MobilCom Verlustzone
14.02.01 00:00
Finance-Online
Nach Aussage der Analysten von Finance-Online muss MobilCom (WKN 662240) erstmalig einen Verlust in der noch jungen Firmengeschichte hinnehmen.
Während im vorigen Jahr noch ein Gewinn von 170,8 Mio. DM bzw. 3,93 DM pro Aktie erzielt worden seien, sei nun ein Verlust von 174,5 Mio. DM bzw. 3,40 DM pro Aktie entstanden. MobilCom werde allerdings aufgrund des Rekordumsatzes von 4,6 Mrd. DM in ein freundlicheres Licht gerückt als erwartet worden sei. Nach Ansicht der Analysten sei das negative Ergebnis definitiv durch den „UMTS-Bieter-Marathon“ im letzten Jahr entstanden. Die Investitionen in das Kundenwachstum sowie die Maßnahmen zur Restrukturierung hätten folglich nur einen geringen Teil der Kostensteigerung ausgemacht.
Im vierten Quartal des letzten Jahres sei es MobilCom gelungen, 660.000 neue Kunden zu gewinnen, was für das komplette Jahr einen Anstieg von 3,28 Millionen Kunden auf 6,52 Millionen ausmache. Nutzer des Call-by-Call Service seien nicht mitgerechnet. Aufgrund hoher Zinsbelastungen würden die Experten einen Jahresfehlbetrag von 757,8 Millionen DM im Durchschnitt erwarten. Das Wachstum würde sich weiterhin innerhalb der geschätzten 26% befinden, wobei von positiven Überraschungen bei dieser Prognose ausgegangen werde.
Wesentlich sei nun das Gelingen der Vermarktung der UMTS-Dienstleistung. Eine Übernahme durch die France Telekom könne ebenfalls in Betracht kommen. Man gehe davon aus, dass France Telecom das Unternehmen zur Zeit nicht in ihr Portfolio aufnehmen wolle, da die bilanzielle Entwicklung von MobilCom ungünstig sei. Eine Senkung der Margen in den drei großen Umsatzbereichen sowie eine verschärfte Situation des Wettbewerbs seien zu erwarten.
Würde die France Telecom ihre Beteiligungen an MobilCom erhöhen, könne dies die stetige Senkung der Eigenkapitalquote reduzieren und dazu beitragen, das Unternehmen beweglich zu halten. Um im immer enger werdenden Telekommunikationsmarkt die notwendigen Marktanteile zu bekommen seien hohe Ausgaben im Bereich des Marketing notwendig.
Die Maßnahmen zur Restrukturierung bei der PC-Sparte Comtech solle sich nach Ansicht der Analysten in Zukunft positiv auswirken. Demnach würden 120 Filialen geschlossen werden. Die restlichen Filialen würden vom bisherigen PC-Verkauf auf Telekommunikationsequipment umgerüstet werden.
Während im vorigen Jahr noch ein Gewinn von 170,8 Mio. DM bzw. 3,93 DM pro Aktie erzielt worden seien, sei nun ein Verlust von 174,5 Mio. DM bzw. 3,40 DM pro Aktie entstanden. MobilCom werde allerdings aufgrund des Rekordumsatzes von 4,6 Mrd. DM in ein freundlicheres Licht gerückt als erwartet worden sei. Nach Ansicht der Analysten sei das negative Ergebnis definitiv durch den „UMTS-Bieter-Marathon“ im letzten Jahr entstanden. Die Investitionen in das Kundenwachstum sowie die Maßnahmen zur Restrukturierung hätten folglich nur einen geringen Teil der Kostensteigerung ausgemacht.
Wesentlich sei nun das Gelingen der Vermarktung der UMTS-Dienstleistung. Eine Übernahme durch die France Telekom könne ebenfalls in Betracht kommen. Man gehe davon aus, dass France Telecom das Unternehmen zur Zeit nicht in ihr Portfolio aufnehmen wolle, da die bilanzielle Entwicklung von MobilCom ungünstig sei. Eine Senkung der Margen in den drei großen Umsatzbereichen sowie eine verschärfte Situation des Wettbewerbs seien zu erwarten.
Würde die France Telecom ihre Beteiligungen an MobilCom erhöhen, könne dies die stetige Senkung der Eigenkapitalquote reduzieren und dazu beitragen, das Unternehmen beweglich zu halten. Um im immer enger werdenden Telekommunikationsmarkt die notwendigen Marktanteile zu bekommen seien hohe Ausgaben im Bereich des Marketing notwendig.
Die Maßnahmen zur Restrukturierung bei der PC-Sparte Comtech solle sich nach Ansicht der Analysten in Zukunft positiv auswirken. Demnach würden 120 Filialen geschlossen werden. Die restlichen Filialen würden vom bisherigen PC-Verkauf auf Telekommunikationsequipment umgerüstet werden.
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