Kodiak Energy unter der Lupe
16.04.07 11:57
Frankf. Finance Newsletter
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter" nehmen die Aktie von Kodiak Energy unter die Lupe.
Das Hauptprojekt des Öl- und Gasunternehmens Kodiak Energy (www.kodiakpetroleum.com) sei Little Chicago in den Northwest Territories (NWT). Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter visiere der COO Bill Tighe hierfür eine Gasproduktion von insgesamt 4 TCF an, also vier Billionen Kubikfuß Gas. Das sei doppelt so viel wie die potenziellen Reserven, die in einem unabhängigen Bericht errechnet worden seien. Zuletzt habe Kodiak Energy in einer der auch auf Deutsch verfassten Pressemitteilungen das Ergebnis genau dieses unabhängigen Berichts mitgeteilt. Ob nun 2 oder 4 TCF Gas im Boden - Das entspreche einem kalkulativem Wert von 2 bzw. insgesamt vielleicht 4 Mrd. USD bei 1 USD je MCF (1000 cubic feet) im Boden. Der tatsächliche Marktpreis für 1 MCF Gas sei in den letzten Tagen auf 7,4 USD gestiegen (US-Kürzel: NGAS).
Dabei sei Little Chicago bei weitem nicht das einzige Projekt von Kodiak Energy. Die Marktkapitalisierung der Öl- und Gasgesellschaft betrage 140,1 Mio. Euro bei 89,8 Mio. Aktien und einem Aktienkurs von derzeit 1,56 Euro. Die große geologische Struktur des Projekts Little Chicago habe es dem Management besonders angetan. Bill Tighe schildere im Interview mit dem "Frankfurter Finance Newsletter" die Erwartungen: "Die Struktur, die wir durch seismische Arbeiten ausmachen, der geologische Ölverschluss und die vorhandene Gasfalle geben uns Hoffnung auf ein großes Öl- und Gasprojekt. Auf Grund der Art und der Qualität der Erkundungsergebnisse gehen wir von einem signifikanten Fund aus."
Die seismischen Arbeiten am Projekt hätten den Bau von zwei Kilometer Eisbrücken und 140 km Zugangsstraßen zum Arbeitsort beinhaltet. Trotz durchschnittlicher Temperaturen zwischen -35 und -55 Grad Celsius während sehr wichtiger Phasen und Problemen mit Geräten habe das seismische Programm praktisch beendet werden können. Ein umfassendes Bohrprogramm sei für den Winter angesetzt.
Die Öl- und Gasgesellschaft Kodiak Energy sei auf den Aufbau und die Entwicklung strategischer Erdöl- und Erdgas-Liegenschaften in Nordamerika ausgerichtet. Der größte mögliche Auftrieb für den Aktienkurs sei mit dem Projekt Little Chicago in den Northwest Territories (NWT) verbunden. Um nicht nur im Winter Zugang zu haben und die Entwicklung vorantreiben zu können, diversifiziere der Vorstand das Projektportfolio unter anderem mit dem firmeneigenen Projekt in New Mexico. Die Unternehmung besitze lizensierte Grundstücke außerdem in Montana sowie im Südosten und Nordosten der Provinz von Alberta. Zwar könnte Kodiak durch die offenbar vorzüglichen Kontakte des Managements auch internationale Projekte in Indonesien, China oder Südostasien erwerben, man wolle sich jedoch auf Nordamerika konzentrieren. Dort, so sei sich das Board of Directors sicher, könne Kodiak Energy im Moment die größte Wirkung entfalten.
Die Arbeiten von Kodiak Energy würden sich auch auf die Bohrarbeiten in den hochqualitativen und mit geringem Risiko behafteten Arealen in Montana und Alberta konzentrieren. Das Unternehmen schätze, dass sich in Montana bis zu 200 potenzielle Bohrziele befinden würden, für die Areale im Südosten Albertas kalkuliere man bis zu 144 Zielgebiete. Bill Tighe, der Chief Operating Officer, gehe davon aus, dass die Produktion in Montana kurzfristig die beste Chance biete, Cashflow zu erzielen.
