LG Electronics "sell"
27.07.09 09:15
WIN-Guide
Münster (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom Börsenbrief "WIN-Guide" stufen die Aktie von LG Electronics mit dem Rating "sell" ein.
In Reaktion auf die eskalierende Krise habe LG zwischen Ende 2008 und März ein umfassendes Programm aufgelegt, in dessen Folge die Kosten aus der Zentrale und allen 82 Niederlassungen schon 2009 um 3 Bio. KRW - und damit um fast 5 Prozent des letztjährigen Umsatzes - reduziert werden sollten. Explizit ausgenommen würden dabei die Ausgaben für F&E, Design, Marketing und Markenaufbau.
Mit diesem Programm adressiere LG tatsächlich die zentrale Schwäche, die im Konkurrenzvergleich unbefriedigende Profitabilität. So habe Samsung mit ähnlicher Positionierung im Handy- und LCD-Markt und trotz einer großen Halbleitersparte selbst im ersten Quartal profitabel bleiben können. Die operative Marge im Mobiltelefongeschäft habe sich dabei auf 12 Prozent belaufen, während bei LG lediglich sechs Prozent vom Spartenumsatz als operativer Überschuss verblieben seien.
In den nächsten Monaten sollte sich allerdings sowohl diese Differenz als auch die gesamte Margensituation deutlich verbessern. Neben dem Kostensenkungsprogramm habe LG nämlich zahlreiche Produktneustarts für den weiteren Jahresverlauf angekündigt, die erfahrungsgemäß (zunächst) mit höheren Margen einhergehen würden. Damit und mit den währungsbedingten Preisvorteilen sollten die Marktanteile in allen adressierten Märkten weiter erhöht werden. So etwa bei den Mobiltelefonen, wo 2009 jedes zehnte weltweit verkaufte Exemplar von LG stammen solle (zuletzt 8,5 Prozent).
Nichtsdestotrotz würden die Experten derzeit das Potenzial der Empfehlung deutlich ausgereizt sehen. Bis sich eine kräftige und nachhaltige Margenerholung abzeichne, sei die LG-Aktie nach der rasanten Rally für die Experten schlicht zu teuer.
Die Experten vom Börsenbrief "WIN-Guide" bewerten die LG Electronics-Aktie mit dem Rating "sell". (Ausgabe 7 vom 26.07.2009) (27.07.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
In Reaktion auf die eskalierende Krise habe LG zwischen Ende 2008 und März ein umfassendes Programm aufgelegt, in dessen Folge die Kosten aus der Zentrale und allen 82 Niederlassungen schon 2009 um 3 Bio. KRW - und damit um fast 5 Prozent des letztjährigen Umsatzes - reduziert werden sollten. Explizit ausgenommen würden dabei die Ausgaben für F&E, Design, Marketing und Markenaufbau.
Mit diesem Programm adressiere LG tatsächlich die zentrale Schwäche, die im Konkurrenzvergleich unbefriedigende Profitabilität. So habe Samsung mit ähnlicher Positionierung im Handy- und LCD-Markt und trotz einer großen Halbleitersparte selbst im ersten Quartal profitabel bleiben können. Die operative Marge im Mobiltelefongeschäft habe sich dabei auf 12 Prozent belaufen, während bei LG lediglich sechs Prozent vom Spartenumsatz als operativer Überschuss verblieben seien.
Nichtsdestotrotz würden die Experten derzeit das Potenzial der Empfehlung deutlich ausgereizt sehen. Bis sich eine kräftige und nachhaltige Margenerholung abzeichne, sei die LG-Aktie nach der rasanten Rally für die Experten schlicht zu teuer.
Die Experten vom Börsenbrief "WIN-Guide" bewerten die LG Electronics-Aktie mit dem Rating "sell". (Ausgabe 7 vom 26.07.2009) (27.07.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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