Mologen langfristig einsteigen
10.12.01 03:18
BioTech-World
Dem langfristig ausgerichteten Anleger empfehlen derzeit die Analysten von BioTech-World die Aktien von Mologen Holding (WKN 663720).
Die Geschäftsbereiche von Mologen, 1998 gegründet, würden sich in die zwei großen Themengebiete Molekulare Medizin und Bioinformatik gliedern lassen. Im Geschäftsbereich Bioinformatik, der in der Tochter Soft-Gene GmbH zusammengefasst sei, würden schon Umsätze durch die Vermarktung von Laborsoftware, die Einsatz in der biologischen Forschung und Entwicklung finde, generiert. "MacMolly Tetra" für Apple Macintosh, liege inzwischen in der 18. Version vor, und diene als Tool zur Sequenzanalyse- und Interpretation. "intraLab" finde Einsatz bei der Organisation und Integration von Laborabläufen. Entwickelt für den Einsatz in heterogenen Netzwerken, übernehme es die Verwaltung von Arbeitsabläufen, Integration von Daten aus Datenbanken, Datenverwaltung- und Sicherung, sowie die Benutzerverwaltung. Aufrüstbar mit Plug-ins, wie dem "Bioconstructor", einem Tool zur Planung gentechnischer Konstrukte wie bspw. Plasmiden, eigne sich "intraLab" als Integrationslösung für den gesamten Laborbetrieb. Mit der Sparte Bioinformatik sei man vielversprechend positioniert, der wohl wichtigere Geschäftszweig stelle aber die molekulare Medizin dar.
Mit dem firmeneigenen und patentierten Vektor (= Transportmolekül zum Einschleusen von Erbinformation in Zielzellen) MIDGE, dessen Weiterentwicklung Smart MIDGE, sowie der abgewandelten Form dSLIM, habe man das wohl derzeit sicherste Werkzeug für die Gentherapie bzw. genetische Impfung an der Hand. Auf Grund seiner Eigenschaften eigne sich MIDGE hervorragend als zuverlässiger und sicherer Transporter für Erbinformationen. Entsprechend vielseitig seien die Einsatzgebiete, und so verwundere es nicht, dass sich Mologen neben der Humanmedizin auch auf den Einsatz seiner Produkte in der Tiermedizin konzentriere. Dabei vermarkte man MIDGE einerseits über eine Kooperation mit Fermentas zum Einsatz in Laboratorien, als "nackten" Universalvektor, und benutze ihn andererseits als Basis für eigene Therapiestrategien, in dem man ihn mit der Erbinformation für Tumorantigene, Antigensequenzen von Infektionserregern, immunstimulatorischen Sequenzen etc. belade.
Aus den Forschungsbemühungen sei eine inzwischen beachtliche Pipeline gewachsen: Im Bereich Veterinärmedizin würden sich derzeit ein Impfstoff gegen FIV (Katzenaids) (klinische Feldversuche), ein Impfstoff gegen das feline Leukämievirus (klinische Erprobung), Hepatitis B (vorklinische Versuche abgeschlossen) und Leishmaniose (vorklinische Versuche) befinden. Im Bereich Humanmedizin würden sich ein therapeutischer Impfstoff beim Nierenzellkarzinom (Phase II/III), ein therapeutischer Impfstoff beim Colon-Karzinom (Phase II/III) und ein therapeutischer Impfstoff beim multiplen Myelom (Phase II/III) befinden. Außerdem forsche man an einer Gentherapie bei Hornhauttransplantation (vorklinische Studie beendet), an einer Gentherapie bei Hepatitis B und C (vorklinische Studien) und an einer Gentherapie bei Phantomschmerz (vorklinische Studien). Interessant in Zusammenhang mit den Therapiestrategien sei auch die positive Resonanz in der Fachpresse. Besonders eindrucksvoll und vielversprechend seien die Therapieergebnisse, die zur Nierenzellkarzinomvakzine im Februar diesen Jahres publiziert worden seien.
Kooperationen würden u.a. mit Aventis (Kolonkarzinom), Virbac (Veterinärmedizinische Unternehmenssparte), dem Zentrum für somatische Gentherapie (Einsatz von MIDGE beim Nierenzellkarzinom des Menschen), dem Universitätsklinikum Benjamin Franklin (Phantomschmerz, Hornhauttransplantation) und dem Tierspital Zürich (Entwicklung eines ex-vivo-Transplantates für Knochen => Tissueengineering) bestehen. Außerdem besitze man über die TTC AG (man halte daran 49 Prozent) auch einen sehr guten Draht zum Universitätsklinikum Bonn.