Die weitaus größte Bedeutung für das Unternehmen hätten jedoch die Northwest Territories, gefolgt von New Mexico. So könnten die höchsten Gewinne für das Unternehmen in den NWT und in New Mexico erzielt werden. In den NWT müssten allerdings erst noch die Gas-Reserven geprüft werden, um zu sehen, wie substantiell die Potenziale seien. Derzeit überprüfe das Unternehmen, ob das zu Tage kommende Öl nicht schon nächsten Sommer Cashflow generieren könnte. Die seismischen Arbeiten und das Bohrprogramm in New Mexico sollten bis September oder November durchgeführt werden, um nicht später als Dezember, so COO Bill Tighe, eine Ölproduktion von 300 bis 500 Barrel pro Tag einzubringen. Unter der Vorgabe, die Entwicklungskosten gering zu halten, könnte Montana die besten Chancen haben, schnell Cashflow einzuspielen.
Thunder River Inc. sei eine in Alberta ansässige Unternehmung, die eine Beteiligung an der Explorationslizenz 413 in NWT erworben habe. Kodiak halte über Thunder River einen Anteil der Landfläche von 56,25% und somit als Mitbetreiber dieses Projektes damit zurzeit den größten Projektanteil. Mit der Beendigung des Bohrprogramms, planungsgemäß im Jahr 2008, könne sich der Anteil auf 78,12% erhöhen. Die Explorationslizenz Little Chicago sei kürzlich von qualifizierten Ingenieuren fertig gestellt worden. In sehr kurzer Zeit hätten nach Angaben des Unternehmens wichtige Verträge mit privaten und behördlichen Parteien abgeschlossen werden können. Dabei sei es um eine Abklärung mit Nutznießern betreffend Landansprüchen, Umweltstudien und Abkommen zu Land- und Bodennutzungen gegangen.
Den größten Einfluss auf das Unternehmen und den Aktienkurs werde also bei weitem die Provinz NWT haben, gefolgt von New Mexico. Die Gasmenge des Projektes Little Chicago entspreche 5 bis 10% der gesamten heutigen und zukünftigen erwarteten Gasmengen in der Region Yukon/NWT zusammengenommen! In dem Gebiet werde bis 2011 erwartungsgemäß die über 1.200 Kilometer lange Gaspipeline MacKenzie gebaut und solle durch das firmeneigene Lizenzgebiet verlaufen! Cashflow aus den anderen Projekten sei bereits geflossen. Einnahmequellen für ein organisches Wachstum würden die Projekte in Montana oder New Mexico bilden. Die entsprechenden Pachtgebiete seien gut dokumentiert und würden in der Umgebung eine gute Infrastruktur bieten. Zurzeit notiere Kodiak Energy bei 1,56 Euro mit seit zwei Monaten steil nach oben verlaufendem Trend. Der langfristig steigende Ölpreis dürfte offensichtlich auch beflügeln.
Die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter" nehmen den Wert Kodiak Energy demnächst in das FFN-Musterdepot auf. (Ausgabe vom 16.04.2007)
(16.04.2007/ac/a/a)
Das Hauptprojekt des Öl- und Gasunternehmens Kodiak Energy (www.kodiakpetroleum.com) sei Little Chicago in den Northwest Territories (NWT). Im Interview mit dem Frankfurter Finance Newsletter visiere der COO Bill Tighe hierfür eine Gasproduktion von insgesamt 4 TCF an, also vier Billionen Kubikfuß Gas. Das sei doppelt so viel wie die potenziellen Reserven, die in einem unabhängigen Bericht errechnet worden seien. Zuletzt habe Kodiak Energy in einer der auch auf Deutsch verfassten Pressemitteilungen das Ergebnis genau dieses unabhängigen Berichts mitgeteilt. Ob nun 2 oder 4 TCF Gas im Boden - Das entspreche einem kalkulativem Wert von 2 bzw. insgesamt vielleicht 4 Mrd. USD bei 1 USD je MCF (1000 cubic feet) im Boden. Der tatsächliche Marktpreis für 1 MCF Gas sei in den letzten Tagen auf 7,4 USD gestiegen (US-Kürzel: NGAS).
Dabei sei Little Chicago bei weitem nicht das einzige Projekt von Kodiak Energy. Die Marktkapitalisierung der Öl- und Gasgesellschaft betrage 140,1 Mio. Euro bei 89,8 Mio. Aktien und einem Aktienkurs von derzeit 1,56 Euro. Die große geologische Struktur des Projekts Little Chicago habe es dem Management besonders angetan. Bill Tighe schildere im Interview mit dem "Frankfurter Finance Newsletter" die Erwartungen: "Die Struktur, die wir durch seismische Arbeiten ausmachen, der geologische Ölverschluss und die vorhandene Gasfalle geben uns Hoffnung auf ein großes Öl- und Gasprojekt. Auf Grund der Art und der Qualität der Erkundungsergebnisse gehen wir von einem signifikanten Fund aus."
