Nasdaq orientierungslos
15.08.01 10:59
Lang & Schwarz
Es gibt zwar Abflüsse aus den Wachstumsfonds in Amerika, doch kann von Liquiditätsverknappung noch keine Rede sein, so die Experten von "Lang & Schwarz".
Im Gegenteil, die Liquiditätssituation gehöre noch zu den wenigen positiven Aspekten, auch ohne die kommende Zinssenkung in der nächsten Woche. Die Stimmung am Markt sei eher orientierungslos und schlecht, was als Kontraindikator zu betrachten sei. Lediglich die Bewertung von vielen Schwergewichten habe noch nicht das entsprechend tiefe Niveau im Anschluss an eine Übertreibungsphase nach unten und die Erwartungen für das kommende Jahr seien noch nicht negativ genug, um das Risiko von Enttäuschungen zu minimieren.
Im Wochenchart bestehe die Gefahr eines Wochenschlusses unter 1.600,00 Punkten, was dann der tiefste Schluss seit Anfang April wäre. Die 1.600,00er Marke könne noch als Unterstützung gelten, deren Durchbruch die tiefen Kurse im Bereich um 1.400,00 Punkte zum Ziel habe. Der Ausbruch aus dem gebildeten Keil stehe unmittelbar bevor, wobei der Abwärtstrend aktuell bei circa 1.700,00 Punkte verlaufe. Der langfristige Aufwärtstrend seit 1996 befinde sich ebenfalls bei circa 1.700,00 Punkten, so dass sich ein Kreuzwiderstand ergebe. Die Kerzen würden noch nicht auf eine Umkehr deuten und die Widerstände seien greifbarer als die Unterstützungen.
Der Nasdaq 100 sei im Tageschart wieder in den Abwärtskanal zurückgekehrt. Die obere Begrenzung befinde sich bei 1.630,00 Punkten. Die Unterstützungen lägen im Bereich zwischen 1.575,00 Punkten und 1.600,00 Punkten. Die letzten Tageskerzen sähen nicht vertrauenerweckend aus und würden den Markt weiter anfällig für einen Test der tiefen Kurse aus dem März machen.
Auch im Line-on-close Chart sei der Abwärtskanal wieder erreicht worden. Die vage Hoffnung auf eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter Formation habe sich nicht erfüllt, was ein weiteres Mal die Bedeutung von Stops in diesen unsteten Zeiten hervorhebe. Die Indikatoren würden kein klares Bild zeigen. Der MACD nähere sich seiner Signallinie zusehends und drohe bald ein Verkaufssignal zu geben. Der ADX und der RSI würden beide fallen, ohne jedoch signifikante Niveaus zu erreichen.
Die Orientierungslosigkeit der Marktteilnehmer sowie deren Unwille Position zu beziehen, steige von Tag zu Tag. Man befinde sich in der Phase, in der das Desinteresse der Akteure gefördert werde. Sofern es nicht doch noch zu einer drastischen kurzfristigen Verkaufswelle auf diesem tiefen Niveau komme werde die Finanzgemeinschaft auf eine nachhaltige Serie guter Konjunkturdaten warten. Eine Bodenbildung könne aktuell nur, bei Betrachtung des "großen Bildes", in Form einer W - Formation auf Basis der tiefen Kurse von März vermutet werden.
Im Gegenteil, die Liquiditätssituation gehöre noch zu den wenigen positiven Aspekten, auch ohne die kommende Zinssenkung in der nächsten Woche. Die Stimmung am Markt sei eher orientierungslos und schlecht, was als Kontraindikator zu betrachten sei. Lediglich die Bewertung von vielen Schwergewichten habe noch nicht das entsprechend tiefe Niveau im Anschluss an eine Übertreibungsphase nach unten und die Erwartungen für das kommende Jahr seien noch nicht negativ genug, um das Risiko von Enttäuschungen zu minimieren.
Der Nasdaq 100 sei im Tageschart wieder in den Abwärtskanal zurückgekehrt. Die obere Begrenzung befinde sich bei 1.630,00 Punkten. Die Unterstützungen lägen im Bereich zwischen 1.575,00 Punkten und 1.600,00 Punkten. Die letzten Tageskerzen sähen nicht vertrauenerweckend aus und würden den Markt weiter anfällig für einen Test der tiefen Kurse aus dem März machen.
Auch im Line-on-close Chart sei der Abwärtskanal wieder erreicht worden. Die vage Hoffnung auf eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter Formation habe sich nicht erfüllt, was ein weiteres Mal die Bedeutung von Stops in diesen unsteten Zeiten hervorhebe. Die Indikatoren würden kein klares Bild zeigen. Der MACD nähere sich seiner Signallinie zusehends und drohe bald ein Verkaufssignal zu geben. Der ADX und der RSI würden beide fallen, ohne jedoch signifikante Niveaus zu erreichen.
Die Orientierungslosigkeit der Marktteilnehmer sowie deren Unwille Position zu beziehen, steige von Tag zu Tag. Man befinde sich in der Phase, in der das Desinteresse der Akteure gefördert werde. Sofern es nicht doch noch zu einer drastischen kurzfristigen Verkaufswelle auf diesem tiefen Niveau komme werde die Finanzgemeinschaft auf eine nachhaltige Serie guter Konjunkturdaten warten. Eine Bodenbildung könne aktuell nur, bei Betrachtung des "großen Bildes", in Form einer W - Formation auf Basis der tiefen Kurse von März vermutet werden.
