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Di, 28. April 2026, 4:57 Uhr

Oracle Corp

WKN: 871460 / ISIN: US68389X1054

Oracle ins Depot aufnehmen


14.02.01 00:00
NewTec-Investor

Ziel des 1977 gegründeten Unternehmens Oracle (WKN 871460) war die Entwicklung einer Software zur Vereinfachung von Geschäftsprozessen, so die Analysten von „NewTec-Investor“.

Die ursprünglich kleine Firma sei der weltweit mit Abstand größte Datenbank- und E-Business-Solution-Provider mit einem 2000er-Jahresumsatz von 10 Milliarden Dollar.

Ein Problem des Konzerns sei, das in den letzten zwei, drei Jahren die Gewinnmargen zusehends gesunken seien. Zwar sei der Umsatz regelmäßig angestiegen, jedoch hätten die Gewinne nicht mithalten können. Dies habe damit zusammen gehangen, dass je mehr Kundschaft und Angebotspalette gewachsen seien, desto mehr Datenbanken seien entstanden. Unterschiedliche Clients und Server, verschiedene Software- und Betriebssystemstandards- und dennoch habe Oracle alle bedienen können. Dies habe zu 140 Produkt- und Preisdatenbanken, 120 E-Mail-Datenbanken und 60 Finanzdatenbanken in 60 verschiedenen Ländern geführt. Um den Betrieb dieses Molochs zu gewährleisten, seien 10% des Gesamtumsatzes drauf gegangen. Somit kein Wunder, dass die Margen darunter gelitten hätten.

Nun wolle der Konzern alle Datenbanken durch ein zentralisiertes und standardisiertes E-Business-Modell auf Basis von Oracles E-Business-Suite-Software ersetzen. Somit werde aus den bisher erforderlichen zahllosen Rechenzentren ein einziges in Kalifornien, womit Oracle das erreiche, was sich die Wettbewerber schon lange wünschen würden, jedoch von der Realisierung weit entfernt seien. Dieses Projekt solle bis Ende 2001 komplettiert sein, habe aber schon jetzt spürbare Folgen.

Die Einsparungen im ersten Jahr seit dem Projektstart beziffere der Konzern auf eine Milliarde Dollar. Gegenüber dem im November´99 abgeschlossenen Quartal hätten sich die Umsätze in einem Jahr um 14,5% erhöht, der Gewinn jedoch um 57%. Nach nur 16,5% habe die Gewinnmarge 23,5% betragen. Sie solle sich bei Abschluss des Projektes bei 40% einpendeln. Da sich das tatsächliche Potential der Aktion erst Ende 2001 ermessen lasse, seien die Gewinnschätzungen eher konservativ.

Nach Meinung der Analysten könne es sich kein Hightech-Fonds leisten, Oracle auf Dauer nicht im Portfolio zu haben. Durch die negative Äußerung über Oracle von James Moore, Analyst der Deutschen Bank, sei der Kurs eingebrochen. Er habe gesagt, dass die Unternehmensführung eingeräumt habe, schon jetzt die Abkühlung der US-Konjunktur zu spüren zu bekommen. Der Konzern halte die Gewinnerwartungen für das laufende im Februar endende Quartal aufrecht, was Moore zu voreilig halte. Die Firma werde wohl die Situation besser beurteilen können, so die Experten von „NewTec-Investor“.

Nachdem die Anleger das Negativ-Szenario geglaubt hätten, sei die Aktie in nur einer Sitzung um 13% nach unten gedrückt worden, wodurch Oracle einen Bonus erhalten habe. Sollten die Gewinne tatsächlich unter den Erwatungen liegen, sei dies schon heute eingepreist. Es entstehe hier somit viel Spielraum nach oben im Falle einer Bestätigung der ursprünglichen Prognosen bzw. einer positiven Überraschung.

In der Wochendarstellung suggeriere der Chart, dass der Titel nach dem Break unter die November-Tiefs erst bei ca. 20 Euro wieder auf eine Unterstützung treffe. Der Tageschart zeige, dass Oracle mit dem jüngsten Rücksetzer bei zugleich überverkaufter Markttechnik die Unterstützungszone 24/26 Euro erreicht habe. Angesichts einer Kurshalbierung seit September sollte dieses Level nicht mehr nachhaltig unterschritten werden.

Nach Meinung der Analysten sollte man sich Oracle mit mittelfristiger Perspektive ins Depot legen. Die Gewichtung solle 10% im dynamischen Musterdepot betragen. Die Experten würden zunächst noch keinen Stoppkurs setzen.





 
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