Micronas Kursziel 41 Euro
17.07.02 11:10
Consors Capital
Die Analysten von Consors Capital belassen ihr Kursziel für die Micronas-Aktie (WKN 910354) auf 41 Euro.
Mit den heute veröffentlichten Zahlen für das 2. Quartal habe die schweizerische Micronas den Markt erneut positiv überraschen können. Der Umsatz habe um mehr als 7% von 161,0 Mio. CHF (Schweizer Franken (1. Quartal 2002) auf 172,5 Mio. CHF (2. Quartal 2002) gesteigert werden können und habe damit im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Positiv habe der Gewinn je Aktie von 0,56 CHF überrascht. Die Analysten hätten mit 0,44 CHF gerechnet. Die besser als erwartet ausgefallene Ertragsentwicklung sei auf die Verbesserung der Bruttomargen sowie eine deutliche Verbesserung des Finanzergebnisses zurückzuführen.
Als Weltmarktführer von integrierten Schaltungen für die TV- Technologie habe sich das Unternehmen somit erneut dem negativen Branchentrend der Halbleiterindustrie entziehen können. Hierbei profitiere das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach TV-Geräten der Premiumklasse in Europa und den USA. Überkapazitäten würden in diesem Segment des Halbleitermarktes nicht existieren.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten die Analysten von Consors Capital aufgrund saisonaler Effekte sogar ein höheres Umsatzwachstum. Ein Book-to-Bill-Ratio von 1,4 per Ende des 2. Quartal lasse die auf 19% bis 25% (bisher: 10% bis 15%) angehobene Umsatzwachstumsprognose des Managements für das laufende Geschäftsjahr als durchaus realistisch erscheinen. Angesichts gestiegener Auslastung der Fertigungskapazitäten auf über 90% habe die Bruttomarge des Unternehmens von 39,7% auf 41,5% gesteigert werden können.
Gegenüber dem 1. Quartal hätten zudem die Zinsaufwendungen von 8,2 Mio. CHF auf 4,1 Mio. CHF halbiert werden können. Hintergrund hierfür sei eine am 15. März 2002 durchgeführte Kapitalerhöhung, durch die das Unternehmen die Eigenkapitalquote von 27,4% auf 45,3% habe verbessern können. Die bilanzstrukturabhängige Verzinsung der auf 261 Mio. CHF gesunkenen Verbindlichkeiten sei hierdurch reduziert worden.
Aufgrund der stärker als erwartet ausgefallenen Verbesserung des Finanzergebnisses sowie höherer Bruttomargen würden die Analysten ihre EPS-Schätzung für 2002 von ursprünglich 1,90 CHF auf 2,18 CHF erhöhen. Des weiteren habe man gemäß der Guidance des Unternehmens die Steuerquote ab dem kommenden Geschäftsjahr von bisher 30% auf jetzt 35% erhöht. Diese sich negativ auf den Konzernüberschuss auswirkende Maßnahme kompensiere größtenteils die vorhin beschriebenen positiven Effekte, so dass die EPS-Prognose der Analysten für das Geschäftsjahr 2003 nur geringfügig um Euro 0,02 auf jetzt 2,49 CHF ansteige.
Aufgrund einer Erhöhung der Capex-Planungen um ca. 15 Mio. CHF bis 25 Mio. CHF auf 65 Mio. CHF würden die Analysten trotz verbesserter Bruttomarge ihre CPS-Planung für 2002 von 0,74 CHF auf 0,47 CHF reduzieren. Da es sich hierbei jedoch nicht um zusätzliche Investitionen, sondern nur um ein Vorziehen von bislang für das folgende Jahr eingeplanten Investitionen handele, erhöhe man seine CPS-Schätzung für 2003 von ursprünglich 1,23 CHF auf 1,41 CHF.
Mittels des DCF-Modells hätten die Analysten einen fairen Wert von 46,00 Euro errechnet. Lege man diesen Wert zugrunde, so ergebe sich ein KGV auf Basis der Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2003 von 27.
Da dieses KGV nach Meinung der Analysten von Consors Capital angesichts der labilen Verfassung der Finanzmärkte zur Zeit jedoch nicht zu vertreten ist, belassen sie ihr Kursziel für die Micronas-Aktie zunächst bei 41,00 Euro.
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Als Weltmarktführer von integrierten Schaltungen für die TV- Technologie habe sich das Unternehmen somit erneut dem negativen Branchentrend der Halbleiterindustrie entziehen können. Hierbei profitiere das Unternehmen von der steigenden Nachfrage nach TV-Geräten der Premiumklasse in Europa und den USA. Überkapazitäten würden in diesem Segment des Halbleitermarktes nicht existieren.
Für die zweite Jahreshälfte erwarten die Analysten von Consors Capital aufgrund saisonaler Effekte sogar ein höheres Umsatzwachstum. Ein Book-to-Bill-Ratio von 1,4 per Ende des 2. Quartal lasse die auf 19% bis 25% (bisher: 10% bis 15%) angehobene Umsatzwachstumsprognose des Managements für das laufende Geschäftsjahr als durchaus realistisch erscheinen. Angesichts gestiegener Auslastung der Fertigungskapazitäten auf über 90% habe die Bruttomarge des Unternehmens von 39,7% auf 41,5% gesteigert werden können.
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Mittels des DCF-Modells hätten die Analysten einen fairen Wert von 46,00 Euro errechnet. Lege man diesen Wert zugrunde, so ergebe sich ein KGV auf Basis der Gewinnschätzung für das Geschäftsjahr 2003 von 27.
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