Nikkei 225 technische Analyse
02.05.11 08:58
Santander Bank
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Man kann nur hoffen, dass sich die Umwelt in Japan nach der Erdbeben- und Tsunami-Katastrophe genauso schnell stabilisiert wie der japanische Aktienindex Nikkei 225, berichten die Analysten der Santander Bank.
Nach dem dramatischen Absturz im März um mehr als 20% binnen dreier Handelstage habe sich der Nikkei wieder sukzessive erholt.
Der Wochenchart des Nikkei zeige zwei mutmachende Faktoren auf. Erstens sei die starke Unterstützung bei 9.135 Punkten im Zuge des Abverkaufs nicht nachhaltig - also auf Wochenschlussbasis - durchbrochen worden. Zweitens sei der MACD an der Nullachse zur Seite hin abgedreht und signalisiere damit keinen Aufbau an längerfristigem Abwärtspotenzial.
Auch die mittelfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren hätten sich stabilisiert. Der RSI und die Stochastiks würden sogar leicht ansteigen. Die Erholung dürfte sich also noch fortsetzen. Erstes Ziel sei das Abwärts-Gap vom März, das sich bei 10.254 Punkten befinde. Auch einen Anstieg bis zum Widerstand bei 10.552 Punkten würden die Analysten in den nächsten Wochen für möglich halten. Dann jedoch werde es für den Nikkei wohl allmählich wieder schwieriger werden. Ohne die Ausbildung eines positiven Trendüberhangs sei ein Ausbruch über 10.552 Punkte in den nächsten Wochen kaum zu erwarten. Einen solchen aufzubauen, werde aber seine Zeit dauern. Trotz der fortschreitenden Stabilisierung bedeute dies also nicht, dass der Nikkei das Jahr deutlich positiv beende.
Ein signifikanter Anstieg über 11.000 Punkte erscheine zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich, zumal die japanische Börse auch vor der Naturkatastrophe eine Underperformance gegenüber den anderen Industrienationen aufgewiesen habe.
Die These, dass sich der Nikkei kurzfristig weiter erhole, werde durch den Tageschart gestützt. Das Niveau der Zwischenerholung vom 1. April sei in der letzten Woche überboten worden. Außerdem schneide der MACD im Tageschart aktuell die Nullachse nach oben. Dies sei eines der einfachsten Kaufsignale. Die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden ebenfalls ansteigen und eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik signalisieren. Bislang seien lediglich die Stochastiks in den Überkauft-Bereich eingetreten. Allerdings werde das Überkauft-Szenario zunehmen, und spätestens am Widerstand bei 10.552 Punkten so stark ausgeprägt sein, dass ein direkter Ausbruch über diese Marke kaum möglich sein werde.
Erst ein Anstieg über 11.075 Punkte, besser noch über 11.400 Punkte, würde für ein längerfristiges, solides Aufwärts-Szenario sprechen. Wichtig werde in jedem Fall sein, dass die Unterstützung bei 9.135 Punkten halte. (Ausgabe vom 29.04.2011) (02.05.2011/ac/a/m)
Nach dem dramatischen Absturz im März um mehr als 20% binnen dreier Handelstage habe sich der Nikkei wieder sukzessive erholt.
Der Wochenchart des Nikkei zeige zwei mutmachende Faktoren auf. Erstens sei die starke Unterstützung bei 9.135 Punkten im Zuge des Abverkaufs nicht nachhaltig - also auf Wochenschlussbasis - durchbrochen worden. Zweitens sei der MACD an der Nullachse zur Seite hin abgedreht und signalisiere damit keinen Aufbau an längerfristigem Abwärtspotenzial.
Ein signifikanter Anstieg über 11.000 Punkte erscheine zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich, zumal die japanische Börse auch vor der Naturkatastrophe eine Underperformance gegenüber den anderen Industrienationen aufgewiesen habe.
Die These, dass sich der Nikkei kurzfristig weiter erhole, werde durch den Tageschart gestützt. Das Niveau der Zwischenerholung vom 1. April sei in der letzten Woche überboten worden. Außerdem schneide der MACD im Tageschart aktuell die Nullachse nach oben. Dies sei eines der einfachsten Kaufsignale. Die kurzfristigen Overbought/Oversold-Indikatoren würden ebenfalls ansteigen und eine intakte Aufwärtsbewegungsdynamik signalisieren. Bislang seien lediglich die Stochastiks in den Überkauft-Bereich eingetreten. Allerdings werde das Überkauft-Szenario zunehmen, und spätestens am Widerstand bei 10.552 Punkten so stark ausgeprägt sein, dass ein direkter Ausbruch über diese Marke kaum möglich sein werde.
Erst ein Anstieg über 11.075 Punkte, besser noch über 11.400 Punkte, würde für ein längerfristiges, solides Aufwärts-Szenario sprechen. Wichtig werde in jedem Fall sein, dass die Unterstützung bei 9.135 Punkten halte. (Ausgabe vom 29.04.2011) (02.05.2011/ac/a/m)
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