Fundamental sei Mologen damit hervorragend positioniert. Belastend auf den Kurs der Aktie hätten sich dieses Jahr neben der allgemeinen Börsensituation, besonders Verkäufe durch einen ehemals von K. Ochner gemanagten Fonds ausgewirkt. Ferner werde Mologen über das Listing im Freiverkehr mit einem Abschlag gehandelt. Die Finanzierung von Mologen sei bei der derzeitigen Cash-Burn-Quote auch für die nächsten vier Jahre gesichert. Der Abschlag (derzeitige Marktkapitalisierung von ca. 70 Millionen Euro!) im Vergleich zu Biotechs am Neuen Markt sei fundamental nicht gerechtfertigt, zumal ein Segmentwechsel für die nahe Zukunft geplant sei.
Bei praller Produktpipeline, die sich zudem in weit fortgeschrittener Phase befinde, stellen nach Ansicht der Analysten von BioTech-World Kurse unter 18 Euro für den langfristig orientierten Anleger, eine äußerst attraktive Einstiegsmöglichkeit dar.
Die Geschäftsbereiche von Mologen, 1998 gegründet, würden sich in die zwei großen Themengebiete Molekulare Medizin und Bioinformatik gliedern lassen. Im Geschäftsbereich Bioinformatik, der in der Tochter Soft-Gene GmbH zusammengefasst sei, würden schon Umsätze durch die Vermarktung von Laborsoftware, die Einsatz in der biologischen Forschung und Entwicklung finde, generiert. "MacMolly Tetra" für Apple Macintosh, liege inzwischen in der 18. Version vor, und diene als Tool zur Sequenzanalyse- und Interpretation. "intraLab" finde Einsatz bei der Organisation und Integration von Laborabläufen. Entwickelt für den Einsatz in heterogenen Netzwerken, übernehme es die Verwaltung von Arbeitsabläufen, Integration von Daten aus Datenbanken, Datenverwaltung- und Sicherung, sowie die Benutzerverwaltung. Aufrüstbar mit Plug-ins, wie dem "Bioconstructor", einem Tool zur Planung gentechnischer Konstrukte wie bspw. Plasmiden, eigne sich "intraLab" als Integrationslösung für den gesamten Laborbetrieb. Mit der Sparte Bioinformatik sei man vielversprechend positioniert, der wohl wichtigere Geschäftszweig stelle aber die molekulare Medizin dar.
Mit dem firmeneigenen und patentierten Vektor (= Transportmolekül zum Einschleusen von Erbinformation in Zielzellen) MIDGE, dessen Weiterentwicklung Smart MIDGE, sowie der abgewandelten Form dSLIM, habe man das wohl derzeit sicherste Werkzeug für die Gentherapie bzw. genetische Impfung an der Hand. Auf Grund seiner Eigenschaften eigne sich MIDGE hervorragend als zuverlässiger und sicherer Transporter für Erbinformationen. Entsprechend vielseitig seien die Einsatzgebiete, und so verwundere es nicht, dass sich Mologen neben der Humanmedizin auch auf den Einsatz seiner Produkte in der Tiermedizin konzentriere. Dabei vermarkte man MIDGE einerseits über eine Kooperation mit Fermentas zum Einsatz in Laboratorien, als "nackten" Universalvektor, und benutze ihn andererseits als Basis für eigene Therapiestrategien, in dem man ihn mit der Erbinformation für Tumorantigene, Antigensequenzen von Infektionserregern, immunstimulatorischen Sequenzen etc. belade.
Kooperationen würden u.a. mit Aventis (Kolonkarzinom), Virbac (Veterinärmedizinische Unternehmenssparte), dem Zentrum für somatische Gentherapie (Einsatz von MIDGE beim Nierenzellkarzinom des Menschen), dem Universitätsklinikum Benjamin Franklin (Phantomschmerz, Hornhauttransplantation) und dem Tierspital Zürich (Entwicklung eines ex-vivo-Transplantates für Knochen => Tissueengineering) bestehen. Außerdem besitze man über die TTC AG (man halte daran 49 Prozent) auch einen sehr guten Draht zum Universitätsklinikum Bonn.
Fundamental sei Mologen damit hervorragend positioniert. Belastend auf den Kurs der Aktie hätten sich dieses Jahr neben der allgemeinen Börsensituation, besonders Verkäufe durch einen ehemals von K. Ochner gemanagten Fonds ausgewirkt. Ferner werde Mologen über das Listing im Freiverkehr mit einem Abschlag gehandelt. Die Finanzierung von Mologen sei bei der derzeitigen Cash-Burn-Quote auch für die nächsten vier Jahre gesichert. Der Abschlag (derzeitige Marktkapitalisierung von ca. 70 Millionen Euro!) im Vergleich zu Biotechs am Neuen Markt sei fundamental nicht gerechtfertigt, zumal ein Segmentwechsel für die nahe Zukunft geplant sei.
Bei praller Produktpipeline, die sich zudem in weit fortgeschrittener Phase befinde, stellen nach Ansicht der Analysten von BioTech-World Kurse unter 18 Euro für den langfristig orientierten Anleger, eine äußerst attraktive Einstiegsmöglichkeit dar.
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