Die seismischen Arbeiten am Projekt hätten den Bau von zwei Kilometer Eisbrücken und 140 km Zugangsstraßen zum Arbeitsort beinhaltet. Trotz durchschnittlicher Temperaturen zwischen -35 und -55 Grad Celsius während sehr wichtiger Phasen und Problemen mit Geräten habe das seismische Programm praktisch beendet werden können. Ein umfassendes Bohrprogramm sei für den Winter angesetzt.
Die Arbeiten von Kodiak Energy würden sich auch auf die Bohrarbeiten in den hochqualitativen und mit geringem Risiko behafteten Arealen in Montana und Alberta konzentrieren. Das Unternehmen schätze, dass sich in Montana bis zu 200 potenzielle Bohrziele befinden würden, für die Areale im Südosten Albertas kalkuliere man bis zu 144 Zielgebiete. Bill Tighe, der Chief Operating Officer, gehe davon aus, dass die Produktion in Montana kurzfristig die beste Chance biete, Cashflow zu erzielen.
Die weitaus größte Bedeutung für das Unternehmen hätten jedoch die Northwest Territories, gefolgt von New Mexico. So könnten die höchsten Gewinne für das Unternehmen in den NWT und in New Mexico erzielt werden. In den NWT müssten allerdings erst noch die Gas-Reserven geprüft werden, um zu sehen, wie substantiell die Potenziale seien. Derzeit überprüfe das Unternehmen, ob das zu Tage kommende Öl nicht schon nächsten Sommer Cashflow generieren könnte. Die seismischen Arbeiten und das Bohrprogramm in New Mexico sollten bis September oder November durchgeführt werden, um nicht später als Dezember, so COO Bill Tighe, eine Ölproduktion von 300 bis 500 Barrel pro Tag einzubringen. Unter der Vorgabe, die Entwicklungskosten gering zu halten, könnte Montana die besten Chancen haben, schnell Cashflow einzuspielen.
Thunder River Inc. sei eine in Alberta ansässige Unternehmung, die eine Beteiligung an der Explorationslizenz 413 in NWT erworben habe. Kodiak halte über Thunder River einen Anteil der Landfläche von 56,25% und somit als Mitbetreiber dieses Projektes damit zurzeit den größten Projektanteil. Mit der Beendigung des Bohrprogramms, planungsgemäß im Jahr 2008, könne sich der Anteil auf 78,12% erhöhen. Die Explorationslizenz Little Chicago sei kürzlich von qualifizierten Ingenieuren fertig gestellt worden. In sehr kurzer Zeit hätten nach Angaben des Unternehmens wichtige Verträge mit privaten und behördlichen Parteien abgeschlossen werden können. Dabei sei es um eine Abklärung mit Nutznießern betreffend Landansprüchen, Umweltstudien und Abkommen zu Land- und Bodennutzungen gegangen.
Den größten Einfluss auf das Unternehmen und den Aktienkurs werde also bei weitem die Provinz NWT haben, gefolgt von New Mexico. Die Gasmenge des Projektes Little Chicago entspreche 5 bis 10% der gesamten heutigen und zukünftigen erwarteten Gasmengen in der Region Yukon/NWT zusammengenommen! In dem Gebiet werde bis 2011 erwartungsgemäß die über 1.200 Kilometer lange Gaspipeline MacKenzie gebaut und solle durch das firmeneigene Lizenzgebiet verlaufen! Cashflow aus den anderen Projekten sei bereits geflossen. Einnahmequellen für ein organisches Wachstum würden die Projekte in Montana oder New Mexico bilden. Die entsprechenden Pachtgebiete seien gut dokumentiert und würden in der Umgebung eine gute Infrastruktur bieten. Zurzeit notiere Kodiak Energy bei 1,56 Euro mit seit zwei Monaten steil nach oben verlaufendem Trend. Der langfristig steigende Ölpreis dürfte offensichtlich auch beflügeln.
Die Experten vom "Frankfurter Finance Newsletter" nehmen den Wert Kodiak Energy demnächst in das FFN-Musterdepot auf. (Ausgabe vom 16.04.2007)
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