Nikkei-Index eine Alternative?
09.11.12 15:22
WGZ BANK
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Gestern haben die Analysten der WGZ BANK wichtige Indices beleuchtet.
Bisher sei die skeptische Haltung der Analysten bestätigt worden, so dass sie keinerlei neue Erkenntnisse hätten. Grund genug, um den Blick nach Fernost zu richten und zu untersuchen, ob der Nikkei-Index eine Alternative zu DAX und Dow Jones-Index bilde.
Zurzeit rangiere der Index noch in einem leicht aufwärts gerichteten, allerdings sehr breiten Trendkanal. Seine Begrenzungen würden aktuell bei gut 8.500 und 9.350 Punkten verlaufen. Zudem bilde sich bei etwa 9.060 Zählern ein Widerstandsbereich, der durch die Verluste der letzten Tage außerhalb der kurzfristigen Schlagdistanz geraten sei. Insofern würden sich die Analysten auf die untere Kanallinie konzentrieren, die vorerst für eine Unterstützung sorgen dürfte. Weitere Signifikanz erhalte die Marke, weil das rechnerische Ziel bei 8.570 Zählern zu finden sei.
Mit Blick auf das übergeordnete Muster dränge sich aber der Eindruck auf, dass es sich bei der Aufwärtsbewegung bis zum September lediglich um eine größere Erholung im Rahmen einer intakten Abwärtstendenz handle. Insofern würden die Analysten mit einem Ausbruch aus dem Kanal nach unten und daher mit einem neuen, mittelfristigen Verkaufssignal rechnen. Bis Ende Februar dürfte diese Bewegung dann anhalten. Das voraussichtliche Ziel läge dann bei etwa 7.700 Punkten. Abgewendet werden könne dieses Szenario nur, wenn die angesprochene Widerstandszone bei gut 9.000 Zählern nochmals überwunden werden könne.
Hinweise für eine solche Entwicklung würden sich aber nicht finden lassen. Der MACD zumindest scheine wieder Richtung Süden zu drehen. Diese Wende sei zwar noch nicht ganz vollzogen und das Signal könnte bei kurzfristig steigenden Kursen nochmals abgewendet werden, doch eben diese seien sehr unwahrscheinlich: Der zyklisch orientierte RSI habe gerade ein erneutes Verkaufssignal generiert und lasse in den kommenden drei Wochen Verluste vermuten. Unter dieser Prämisse würde dann auch die angesprochene Wende des MACD vollendet.
Es gab immer wieder Zeiten, in denen sich der Nikkei-Index von unserem westlichen Marktgeschehen abkoppeln konnte, so die Analysten der WGZ BANK. Zurzeit scheine er aber keine Alternative darzustellen. (09.11.2012/ac/a/m)
Bisher sei die skeptische Haltung der Analysten bestätigt worden, so dass sie keinerlei neue Erkenntnisse hätten. Grund genug, um den Blick nach Fernost zu richten und zu untersuchen, ob der Nikkei-Index eine Alternative zu DAX und Dow Jones-Index bilde.
Mit Blick auf das übergeordnete Muster dränge sich aber der Eindruck auf, dass es sich bei der Aufwärtsbewegung bis zum September lediglich um eine größere Erholung im Rahmen einer intakten Abwärtstendenz handle. Insofern würden die Analysten mit einem Ausbruch aus dem Kanal nach unten und daher mit einem neuen, mittelfristigen Verkaufssignal rechnen. Bis Ende Februar dürfte diese Bewegung dann anhalten. Das voraussichtliche Ziel läge dann bei etwa 7.700 Punkten. Abgewendet werden könne dieses Szenario nur, wenn die angesprochene Widerstandszone bei gut 9.000 Zählern nochmals überwunden werden könne.
Hinweise für eine solche Entwicklung würden sich aber nicht finden lassen. Der MACD zumindest scheine wieder Richtung Süden zu drehen. Diese Wende sei zwar noch nicht ganz vollzogen und das Signal könnte bei kurzfristig steigenden Kursen nochmals abgewendet werden, doch eben diese seien sehr unwahrscheinlich: Der zyklisch orientierte RSI habe gerade ein erneutes Verkaufssignal generiert und lasse in den kommenden drei Wochen Verluste vermuten. Unter dieser Prämisse würde dann auch die angesprochene Wende des MACD vollendet.
Es gab immer wieder Zeiten, in denen sich der Nikkei-Index von unserem westlichen Marktgeschehen abkoppeln konnte, so die Analysten der WGZ BANK. Zurzeit scheine er aber keine Alternative darzustellen. (09.11.2012/ac/a/m)
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