ImClone Systems langfristig kaufen
11.09.01 12:44
BioTech-World
Dem spekulativ ausgerichteten Investor empfehlen derzeit die Analysten von BioTech-World die Aktien von ImClone Systems (WKN 883074) zum Kauf.
Das amerikanische Biotechunternehmen habe sich gänzlich auf die Entwicklung von Krebstherapeutika spezialisiert. Bisher habe man viel Geld in die Forschung investiert um endlich ein erstes Präparat auf den Markt zu bringen. Nun könnte es bald so weit sein. Am 28. Juni 2001 habe ImClone Systems verkündet, dass man den Zulassungsantrag für den möglichen Blockbusterkandidaten IMC-C225, einen Wirkstoff, der in Kombination mit einem Chemotherapeutikum zur Behandlung einer bestimmten Form des Dickdarmkrebses zum Einsatz kommen solle, bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht habe. Der Zulassungsantrag werde bevorzugt behandelt werden, da IMC-C225 einen Fast Track Status besitze. Hinter der Entwicklung von IMC-C225 stehe der Pharmariese Merck, der die verschiedenen Forschungsserien finanziell stütze. Die 1998 geschlossene Vereinbarung sehe vor, dass Merck die Rechte an IMC-C225 außerhalb der USA und Kanada erhalte. In Japan wolle man gemeinsam die Vermarktung übernehmen.
IMC-C225 werde zur Zeit auf weitere Krebsanwendungsbereiche untersucht. In Phase III z.B. befinde sich eine Testreihe, die die Wirksamkeit von IMC-C225 in Verbindung mit Chemotherapie bei Patienten mit Kopf- bzw. Halskarzinomen testen solle. Im Bereich von Bauchspeichel- und Lungenkrebs würden sich die Tests in Phase II befinden. Im April diesen Jahres habe ImClone Systems zudem ein wichtiges US-Patent (Nr. 6.217.866) erhalten. Es schütze die Behandlung von Krebs mit einer Kombinationstherapie aus monoklonalen Antikörpern des Anti-Epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptors (EGFR) und anderen antineoplastischen Wirkstoffen, wie Chemotherapeutika. Dieses Verfahren zur Krebstherapie ziele auf die Blockierung des EGFR, welcher sich auf der Oberfläche von Krebszellen befinde. So könne man das Wachstum von Tumoren gezielt einschränken. Das genehmigte Patent beziehe sich dabei nicht nur auf die Kombinationstherapie mit IMC-C225, sondern auf sämtliche EGFR monoklonalen Antikörper, die die Bindung von EGF an seinen Rezeptor blockieren würden.
Aber nicht nur auf die verschiedenen Anwendungsgebiete von IMC-C225 würden sich die Hoffnungen der Anleger stützen. So werde wiederum mit der Unterstützung von Merck an zwei weiteren hoch interessanten Präparaten geforscht. Das erste durchlaufe unter dem Namen BEC2 derzeit klinische Studien der Phase III im Bereich kleinzelligem Lungenkarzinom. Dieser Antikörper solle das erneute Auftreten von bestimmten Tumoren, wie etwa dem kleinzelligem Lungenkarzinom, verhindern bzw. verzögern. Das zweite Präparat habe den vielsagenden Namen hTRPx3. Was hinter dieser verwirrenden Buchstabenfassade stecke, sei jedoch vielleicht ein zukünftiger Krebsimpfstoff. Im Laborversuch hätten mit dem Wirkstoff hTRPx3 behandelte Mäuse eine deutlich erhöhte Immunabwehr gegen Hautkrebs-Metastasen entwickelt. Bei den geimpften Mäusen habe sich eine deutlich gesteigerte Abwehr von Metastasen in der Lunge gezeigt. hTRPx3 befinde sich noch in den präklinischen Testphasen. Hervorzuheben bleibe auch die Mai abgeschlossene Kooperation mit ChromaVision Medical System, dem führenden Anbieter automatischer Zelldarstellungs-Systeme. ImClone Systems werde Chromas ACIS-System zur effizienteren Wirkstoffsuche und -entwicklung einsetzen.
Momentan werde ImClone Systems mit stattlichen 3,71 Milliarden US-Dollar an der Börse bewertet. Nicht schlecht für ein Unternehmen, welches über noch kein zugelassenes Präparat verfüge und im Jahr 2000 einen Umsatz von ganzen 1,4 Millionen US-Dollar bei einem Nettoverlust von 77,1 Millionen US-Dollar erwirtschaftet habe. Das erste Quartal im laufenden Geschäftsjahr sei jedoch schon erfreulicher verlaufen und habe die mögliche Wachstumsdynamik andeuten können. ImClone Systems habe einen Umsatz von 24,7 Millionen US-Dollar generiert, was hauptsächlich an den Meilensteinzahlungen von Merck gelegen habe. Der Verlust habe sich auf 1,2 Millionen US-Dollar reduziert. Das zweite Quartal verdeutliche die momentane Abhängigkeit von Meilensteinzahlungen. Im besagten Quartal seien die Umsätze wieder auf 3,25 Millionen US-Dollar zurückgefallen, wodurch ein Nettoverlust von 29,5 Millionen US-Dollar entstanden sei. Allein die Forschungsaufwendungen hätten sich auf 23,7 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal belaufen. Finanziell sei das Unternehmen gut ausgestattet. Im Quartalsbericht vom 14. August 2001 seien per 31. Juni 2001 9,5 Millionen US-Dollar Cash und Cash-Äquivalente und 181,5 Millionen US-Dollar an liquidierbaren Sicherheiten ausgewiesen worden.
