Novartis nachhaltige Anlage
02.09.09 13:28
Zürcher Kantonalbank
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Zürcher Kantonalbank, René Nicolodi, sieht die Aktie von Novartis als eine nachhaltige Anlage.
Mit über 240 Standorten in rund 140 Ländern gehöre Novartis zu den weltweit größten Pharmaunternehmen. Der Konzern sei in vier Bereiche organisiert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Produkte; 64% Umsatzanteil 2008), Consumer Health (u. a. nichtrezeptpflichtige Produkte; 14%), Impfstoffe und Diagnostika (4%), Sandoz (Generika; 18%). Novartis verfüge über ein insgesamt fortschrittliches Nachhaltigkeitsmanagement. Die relevanten Aspekte im Umwelt- und Sozialbereich seien auf strategischer Ebene gut verankert.
Die Entwicklung von Energie- und Wasserverbrauch - beides relevante Umweltfaktoren in der produktionsintensiven Industrie - sei erfreulich. Novartis wolle die Energieeffizienz bis 2010 um 10% erhöhen und die CO2-Emissionen bei der Produktion von 2008 bis 2012 um 5% unter das Niveau von 1990 senken. Den höchsten Umsatz generiere Novartis mit Produkten gegen Bluthochdruck (Diovan) und Leukämie (Glivec). Daneben würden Medikamente für relativ vernachlässigte Krankheiten wie Malaria (Coartem) oder Tuberkulose produziert. In Entwicklungsprojekten und in Kooperation mit öffentlichen Organisationen werde der erleichterte Zugang zu solchen Medikamenten in Afrika und Asien vorangetrieben.
Mit Sandoz gehöre Novartis zu den größten Generikaherstellern weltweit. Mit einigen Akquisitionen - wie jener der slowenischen LEK (2004), der deutschen Hexal (Deutschland, 2005) und von E.ON Labs in den USA (2005) - sei das Generikasegment kontinuierlich gestärkt worden. Aus Nachhaltigkeitssicht würden Generika, also Kopien patentgeschützter Medikamente, einen effektiven Beitrag zur Reduktion rasch steigender Gesundheitskosten leisten und den Wettbewerbsdruck im Pharmasektor erhöhen. Gleichzeitig würden Generika auf nationaler Ebene entsprechend politisch zunehmend gefördert, um ihre Marktdurchdringung kontinuierlich zu erhöhen.
Für die Analysten der Zürcher Kantonalbank ist die Novartis-Aktie eine nachhaltige Anlage. (Ausgabe 9 vom 02.09.2009) (02.09.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Mit über 240 Standorten in rund 140 Ländern gehöre Novartis zu den weltweit größten Pharmaunternehmen. Der Konzern sei in vier Bereiche organisiert: Pharmaceuticals (rezeptpflichtige Produkte; 64% Umsatzanteil 2008), Consumer Health (u. a. nichtrezeptpflichtige Produkte; 14%), Impfstoffe und Diagnostika (4%), Sandoz (Generika; 18%). Novartis verfüge über ein insgesamt fortschrittliches Nachhaltigkeitsmanagement. Die relevanten Aspekte im Umwelt- und Sozialbereich seien auf strategischer Ebene gut verankert.
Mit Sandoz gehöre Novartis zu den größten Generikaherstellern weltweit. Mit einigen Akquisitionen - wie jener der slowenischen LEK (2004), der deutschen Hexal (Deutschland, 2005) und von E.ON Labs in den USA (2005) - sei das Generikasegment kontinuierlich gestärkt worden. Aus Nachhaltigkeitssicht würden Generika, also Kopien patentgeschützter Medikamente, einen effektiven Beitrag zur Reduktion rasch steigender Gesundheitskosten leisten und den Wettbewerbsdruck im Pharmasektor erhöhen. Gleichzeitig würden Generika auf nationaler Ebene entsprechend politisch zunehmend gefördert, um ihre Marktdurchdringung kontinuierlich zu erhöhen.
Für die Analysten der Zürcher Kantonalbank ist die Novartis-Aktie eine nachhaltige Anlage. (Ausgabe 9 vom 02.09.2009) (02.09.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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