber eine Stabilisierung und eine gewisse Entspannung. Ich erwarte ein Anziehen in Q3 und in Q4 wieder Wachstum." Als Folge der Überkapazitäten sei der Preisdruck hoch. "Wir sind selbst sehr aggressiv im Markt, um Marktanteile zu gewinnen. Bei einer Erholung sollte sich diese Strategie für uns auszahlen", erkläre der Firmenchef.

Die 54,2 Mio. Aktien würden einen Börsenwert von lediglich 146 Mio. Euro repräsentieren. Das entspreche in etwa dem zweifachen EBITDA. Für ein wachsendes Unternehmen mit Potenzial auf zweistellige Margen sei die Bewertung viel zu gering. Auch vor dem Hintergrund der Nettoverschuldung sei das Papier günstig.

Die Experten von "TradeCentre.de" raten wegen der Marktenge der IFCO Systems-Aktie limitiert zum Kauf. (Analyse vom 12.08.2009) (12.08.2009/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.





 
15.11.10 , Ad hoc
IFCO Systems Aktionär Island International Investm [...]
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Island International Investment Limited Partnership (mehrheitlich durch von Apax Partners ...
20.05.10 , Ad hoc
IFCO Systems Aktionär Island International Investm [...]
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Die Island International Investment Limited Partnership hat entschieden, das öffentliche ...
06.05.10 , Ad hoc
IFCO Systems Apax Fonds planen Sekundärplatzier [...]
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Von Apax Partners beratene Fonds ("Apax Fonds") beabsichtigen, bis zu rund ...