Würden sich die Erwartungen um die vielen Therapieansätze von IMC-C225 erfüllen, werde ImClone Systems ein überdurchschnittliches Wachstum in den nächsten Jahren vorlegen. Für den Anleger, der sich auf der sicheren Seite bewegen wolle, sei es ratsam die erste Zulassung von IMC-C225 abzuwarten, da man von dort aus besser auf die zukünftigen Entwicklungschancen bei den anderen Anwendungsgebieten schließen könne.
Das Rating der Analysten von BioTech-World lautet spekulativ kaufen.
Das amerikanische Biotechunternehmen habe sich gänzlich auf die Entwicklung von Krebstherapeutika spezialisiert. Bisher habe man viel Geld in die Forschung investiert um endlich ein erstes Präparat auf den Markt zu bringen. Nun könnte es bald so weit sein. Am 28. Juni 2001 habe ImClone Systems verkündet, dass man den Zulassungsantrag für den möglichen Blockbusterkandidaten IMC-C225, einen Wirkstoff, der in Kombination mit einem Chemotherapeutikum zur Behandlung einer bestimmten Form des Dickdarmkrebses zum Einsatz kommen solle, bei der US-Gesundheitsbehörde FDA eingereicht habe. Der Zulassungsantrag werde bevorzugt behandelt werden, da IMC-C225 einen Fast Track Status besitze. Hinter der Entwicklung von IMC-C225 stehe der Pharmariese Merck, der die verschiedenen Forschungsserien finanziell stütze. Die 1998 geschlossene Vereinbarung sehe vor, dass Merck die Rechte an IMC-C225 außerhalb der USA und Kanada erhalte. In Japan wolle man gemeinsam die Vermarktung übernehmen.
IMC-C225 werde zur Zeit auf weitere Krebsanwendungsbereiche untersucht. In Phase III z.B. befinde sich eine Testreihe, die die Wirksamkeit von IMC-C225 in Verbindung mit Chemotherapie bei Patienten mit Kopf- bzw. Halskarzinomen testen solle. Im Bereich von Bauchspeichel- und Lungenkrebs würden sich die Tests in Phase II befinden. Im April diesen Jahres habe ImClone Systems zudem ein wichtiges US-Patent (Nr. 6.217.866) erhalten. Es schütze die Behandlung von Krebs mit einer Kombinationstherapie aus monoklonalen Antikörpern des Anti-Epidermalen Wachstumsfaktor Rezeptors (EGFR) und anderen antineoplastischen Wirkstoffen, wie Chemotherapeutika. Dieses Verfahren zur Krebstherapie ziele auf die Blockierung des EGFR, welcher sich auf der Oberfläche von Krebszellen befinde. So könne man das Wachstum von Tumoren gezielt einschränken. Das genehmigte Patent beziehe sich dabei nicht nur auf die Kombinationstherapie mit IMC-C225, sondern auf sämtliche EGFR monoklonalen Antikörper, die die Bindung von EGF an seinen Rezeptor blockieren würden.
Momentan werde ImClone Systems mit stattlichen 3,71 Milliarden US-Dollar an der Börse bewertet. Nicht schlecht für ein Unternehmen, welches über noch kein zugelassenes Präparat verfüge und im Jahr 2000 einen Umsatz von ganzen 1,4 Millionen US-Dollar bei einem Nettoverlust von 77,1 Millionen US-Dollar erwirtschaftet habe. Das erste Quartal im laufenden Geschäftsjahr sei jedoch schon erfreulicher verlaufen und habe die mögliche Wachstumsdynamik andeuten können. ImClone Systems habe einen Umsatz von 24,7 Millionen US-Dollar generiert, was hauptsächlich an den Meilensteinzahlungen von Merck gelegen habe. Der Verlust habe sich auf 1,2 Millionen US-Dollar reduziert. Das zweite Quartal verdeutliche die momentane Abhängigkeit von Meilensteinzahlungen. Im besagten Quartal seien die Umsätze wieder auf 3,25 Millionen US-Dollar zurückgefallen, wodurch ein Nettoverlust von 29,5 Millionen US-Dollar entstanden sei. Allein die Forschungsaufwendungen hätten sich auf 23,7 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal belaufen. Finanziell sei das Unternehmen gut ausgestattet. Im Quartalsbericht vom 14. August 2001 seien per 31. Juni 2001 9,5 Millionen US-Dollar Cash und Cash-Äquivalente und 181,5 Millionen US-Dollar an liquidierbaren Sicherheiten ausgewiesen worden.
Würden sich die Erwartungen um die vielen Therapieansätze von IMC-C225 erfüllen, werde ImClone Systems ein überdurchschnittliches Wachstum in den nächsten Jahren vorlegen. Für den Anleger, der sich auf der sicheren Seite bewegen wolle, sei es ratsam die erste Zulassung von IMC-C225 abzuwarten, da man von dort aus besser auf die zukünftigen Entwicklungschancen bei den anderen Anwendungsgebieten schließen könne.
Das Rating der Analysten von BioTech-World lautet spekulativ kaufen.
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