MDAX keine Überbewertung
24.08.01 15:33
Lang & Schwarz
In der 34. Kalenderwoche veröffentlichen/veröffentlichten zahlreiche Unternehmen des MDAX ihre Ergebnisse für das zweite Quartal 2001, so die Börsenexperten von "Lang & Schwarz".
Bisher seien die Quartalsergebnisse größtenteils innerhalb der Analystenerwartungen gewesen. Da sich in der Zusammenstellung des MDAX überwiegend klassische Branchen befänden, die sich bisher recht gut der allgemeinen Konjunkturschwäche hätten entziehen können, rechne man auch im weiteren Wochenverlauf mit keinen negativen Überraschungen. Das durchschnittliche Kurs/Gewinn-Verhältnis des MDAX mit einem Wert von rund 17 für 2002 zeige im Vergleich zum DAX, der ein KGV für 2002 von ca. 23 ausweise, dass trotz der stabilen Kursentwicklung des Midcap-Segments von keiner Überbewertung gesprochen werden könne.
Im Wochenchart sei die Unterstützungslinie, die aus dem Tief vom 23. März 2001 und dem 10. August 2001 resultiere, nachhaltig unterschritten worden. Unterstützung biete, nicht zuletzt aufgrund seiner psychologischen Wirkung, der Bereich bei ca. 4.600,00 Punkten. Danach verlaufe die aktuelle Unterstützung bei ca. 4.480,00 Punkten. Die 61,80%-Fibonacci-Marke bei 4.409,33 Punkten, aus der Aufwärtsbewegung vom 09. Oktober 1998 bis 10. November 2000, biete dem MDAX eine weitere Unterstützung.
Der Abwärtstrend verlaufe bei ca. 4.770,00 Punkten. Die aktuelle noch nicht vollendete Wochenkerze zeige einen Hammer. Dies lasse ebenfalls auf eine Stabilisierung im Bereich von ca. 4.600,00 Punkten hoffen.
Im Tageschart hätten die fünf schwarzen Kerzen in Folge einen intakten kurzfristigen Abwärtstrend gezeigt. Die Beschleunigung dieses Abwärtstrends, die sich durch die immer länger werdenden schwarzen Kerzenkörper ausdrücke, habe jedoch in den letzten drei Tagen gebremst werden können. Die aktuell nachhaltige Unterstützung liege im Bereich bei etwa 4.570,00 Punkten. Die nächst tiefere Linie im Line-on-close Tageschart (Ende der Asienkrise/Low im März 2001) verlaufe bei etwa 4.370,00 Punkten.
Die Indikatoren im Wochenchart gäben ein eher negatives Bild ab. Die negative Differenz zwischen MACD und Signallinie weite sich geringfügig weiter aus. Dies bestätige den kurzfristigen Abwärtstrend des MDAX. Der RSI sei gegenüber der Vorwoche gefallen und liege mit 45,69 innerhalb der neutralen Zone.
Die anhaltende Schwäche der BlueChip-Indices gehe nun auch am MDAX nicht spurlos vorüber. Die bereits angesprochene Zusammensetzung dieses Index aus klassischen Branchen, sorge jedoch in diesen stürmischen Zeiten für eine gewisse Stabilität. Doch die Abhängigkeit vom amerikanischen Aktienmarkt nehme auch in diesem Segment zu. Deshalb werde für eine Stabilisierung nach Erachten der Börsenkenner primär die Kursentwicklung der großen internationalen Indices verantwortlich sein und nur sekundär die noch zu veröffentlichenden Quartalsergebnisse vieler MDAX-Unternehmen.
Bisher seien die Quartalsergebnisse größtenteils innerhalb der Analystenerwartungen gewesen. Da sich in der Zusammenstellung des MDAX überwiegend klassische Branchen befänden, die sich bisher recht gut der allgemeinen Konjunkturschwäche hätten entziehen können, rechne man auch im weiteren Wochenverlauf mit keinen negativen Überraschungen. Das durchschnittliche Kurs/Gewinn-Verhältnis des MDAX mit einem Wert von rund 17 für 2002 zeige im Vergleich zum DAX, der ein KGV für 2002 von ca. 23 ausweise, dass trotz der stabilen Kursentwicklung des Midcap-Segments von keiner Überbewertung gesprochen werden könne.
Im Wochenchart sei die Unterstützungslinie, die aus dem Tief vom 23. März 2001 und dem 10. August 2001 resultiere, nachhaltig unterschritten worden. Unterstützung biete, nicht zuletzt aufgrund seiner psychologischen Wirkung, der Bereich bei ca. 4.600,00 Punkten. Danach verlaufe die aktuelle Unterstützung bei ca. 4.480,00 Punkten. Die 61,80%-Fibonacci-Marke bei 4.409,33 Punkten, aus der Aufwärtsbewegung vom 09. Oktober 1998 bis 10. November 2000, biete dem MDAX eine weitere Unterstützung.
Im Tageschart hätten die fünf schwarzen Kerzen in Folge einen intakten kurzfristigen Abwärtstrend gezeigt. Die Beschleunigung dieses Abwärtstrends, die sich durch die immer länger werdenden schwarzen Kerzenkörper ausdrücke, habe jedoch in den letzten drei Tagen gebremst werden können. Die aktuell nachhaltige Unterstützung liege im Bereich bei etwa 4.570,00 Punkten. Die nächst tiefere Linie im Line-on-close Tageschart (Ende der Asienkrise/Low im März 2001) verlaufe bei etwa 4.370,00 Punkten.
Die Indikatoren im Wochenchart gäben ein eher negatives Bild ab. Die negative Differenz zwischen MACD und Signallinie weite sich geringfügig weiter aus. Dies bestätige den kurzfristigen Abwärtstrend des MDAX. Der RSI sei gegenüber der Vorwoche gefallen und liege mit 45,69 innerhalb der neutralen Zone.
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